Aufgrund des großen Besucherinteresses ist die KUNSTHALLE am Donnerstag und Freitag bereits ab 11 Uhr geöffnet! ~~~~ Finissage und Sonntagskonzert mit GÖRDA: 9. August 2026, Tickets hier erhältlich~~~~"TRAUM & TRAUMA. Expressionismus in Kunst und Film": Ausstellung bis 9. August 2026~~~~Die Kunsthalle "Talstrasse" hat ab dem 10. August bis einschließlich 27. August wegen des Umbaus zur neuen Ausstellung ZAUNKÖNIG geschlossen~~~~

Filmvorführung: Der Golem, wie er in die Welt kam

Kinokooperation anlässlich der Ausstellung mit dem Luchskino Halle (Saale)

Eine Kooperation anlässlich der Ausstellung „Traum und Trauma. Expressionismus in Kunst und Film“. Wir laden zu Filmabenden in ausgewählten Programmkinos ein. 

Der Golem, wie er in die Welt kam
(1920) von Paul Wegener

Der Golem, wie er in die Welt kam ist ein expressionistischer deutscher Film von Paul Wegener und Carl Boese aus dem Jahr 1920. Er ist nach Der Golem (1915) und Der Golem und die Tänzerin (1917) Wegeners dritte Bearbeitung des Golem-Motivs und gilt als Klassiker des deutschen Stummfilms.

am 13.07.2026 um 20.00 Uhr im Luchskino

Karten und weitere Informationen finden Sie unter: Luchskino Halle (Saale) – Kooperation mit „Traum und Trauma. Expressionismus in Kunst und Film“ 

Feierabendführung

anlässlich der Ausstellung

Feierabendführung

ca. 30 min

Feierabendführung

anlässlich der Ausstellung

Filmvorführung: ERASERHEAD David Lynch

Kinokooperation anlässlich der Ausstellung mit dem Luchskino Halle (Saale)

Eine Kooperation anlässlich der Ausstellung „Traum und Trauma. Expressionismus in Kunst und Film“. Wir laden zu Filmabenden in ausgewählten Programmkinos ein. 

Mit Eraserhead (1977) schuf David Lynch ein verstörendes wie faszinierendes Debüt zwischen Albtraum und Kunstfilm. In einer düsteren, industriell geprägten Welt folgt der Film einem jungen Mann, dessen Realität zunehmend ins Surreale kippt. In seiner radikalen Bildsprache und den expressiven Hell-Dunkel-Kontrasten knüpft Eraserhead an die Tradition des filmischen Expressionismus an: Räume, Klang und Körper werden zu Projektionsflächen innerer Zustände wie Angst, Isolation und Entfremdung.
Mit seinem eindringlichen Sounddesign und der traumartigen Erzählweise gilt der Film als Meilenstein des experimentellen Kinos – und als Schlüsselwerk zum Verständnis von Lynchs einzigartigem Universum.

Karten und weitere Informationen finden Sie unter: Luchskino Halle (Saale) – Kooperation mit „Traum und Trauma. Expressionismus in Kunst und Film“ 

Filmvorführung: ERASERHEAD David Lynch, OmU

Kinokooperation anlässlich der Ausstellung mit dem Luchskino Halle (Saale)

Eine Kooperation anlässlich der Ausstellung „Traum und Trauma. Expressionismus in Kunst und Film“. Wir laden zu Filmabenden in ausgewählten Programmkinos ein. 

Mit Eraserhead (1977) schuf David Lynch ein verstörendes wie faszinierendes Debüt zwischen Albtraum und Kunstfilm. In einer düsteren, industriell geprägten Welt folgt der Film einem jungen Mann, dessen Realität zunehmend ins Surreale kippt. In seiner radikalen Bildsprache und den expressiven Hell-Dunkel-Kontrasten knüpft Eraserhead an die Tradition des filmischen Expressionismus an: Räume, Klang und Körper werden zu Projektionsflächen innerer Zustände wie Angst, Isolation und Entfremdung.
Mit seinem eindringlichen Sounddesign und der traumartigen Erzählweise gilt der Film als Meilenstein des experimentellen Kinos – und als Schlüsselwerk zum Verständnis von Lynchs einzigartigem Universum.

