Rückblick

Tanz auf dem Vulkan

Die 1920er-Jahre-Nacht im CAPITOL

Programm

Salonorchester Cappucchino Leipzig

lädt zum Tanz und spielt Charleston, Swing u.v.m.

Charleston-Company, München

unterhält mit Varieté, Pantomime, Stummfilm

Nostalphoniker, München

lassen die Hits der Comedian Harmonists aufleben

Matthias Brenner

führt als Conférencier durch die Nacht

Mitternachtsüberraschung

Harald Hertel`s Jam Swingers, Berlin

Tanz bis in die frühen Morgenstunden

Begrüßungssekt * Flying Buffet 

Dresscode

 Stil der 1920er Jahre

Veranstaltungsort

CAPITOL EVENTHALL

Lauchstädter Str. 1a, 06110 Halle

Tickets: 85,- € (Wandelkarte) / 100,- € Platzkarte am Tisch (inkl. gesetzlicher Umsatzsteuer)

Tischreservierungen auf Nachfrage

Vorverkauf

Tourist Information Halle, Markt 13 /0345-1229984 / info@stadtmarketing-halle.de

 Kunsthalle „Talstrasse“ / 0345-550 75 10 / info@kunstverein-talstrasse.de

Vernissage der Ausstellung „Das Frauenbild der 1920er Jahre. Zwischen Femme fatale und Broterwerb.“ – Klassische Moderne der Sammlung Frank Brabant

Vernissage

Preview mit Frank Brabant

Gesprächsrunde zur Ausstellung "Das Frauenbild der 1920er Jahre. Zwischen Femme fatale und Broterwerb"

Am 1. November werden wir um 20 Uhr unsere Ausstellung Das Frauenbild der 1920er Jahre. Zwischen Femme fatale und Broterwerb mit mehr als 70 Werken der Klassischen Moderne aus der Sammlung des Wiesbadener Geschäftsmannes Frank Brabant eröffnen.

Am Vorabend der Eröffnung, am 31. Oktober, um 19:30 Uhr, findet eine exklusive Preview statt. Im kleinen Kreis wird Frank Brabant mit Matthias Rataiczyk über sein Leben, seine Leidenschaft zur Kunst und die Perspektiven seiner hochkarätigen Sammlung sprechen.

Führung durch die Ausstellung „Die schaffende Galatea. Frauen sehen Frauen“

Führung

Kleiner Salon

Lesung

Die Dresdner Malerin Elfriede Lohse-Wächtler zählt zu den bedeutendsten Künstlerinnen des Expressionismus. Zu Lebzeiten war sie nur Insidern ein Begriff, doch ihre Entdeckung in den letzten Jahren eröffnet den Blick auf eine spektakuläre Künstlerpersönlichkeit und auf ein außergewöhnliches Werk. Künstlerkollegen des Expressionismus und Dadaismus schätzten ihre Arbeit und waren ihre Freunde (Otto Dix, Konrad Felixmüller, Raoul Hausmann, Otto Griebel u.a.). Sie waren begeistert von ihrem Mut und ihrer enormen kreativen Energie. Im September 1929 konnte Elfriede Lohse-Wächtler an der großen Kunstausstellung Altona zusammen mit berühmten Avantgardisten (u.a.Paul Klee, Oskar Kokoschka und Emil Nolde) ausstellen. Materielle Not und schwere Beziehungskrisen trieben die Malerin in eine psychische Krankheit. Als Patientin des Sächsischen Krankenhauses für Psychiatrie und Neurologie Arnsdorf wurde sie als „unheilbar-schizophren“ erklärt. 1940 starb Elfriede Lohse-Wächtler in der Gaskammer der Landesheil- und Pflegeanstalt Pirna Sonnenstein.

Die Autorin, Regine Sondermann, gibt der Künstlerin eine Stimme. Wie in einem Roman beschreibt sie Elfriede Lohse-Wächtlers Leben und führt die Leser mitten in das Künstlermilieu der Moderne.

Der Abend wird musikalisch von Brunhild Fischer auf der Querflöte mit Livekompositionen und Sounds begleitet.

Eintritt inkl. Ausstellungsbesuch 12,- €, ermäßigt für Mitglieder des Kunstvereins 8,- €

Für Schüler*innen und Student*innen ist der Eintritt frei durch die freundliche Unterstützung der Saalesparkasse.

