Entsprechend der aktuellen Verordnung des Landes Sachsen-Anhalt zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus bleibt die Kunsthalle "Talstrasse" für den Besucherverkehr bis auf weiteres geschlossen.

Rückblick

3. Umbau-Tanz-Party mit Monsieur Pompadour

Unsere Umbau-Tanzparty geht in die dritte Runde! Nach dem großen Erfolg im vergangenen Jahr startet die nächste Tanznacht am Samstag, dem 22. Februar ab 20.30 Uhr. In der besonderen Atmosphäre der leeren Kunsthalle wird die Berliner Tanzband Monsieur Pompadour mit ihrer speziellen Mischung aus heiterem Swing, ambitionierter Wildheit und einer Prise Melancholie wieder für die passende Akustik sorgen und vierstimmig gesungene Chansons und Songs über das Leben und die Liebe im Stil ihrer Idole Django Reinhardt und Stephane Grappelli interpretieren.

Eintritt: 18,- € / Abendkasse 20,- €
ermäßigt für Mitglieder des Kunstvereins, Studenten und Schüler 12,- € / Abendkasse 15,- €
Einlass ab 20.00 Uhr

Karten sind ab sofort über info@kunstverein-talstrasse.de oder unter 0345-5507510 erhältlich.

https://soundcloud.com/monsieur-pompadour/mdr-kultur-zu-en-route-4-min

Öffentliche Führung zur Finissage

Führung durch die Ausstellung

Am 16. Februar endet die Ausstellung „Das Frauenbild der 1920er Jahre. Zwischen Femme fatale und Broterwerb“ in der KUNSTHALLE „Talstrasse“.

Am Vorabend der Finissage findet die letzte öffentliche Führung mit der Kunsthistorikerin Kerstin Reen statt.

kostenlose Führung für Jugendliche

Dank der Unterstützung der Mitglieder des Kunstvereins "Talstrasse"

Die KUNSTHALLE „Talstrasse“ bietet allen Jugendlichen unter 25 Jahren eine kostenlose Führung durch die aktuelle Ausstellung „Das Frauenbild der 1920er Jahre. Zwischen Femme fatale und Broterwerb“.

Der Eintritt wird gesponsort von den Mitgliedern des Kunstvereins „Talstrasse“ e. V.

Kleiner Salon

Diskussionsrunde zum Thema: Die 1920er Jahre und die Frauen

Die 1920er Jahre gelten als eine faszinierende Epoche. Geprägt von großen Gegensätzen werden sie als ein „Tanz auf dem Vulkan“, schwankend zwischen Genusssucht einerseits und Vorahnung eines drohenden Untergangs andererseits beschrieben. Es war eine Zeit sozialer Not und Missstände und gleichzeitig ein goldenes Jahrzehnt in Bezug auf industriellen, gesellschaftlichen und kulturellen Fortschritt, insbesondere auch für Frauen. Mit der Weimarer Verfassung durften sie erstmals wählen und sich wählen lassen, waren zunehmend berufstätig, konnten an den staatlichen Akademien studieren und vor allem in den Großstädten entwickelte sich der Typus der „Neuen Frau“.

Über Realität, Mythos und Erbe jener Zeit diskutiert Reinhard Bärenz (Leiter Hauptredaktion Kultur / MDR) mit unseren Gästen.

Prof. Dr. Veronica Biermann (Professur für Design- und Architekturgeschichte an der Kunsthochschule Burg Giebichenstein, Halle)
Dr. Katrin Moeller (Professur für Wirtschaft- und Sozialgeschichte an der Martin Luther-Universität Halle- Wittenberg)
Prof. Dr. Patrick Wagner (Professur für Zeitgeschichte an der Martin Luther-Universität Halle-Wittenberg)

Eintritt inkl. Ausstellungsbesuch (Das Frauenbild der 1920er Jahre. Zwischen Femme fatale und Broterwerb) 10,- €
Ermäßigt für Mitglieder des Kunstvereins 7,- €
Für Studenten und Schüler ist der Eintritt frei durch die freundliche Unterstützung der Saalesparkasse.
Karten sind ab sofort erhältlich!

Foto: Werner Scholz, Halbweltdame am Caféhaustisch, 1929, Farblithografie auf Papier, copyright Nachlass Werner Scholz

Kleiner Salon

Diskussionsrunde zum Frauenbild im Spannungsfeld zwischen Kunst und Werbung

Vertreter*in von Pinkstinks, Eva von Angern (Vorsitzende Landesfrauenrat), Jutta Jahn (Kunsthistorikerin, Vorstand Dornrosa e.V.) diskutieren über das Frauenbild im Spannungsfeld zwischen Kunst und Werbung.

Frühe Werbebilder haben viel Ähnlichkeit mit der Malerei. Welche Frauenbilder werden gezeigt? Wo liegt der schmale Grat zwischen Erotik und Sexismus? Hierzu gibt es viele Überschneidungen zu aktuellen politischen Diskussion. So gibt es in Deutschland erste Städte, die sexistische Werbung komplett verbieten. Auch in Halle gab es eine Diskussion über ein Wandgemälde an einer Schule.