Karten und weitere Informationen finden Sie unter: Luchskino Halle (Saale) – Kooperation mit „Traum und Trauma. Expressionismus in Kunst und Film“ 

Filmvorführung: NOSFERATU mit Livemusik – Tamara Moser begleitet am Flügel

Kinokooperation anlässlich der Ausstellung mit dem Luchskino Halle (Saale)

Hinweis: Veranstaltung beginnt 18:45 Uhr

Eine Kooperation anlässlich der Ausstellung „Traum und Trauma. Expressionismus in Kunst und Film“. Wir laden zu Filmabenden in ausgewählten Programmkinos ein. 

Mit Nosferatu – Eine Symphonie des Grauens (1922) von F. W. Murnau zeigen wir im Luchskino Halle (Saale) einen zentralen Film des frühen Kinos und des filmischen Expressionismus.

Der Film erzählt die Geschichte des jungen Maklers Hutter, der in die Karpaten reist, um ein Haus an den geheimnisvollen Grafen Orlok zu vermitteln. Bald stellt sich heraus, dass Orlok ein Vampir ist, der eine tödliche Bedrohung in Hutters Heimatstadt bringt. Während sich die Ereignisse zuspitzen, versucht Hutter gemeinsam mit seiner Frau Ellen, der Ausbreitung der Gefahr entgegenzuwirken.

Die Vorführung wird live am Flügel von Tamara Moser begleitet. Die Musik wird dabei direkt zur Filmprojektion gespielt und ergänzt die stille Filmerzählung um eine zeitgenössische musikalische Ebene.

Karten und weitere Informationen finden Sie unter: Luchskino Halle (Saale) – Kooperation mit „Traum und Trauma. Expressionismus in Kunst und Film“ 

 

Filmvorführung: METROPOLIS in Leipzig

Kinokooperation anlässlich der Ausstellung mit der Schaubühne Sommerkino an der Plagwitzer Markthalle

Eine Kooperation anlässlich der Ausstellung „Traum und Trauma. Expressionismus in Kunst und Film“. Wir laden zu Filmabenden in ausgewählten Programmkinos ein. 

Fritz Lang – Doppel
IN KOOPERATION MIT DEN PASSAGE KINOS
ZUR AUSSTELLUNG „TRAUM UND TRAUMA – EXPRESSIONISMUS IN KUNST UND FILM“ 29.04. – 09.08. in der Kunsthalle „Talstrasse“ in Halle (Saale)

Am 02. August jährt sich der Todestag von Fritz Lang zum 50. Mal. Dazu zeigt die Schaubühne Lindenfels in Kooperation mit den Passage Kinos zwei seiner bedeutendsten Filme. Lang gehört neben Friedrich Wilhelm Murnau, G. W. Pabst und Ernst Lubitsch zu den Großen des Weimarer Kinos. Er gilt in vielerlei Hinsicht als Schlüsselfigur des deutschen Films und hat Filme geschaffen, die in ihrer Zeit künstlerisch und technisch neue Standards gesetzt haben. Nach der nationalsozialistischen Machtübernahme setzte er sein Schaffen in den USA fort.

METROPOLIS ist wohl der bekannteste deutsche Kinofilm aller Zeiten. Fritz Langs monumentaler Stummfilmklassiker gilt als der Prototyp des dystopischen Science-Fiction-Films und ist sowohl auf inhaltlicher als auch ästhetischer Ebene bis heute Vorbild für zahlreiche Genrefilme. Fritz Langs Science-Fiction-Film über die Rebellion der Arbeiterklasse gegen die vorherrschende Oberschicht der Zukunftsstadt Metropolis zählt zudem zu den bedeutendsten Restaurierungen der Filmgeschichte. 2001 wurde METROPOLIS als erster Film in das UNESCO-Dokumentenerbe aufgenommen.

