Erweiterte Öffnungszeiten ab dem 5. Mai 2020: Di-Fr 12 bis 19 Uhr und Sa/So/Feiertage 14 bis 18 Uhr.

Rückblick

Kleiner Salon

Bérangère Palix und Stephan Bienwald im Konzert // ENTFÄLLT

Das Temperamentbündel aus Südfrankreich lässt es wieder krachen. In ihrem aktuellen Chansonprogramm verbindet die in Berlin lebende Sängerin Bérangère Palix Welten von Gipsy-Swing, Rock‘n Roll und Cabaret. Als Französin in Deutschland hat sie einige Kulturschocks überstehen müssen. Mit ihrem tragikomischen Talent versteht sie es, ihre Lieder wunderbar in Szene zu setzen. Sie schlüpft in verschiedene Rollen, erzählt Kurzgeschichten und macht so dem Publikum den Inhalt ihrer Chansons zugänglich, von denen sie einige auch auf Deutsch singt. Gitarre & Komposition: Stephan Bienwald. Ein deutsch-französisches Programm voller Witz, Fantasie und brillanter Musikalität.

Die Veranstaltung findet in Zusammenarbeit mit dem Institut français Sachsen-Anhalt statt.

Museumsnacht Halle & Leipzig // ENTFÄLLT

21 Uhr – 21.30 Uhr

KURZFÜHRUNG durch die Ausstellung: Guy Bourdin. Pariser Avantgarde der Nachkriegszeit

Guy Bourdin war ein Revolutionär der Werbe- und Modefotografie. Als einer der ersten stellte er die Erzählung über das zu inszenierende Produkt und verfolgte einen avantgardistischen Ansatz. Die Kurzführung
gibt Einblicke in das einzigartige Werk des Fotografen, der durch zahlreiche Kampagnen für internationale Modemagazine und Labels wie Chanel und Dior weltbekannt wurde.

Kleiner Salon

Monika Köpfer liest aus Agnès Poiriers An den Ufern der Seine

Vor dem Hintergrund weltgeschichtlicher Verwerfungen erlebt Paris in den Jahren 1940 bis 1950 seine Wiedergeburt: Mit großer Erzählkunst lässt Agnès Poirier den Flair und das geistig-künstlerische Leben in einer der aufregendsten Metropolen der Welt lebendig werden. Ein unvergleichlich inspirierendes Porträt einer ganzen Epoche, deren Errungenschaften unser Dasein und Lebensgefühl bis heute revolutionieren. Im besetzten und im befreiten Paris trafen sich während und nach dem Zweiten Weltkrieg die kreativsten Köpfe, die originellsten Stimmen und die leidenschaftlichsten Selbstdarsteller ihrer Generation. Sie brachen mit dem kapitalistischen System und errichteten eine antibürgerliche Gegenwelt. Monika Köpfer übersetzte das Buch von Agnès Poirier ins Deutsche. Im Rahmen der Ausstellung Guy Bourdin. Pariser Avantgarde der Nachkriegszeit stellt sie das Buch vor und liest daraus.

3. Umbau-Tanz-Party mit Monsieur Pompadour

Unsere Umbau-Tanzparty geht in die dritte Runde! Nach dem großen Erfolg im vergangenen Jahr startet die nächste Tanznacht am Samstag, dem 22. Februar ab 20.30 Uhr. In der besonderen Atmosphäre der leeren Kunsthalle wird die Berliner Tanzband Monsieur Pompadour mit ihrer speziellen Mischung aus heiterem Swing, ambitionierter Wildheit und einer Prise Melancholie wieder für die passende Akustik sorgen und vierstimmig gesungene Chansons und Songs über das Leben und die Liebe im Stil ihrer Idole Django Reinhardt und Stephane Grappelli interpretieren.

Eintritt: 18,- € / Abendkasse 20,- €
ermäßigt für Mitglieder des Kunstvereins, Studenten und Schüler 12,- € / Abendkasse 15,- €
Einlass ab 20.00 Uhr

Karten sind ab sofort über info@kunstverein-talstrasse.de oder unter 0345-5507510 erhältlich.

https://soundcloud.com/monsieur-pompadour/mdr-kultur-zu-en-route-4-min

Öffentliche Führung zur Finissage

Führung durch die Ausstellung

Am 16. Februar endet die Ausstellung „Das Frauenbild der 1920er Jahre. Zwischen Femme fatale und Broterwerb“ in der KUNSTHALLE „Talstrasse“.

Am Vorabend der Finissage findet die letzte öffentliche Führung mit der Kunsthistorikerin Kerstin Reen statt.

kostenlose Führung für Jugendliche

Dank der Unterstützung der Mitglieder des Kunstvereins "Talstrasse"

Die KUNSTHALLE „Talstrasse“ bietet allen Jugendlichen unter 25 Jahren eine kostenlose Führung durch die aktuelle Ausstellung „Das Frauenbild der 1920er Jahre. Zwischen Femme fatale und Broterwerb“.