Beitragsfoto: Heribert Fischer-Geising, Damenportrait, 1929, 96 x 62 cm, Öl auf Leinwand, Sammlung Frank Brabant, Wiesbaden

Tanz auf dem Vulkan

Die 1920er-Jahre-Nacht im CAPITOL

Programm

Salonorchester Cappucchino Leipzig

lädt zum Tanz und spielt Charleston, Swing u.v.m.

Charleston-Company, München

unterhält mit Varieté, Pantomime, Stummfilm

Nostalphoniker, München

lassen die Hits der Comedian Harmonists aufleben

Matthias Brenner

führt als Conférencier durch die Nacht

Mitternachtsüberraschung

Harald Hertel`s Jam Swingers, Berlin

Tanz bis in die frühen Morgenstunden

Begrüßungssekt * Flying Buffet 

Dresscode

 Stil der 1920er Jahre

Veranstaltungsort

CAPITOL EVENTHALL

Lauchstädter Str. 1a, 06110 Halle

Tickets: 85,- € (Wandelkarte) / 100,- € Platzkarte am Tisch (inkl. gesetzlicher Umsatzsteuer)

Tischreservierungen auf Nachfrage

Vorverkauf

Tourist Information Halle, Markt 13 /0345-1229984 / info@stadtmarketing-halle.de

 Kunsthalle „Talstrasse“ / 0345-550 75 10 / info@kunstverein-talstrasse.de

Vernissage der Ausstellung „Das Frauenbild der 1920er Jahre. Zwischen Femme fatale und Broterwerb.“ – Klassische Moderne der Sammlung Frank Brabant

Vernissage

Preview mit Frank Brabant

Gesprächsrunde zur Ausstellung "Das Frauenbild der 1920er Jahre. Zwischen Femme fatale und Broterwerb"

Am 1. November werden wir um 20 Uhr unsere Ausstellung Das Frauenbild der 1920er Jahre. Zwischen Femme fatale und Broterwerb mit mehr als 70 Werken der Klassischen Moderne aus der Sammlung des Wiesbadener Geschäftsmannes Frank Brabant eröffnen.

Am Vorabend der Eröffnung, am 31. Oktober, um 19:30 Uhr, findet eine exklusive Preview statt. Im kleinen Kreis wird Frank Brabant mit Matthias Rataiczyk über sein Leben, seine Leidenschaft zur Kunst und die Perspektiven seiner hochkarätigen Sammlung sprechen.

Führung durch die Ausstellung „Die schaffende Galatea. Frauen sehen Frauen“

Führung

Kleiner Salon

Lesung

Die Dresdner Malerin Elfriede Lohse-Wächtler zählt zu den bedeutendsten Künstlerinnen des Expressionismus. Zu Lebzeiten war sie nur Insidern ein Begriff, doch ihre Entdeckung in den letzten Jahren eröffnet den Blick auf eine spektakuläre Künstlerpersönlichkeit und auf ein außergewöhnliches Werk. Künstlerkollegen des Expressionismus und Dadaismus schätzten ihre Arbeit und waren ihre Freunde (Otto Dix, Konrad Felixmüller, Raoul Hausmann, Otto Griebel u.a.). Sie waren begeistert von ihrem Mut und ihrer enormen kreativen Energie. Im September 1929 konnte Elfriede Lohse-Wächtler an der großen Kunstausstellung Altona zusammen mit berühmten Avantgardisten (u.a.Paul Klee, Oskar Kokoschka und Emil Nolde) ausstellen. Materielle Not und schwere Beziehungskrisen trieben die Malerin in eine psychische Krankheit. Als Patientin des Sächsischen Krankenhauses für Psychiatrie und Neurologie Arnsdorf wurde sie als „unheilbar-schizophren“ erklärt. 1940 starb Elfriede Lohse-Wächtler in der Gaskammer der Landesheil- und Pflegeanstalt Pirna Sonnenstein.

Die Autorin, Regine Sondermann, gibt der Künstlerin eine Stimme. Wie in einem Roman beschreibt sie Elfriede Lohse-Wächtlers Leben und führt die Leser mitten in das Künstlermilieu der Moderne.

Der Abend wird musikalisch von Brunhild Fischer auf der Querflöte mit Livekompositionen und Sounds begleitet.

Eintritt inkl. Ausstellungsbesuch 12,- €, ermäßigt für Mitglieder des Kunstvereins 8,- €

Für Schüler*innen und Student*innen ist der Eintritt frei durch die freundliche Unterstützung der Saalesparkasse.

Karten sind ab sofort erhältlich

Foto: Detail aus Elfriede Lohse-Wächtler, Herbertstraße, 1930, Aquarell, Stiftung Historisches Museum – Altonaer Museum © Altonaer Museum, Hamburg 2019