Deutschland 1927 von Fritz Lang, 149 min., Stummfilm mit eingespielter Originalmusik von Gottfried Huppertz (Neuedition: Frank Strobel), deutsche Originalfassung, FSK 6
Darsteller:innen: Brigitte Helm, Alfred Abel, Gustav Fröhlich

 

Karten und weitere Informationen finden Sie unter: Schaubühne Sommerkino an der Plagwitzer Markthalle – Kooperation mit „Traum und Trauma. Expressionismus in Kunst und Film“ 

METROPOLIS, Filmabend in Leipzig

Kinokooperation anlässlich der Ausstellung mit den Passagekinos in Leipzig

Eine Kooperation anlässlich der Ausstellung „Traum und Trauma. Expressionismus in Kunst und Film“. Wir laden zu Filmabenden in ausgewählten Programmkinos ein. 

Fritz Lang – Doppel
IN KOOPERATION MIT DEN PASSAGE KINOS
ZUR AUSSTELLUNG „TRAUM UND TRAUMA – EXPRESSIONISMUS IN KUNST UND FILM“ 29.04. – 09.08. in der Kunsthalle „Talstrasse“ in Halle (Saale)

Am 02. August jährt sich der Todestag von Fritz Lang zum 50. Mal. Dazu zeigt die Schaubühne Lindenfels in Kooperation mit den Passage Kinos zwei seiner bedeutendsten Filme. Lang gehört neben Friedrich Wilhelm Murnau, G. W. Pabst und Ernst Lubitsch zu den Großen des Weimarer Kinos. Er gilt in vielerlei Hinsicht als Schlüsselfigur des deutschen Films und hat Filme geschaffen, die in ihrer Zeit künstlerisch und technisch neue Standards gesetzt haben. Nach der nationalsozialistischen Machtübernahme setzte er sein Schaffen in den USA fort.

METROPOLIS ist wohl der bekannteste deutsche Kinofilm aller Zeiten. Fritz Langs monumentaler Stummfilmklassiker gilt als der Prototyp des dystopischen Science-Fiction-Films und ist sowohl auf inhaltlicher als auch ästhetischer Ebene bis heute Vorbild für zahlreiche Genrefilme.

Fritz Langs Science-Fiction-Film über die Rebellion der Arbeiterklasse gegen die vorherrschende Oberschicht der Zukunftsstadt Metropolis zählt zudem zu den bedeutendsten Restaurierungen der Filmgeschichte. 2001 wurde METROPOLIS als erster Film in das UNESCO-Dokumentenerbe aufgenommen.

Deutschland 1927 von Fritz Lang, 149 min., Stummfilm mit eingespielter Originalmusik von Gottfried Huppertz (Neuedition: Frank Strobel), deutsche Originalfassung, FSK 6
Darsteller:innen: Brigitte Helm, Alfred Abel, Gustav Fröhlich

Karten und weitere Informationen finden Sie unter: Passagekinos in Leipzig – Kooperation mit „Traum und Trauma. Expressionismus in Kunst und Film“ 

 

Dr. Mabuse, der Spieler – Erster Teil: Der Grosse Spieler. Ein Bild der Zeit

Kinokooperation anlässlich der Ausstellung mit der Schaubühne Lindenfels

Eine Kooperation anlässlich der Ausstellung „Traum und Trauma. Expressionismus in Kunst und Film“. Wir laden zu Filmabenden in ausgewählten Programmkinos ein. 

Fritz Lang – Doppel
IN KOOPERATION MIT DEN PASSAGE KINOS
ZUR AUSSTELLUNG „TRAUM UND TRAUMA – EXPRESSIONISMUS IN KUNST UND FILM“ 29.04. – 09.08. in der Kunsthalle „Talstrasse“ in Halle (Saale)

Am 02. August jährt sich der Todestag von Fritz Lang zum 50. Mal. Dazu zeigt die Schaubühne Lindenfels in Kooperation mit den Passage Kinos zwei seiner bedeutendsten Filme. Lang gehört neben Friedrich Wilhelm Murnau, G. W. Pabst und Ernst Lubitsch zu den Großen des Weimarer Kinos. Er gilt in vielerlei Hinsicht als Schlüsselfigur des deutschen Films und hat Filme geschaffen, die in ihrer Zeit künstlerisch und technisch neue Standards gesetzt haben. Nach der nationalsozialistischen Machtübernahme setzte er sein Schaffen in den USA fort.