Karten sind ab sofort erhältlich

Foto: Detail aus Elfriede Lohse-Wächtler, Herbertstraße, 1930, Aquarell, Stiftung Historisches Museum – Altonaer Museum © Altonaer Museum, Hamburg 2019

Führung durch die Ausstellung „Die schaffende Galatea. Frauen sehen Frauen“

Führung

Kleiner Salon

Galatea emanzipiert sich. Metamorphosen eines Mythos

Der römische Dichter Ovid (43 v. Chr. – 17/18 n. Chr.) hat sie in seinen Metamorphosen erstmals erzählt, die Geschichte von Pygmalion, der sich eine Frauenstatue aus Elfenbein schafft, die so schön ist, dass er sich unsterblich in sie verliebt, und sie, nachdem Venus sie auf sein Flehen hin lebendig gemacht hat, zur Frau nimmt. Seither ist sie Thema zahlreicher Kunstwerke nahezu aller Genres geworden. Im 18. Jahrhundert, der Zeit der Aufklärung, avancierte sie auch zum Gegenstand philosophischer Betrachtungen. Der Blick auf Pygmalion und Galatea – so wird die Schöne seit Jean-Jacques Rousseaus Melodrama Pygmalion (1762/63) zumeist genannt – hat sich dabei des Öfteren geändert. Zu guter Letzt hat Galatea sich emanzipiert, ist selbstbewusst und schöpferisch geworden.

In seinem Vortrag wirft Christoph Sorger vom Arbeitskreis für Vergleichende Mythologie e. V. einige Schlaglichter auf die Wandlungen dieses Mythos, von Ovids Metamorphosen bis zu My Fair Lady sowie den Gender Studies und Cyberwelten des 21. Jahrhunderts.

Der Abend wird musikalisch begleitet.

Eintritt inkl. Ausstellungsbesuch 12,- €, ermäßigt für Mitglieder des Kunstvereins 8,- €

Für Schüler*innen und Student*innen ist der Eintritt frei durch die freundliche Unterstützung der Saalesparkasse.

Karten sind ab sofort erhältlich

Foto: Detail aus Cornelia Schleime: Styx,1987, Mischtechnik, Collage auf Leinwand, 100 x 100 cm, Sammlung Christiane Bühling-Schulz

Kleiner Salon

Diskussionsrunde zu Geschlechterrollen und Rollenmuster in den neuen Medien

Soziale Medien versprechen die ultimative Freiheit: auf Plattformen wie Instagram oder YouTube hat jede*r die Möglichkeit, die eigene Identität darzustellen und das eigene Leben mit der Welt zu teilen.  In der Praxis wirken aber ganz eigene Kräfte, wenn es um die (Selbst-)Darstellung in sozialen Netzwerken geht. Wo eigentlich Individualität gefeiert werden könnte, sehen wir oft nur normierten Einheitsbrei – und Geschlechterbilder und Rollenmuster aus den 1950er Jahren.

Auf dem Podium diskutieren:

Eva von Angern (Vorsitzende Landesfrauenrat)

Jutta Jahn (Kunsthistorikerin und Vorstand Dornrosa e.V.)

Yvonne Most (Fotografin, Empowerment Coach für Mädchen und junge Frauen)

Moderation: Ulrike Thielmann, MDR-Kultur

 

Eintritt inkl. Ausstellungsbesuch 9,- €, ermäßigt für Mitglieder des Kunstvereins 6,- €

Für Schüler*innen und Student*innen ist der Eintritt frei durch die freundliche Unterstützung der Saalesparkasse.

Karten sind ab sofort erhältlich

 

Herta Günther, Masken, 1972, Farbradierung, Sammlung Günther, Halle (Saale) © VG Bild-Kunst, Bonn 2019

 

Mitglieder des Kunstvereins „Talstrasse“ e.V. mit dem VERLIEBT IN HALLE -MOBIL auf dem Marktplatz von Halle (Saale)

Führung durch die Ausstellung „Frauen – Schönheit – Schicht. Frauen im VEB Kosmetik Kombinat.1988-1989“ Fotografien von Barbara Köppe

Führung