Der Eintritt wird gesponsort von den Mitgliedern des Kunstvereins „Talstrasse“ e. V.

Kleiner Salon

Diskussionsrunde zum Thema: Die 1920er Jahre und die Frauen

Die 1920er Jahre gelten als eine faszinierende Epoche. Geprägt von großen Gegensätzen werden sie als ein „Tanz auf dem Vulkan“, schwankend zwischen Genusssucht einerseits und Vorahnung eines drohenden Untergangs andererseits beschrieben. Es war eine Zeit sozialer Not und Missstände und gleichzeitig ein goldenes Jahrzehnt in Bezug auf industriellen, gesellschaftlichen und kulturellen Fortschritt, insbesondere auch für Frauen. Mit der Weimarer Verfassung durften sie erstmals wählen und sich wählen lassen, waren zunehmend berufstätig, konnten an den staatlichen Akademien studieren und vor allem in den Großstädten entwickelte sich der Typus der „Neuen Frau“.

Über Realität, Mythos und Erbe jener Zeit diskutiert Reinhard Bärenz (Leiter Hauptredaktion Kultur / MDR) mit unseren Gästen.

Prof. Dr. Veronica Biermann (Professur für Design- und Architekturgeschichte an der Kunsthochschule Burg Giebichenstein, Halle)
Dr. Katrin Moeller (Professur für Wirtschaft- und Sozialgeschichte an der Martin Luther-Universität Halle- Wittenberg)
Prof. Dr. Patrick Wagner (Professur für Zeitgeschichte an der Martin Luther-Universität Halle-Wittenberg)

Eintritt inkl. Ausstellungsbesuch (Das Frauenbild der 1920er Jahre. Zwischen Femme fatale und Broterwerb) 10,- €
Ermäßigt für Mitglieder des Kunstvereins 7,- €
Für Studenten und Schüler ist der Eintritt frei durch die freundliche Unterstützung der Saalesparkasse.
Karten sind ab sofort erhältlich!

Foto: Werner Scholz, Halbweltdame am Caféhaustisch, 1929, Farblithografie auf Papier, copyright Nachlass Werner Scholz

Kleiner Salon

Diskussionsrunde zum Frauenbild im Spannungsfeld zwischen Kunst und Werbung

Vertreter*in von Pinkstinks, Eva von Angern (Vorsitzende Landesfrauenrat), Jutta Jahn (Kunsthistorikerin, Vorstand Dornrosa e.V.) diskutieren über das Frauenbild im Spannungsfeld zwischen Kunst und Werbung.

Frühe Werbebilder haben viel Ähnlichkeit mit der Malerei. Welche Frauenbilder werden gezeigt? Wo liegt der schmale Grat zwischen Erotik und Sexismus? Hierzu gibt es viele Überschneidungen zu aktuellen politischen Diskussion. So gibt es in Deutschland erste Städte, die sexistische Werbung komplett verbieten. Auch in Halle gab es eine Diskussion über ein Wandgemälde an einer Schule.

Beitragsfoto: Heribert Fischer-Geising, Damenportrait, 1929, 96 x 62 cm, Öl auf Leinwand, Sammlung Frank Brabant, Wiesbaden

Tanz auf dem Vulkan

Die 1920er-Jahre-Nacht im CAPITOL

Programm

Salonorchester Cappucchino Leipzig

lädt zum Tanz und spielt Charleston, Swing u.v.m.

Charleston-Company, München

unterhält mit Varieté, Pantomime, Stummfilm

Nostalphoniker, München

lassen die Hits der Comedian Harmonists aufleben

Matthias Brenner

führt als Conférencier durch die Nacht

Mitternachtsüberraschung

Harald Hertel`s Jam Swingers, Berlin

Tanz bis in die frühen Morgenstunden

Begrüßungssekt * Flying Buffet 

Dresscode

 Stil der 1920er Jahre

Veranstaltungsort

CAPITOL EVENTHALL

Lauchstädter Str. 1a, 06110 Halle

Tickets: 85,- € (Wandelkarte) / 100,- € Platzkarte am Tisch (inkl. gesetzlicher Umsatzsteuer)

Tischreservierungen auf Nachfrage

Vorverkauf

Tourist Information Halle, Markt 13 /0345-1229984 / info@stadtmarketing-halle.de

 Kunsthalle „Talstrasse“ / 0345-550 75 10 / info@kunstverein-talstrasse.de

Vernissage der Ausstellung „Das Frauenbild der 1920er Jahre. Zwischen Femme fatale und Broterwerb.“ – Klassische Moderne der Sammlung Frank Brabant

Vernissage