MABUSE, DER SPIELER – ERSTER TEIL: DER GROSSE SPIELER. EIN BILD DER ZEIT
Dr. Mabuse ist Wahnsinniger und Superverbrecher zugleich. Seine Wandlungsfähigkeit macht ihn zum unfassbaren „Mann mit den 1.000 Gesichtern“, seine hypnotischen Fähigkeiten machen ihm seine Gegenüber gefügig. Er strebt nichts Geringeres als die Weltherrschaft an. Dafür manipuliert er die Börse, druckt Falschgeld und hypnotisiert in illegalen Kasinos seine Mitspieler. Doch das Gesetz ist dem Verbrecher in Gestalt des Staatsanwalts von Wenk auf der Spur.

Deutschland 1922 von Fritz Lang, 155 min., Stummfilm mit eingespielter Musik von Aljoscha Zimmermann, deutsche Originalfassung, FSK 0
Darsteller:innen: Rudolf Klein-Rogge, Alfred Abedl, Bernhard Goetzke

Karten und weitere Informationen finden Sie unter: Schaubühne Lindenfels Programm – Grüner Salon 

ABGESAGT: Zwischen Eros und Thanatos: Nosferatu und die Sehnsucht nach Unsterblichkeit

Kuratorin Dr. Kristina Jaspers, Deutsche Kinemathek Berlin & Kulturwissenschaftler Prof. Dr. Thomas Macho im Gespräch

Leider muss die Veranstaltung aus Krankheitsgründen entfallen. Wir bitten um Ihr Verständnis.

„Nosferatu“ (1922) ist weit mehr als ein Klassiker des Horrorfilms. Friedrich Wilhelm Murnaus Stummfilm verdichtet die Erfahrungen einer Epoche, die von Krieg, Pandemie und tiefgreifenden gesellschaftlichen Umbrüchen geprägt war, und macht zugleich jene Sehnsüchte sichtbar, die bis heute nachwirken: das Verlangen nach Grenzüberschreitung, nach Liebe, Erlösung und Unsterblichkeit.

Im Gespräch erkunden Kristina Jaspers und Thomas Macho den Vampir als Schlüsselfigur der Moderne. Zwischen Eros und Thanatos, Begehren und Vernichtung, Trauma und Unsterblichkeitsfantasie fragen sie nach der anhaltenden Faszination des Nosferatu – und danach, was der Untote über unsere Vorstellungen von Leben, Tod und menschlichem Begehren verrät.

 

Die Veranstaltung in der Kunsthalle beginnt am Freitag den 17. Juli 2026, um 19 Uhr im Neubau der Kunsthalle „Talstrasse. Bei gutem Wetter: Open-Air im Innenhof der Kunsthalle

Eintritt Abendveranstaltung: 15,- € inkl. Ausstellungsbesuch
ermäßigt: 12,- € (Vereinsmitglieder, Schüler & Studenten) 

Studierende des Instituts für Kunstgeschichte der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg sowie der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle erhalten freien Eintritt. Wir bitten in diesem Fall um eine Anmeldung bis zum 16. Juli 2026 unter info@kunstverein-talstrasse.de.

Der Golem, wie er in die Welt kam! Gedanken zum Film und seinem Regisseur Paul Wegener – mit Matthias Brenner

Hinweis: Bei gutem Wetter : Open-Air im Innenhof der Kunsthalle

Die angekündigte Veranstaltung mit Cornelia Heyse und Matthias Brenner wird aufgrund einer kurzfristigen Verhinderung von Cornelia Heyse in geänderter Form stattfinden.

Der Abend wird ausschließlich von Matthias Brenner gestaltet. Wir danken für Ihr Verständnis.


Die Veranstaltung in der Kunsthalle beginnt am Donnerstag dem 25. Juni 2026, um 19 Uhr im Neubau der Kunsthalle „Talstrasse. Matthias Brenner widmet sich an diesem Abend Schauspieler und Regisseur Paul Wegener.

Der Golem, wie er in die Welt war einer der künstlerisch wie geschäftlich größten Erfolge der deutschen Stummfilmproduktion, dessen außergewöhnliche, von Jugendstil und Expressionismus bestimmte Bild- und Dekorgestaltung hat bis heute nichts von ihrer suggestiven Wirkung eingebüßt hat. Paul Wegner schuf im Jahr 1920 mit diesem Film einen Klassiker des deutschen Films. Wegner 1874 geboren war 1906 er Teil einer Schauspieltruppe unter der Leitung von Max Reinhardt (1873-1943). 1912 interessierte sich Wegener selbst für das Medium Film und suchte nach Rollen als Filmschauspieler. 1913 hörte Wegener von einer alten jüdischen Legende über den Golem. Er wollte die Legende verfilmen und begann, zusammen mit Henrik Galeen (1881-1949) ein Drehbuch zu schreiben. Ihr Drehbuch wurde für den Film „Der Golem“ (1915) adaptiert, wobei Wegener und Galeen die beiden Co-Regisseure waren. Der Film war ein Erfolg und etablierte Wegener als berühmte Figur des deutschen Kinos. Noch zwei Mal kehrte Wegner zur Verfilmung der Golem-Legende zurück, indem er 1917 für einen Parodiefilm und 1920 für „Der Golem: Wie er in die Welt kam“ (1920) Regie führte.

Eintritt Abendveranstaltung: 15,- € inkl. Ausstellungsbesuch
ermäßigt: 12,- € (Schüler, Studenten, Vereinsmitglieder) 

Für Kinder unter 12 Jahre kostenfrei.

Tickets hier vorbestellen

Mit dem Erwerb des Tickets ist keine Garantie für einen Sitzplatz verbunden.


Begleitend zur Veranstaltung in der Kunsthalle „Talstrasse“ wird der Film „Der Golem, wie er in die Welt kam“ im Juli in ganzer Länge im Luchskino gezeigt. Karten hierfür sind ausschließlich über das Luchskino erhältlich.

Eine Kooperation anlässlich der Ausstellung „Traum und Trauma. Expressionismus in Kunst und Film“. Wir laden zu Filmabenden in ausgewählten Programmkinos ein.

Filmvorführung am 13.07.2026 um 20.00 Uhr im Luchskino

Karten und weitere Informationen finden Sie unter: Luchskino Halle (Saale) – Kooperation mit „Traum und Trauma. Expressionismus in Kunst und Film“ 

Völker hört die Signale – Vortrag über Karl Völker

Dr. Sabine Meinel

Die Ausstellung Traum & Trauma. Expressionismus in Kunst und Film wirft auch einen Blick auf regional herausragende Künstler persönlich so auch auf Karl Völker (1889-1962). Der in Mitteldeutschland wirkende Künstler war Maler, Grafiker und Architekt – eine Mehrfachrolle, die steht symptomatisch für die Durchlässigkeit der Künste in der Weimarer Zeit.
Zudem war Völker hervorragend vernetzt – unter anderem war er Mitglied der Novembergruppe. Seine frühen Arbeiten stehen dem Expressionismus nahe: vereinfachte Baukörper, rhythmisch gegliederte Fassaden und eine deutliche Betonung der Flächenstruktur prägen seine Bildräume. Zugleich weist Völkers Werk über den reinen Expressionismus hinaus. Seine Hinwendung zu klareren, konstruktiven Formen deutet auf jene Entwicklung, die auch im Film zu beobachten ist – vom radikal verzerrten Raum des frühen Expressionismus hin zu architektonisch durchkomponierten Bildwelten, wie sie unter anderem auch bei Fritz Lang (Metropolis / Dr. Mabuse) sichtbar werden.

2008 legte Sabine Meinel mit ihrer Dissertation an der Martin- Luther Universität Halle-Wittenberg die erste komplexe Darstellung zu Leben und Werk des halleschen Künstlers und Architekten vor.

Die Veranstaltung beginnt am 09.07.2026 um 19 Uhr im Neubau der Kunsthalle „Talstrasse“

Eintritt: 15,- € inkl. Ausstellungsbesuch
ermäßigt: 12,- € (Vereinsmitglieder, Schüler& Studenten) 

Studierende des Instituts für Kunstgeschichte der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg sowie der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle erhalten freien Eintritt. Wir bitten in diesem Fall um eine Anmeldung bis zum 8. Juli 2026 unter info@kunstverein-talstrasse.de.

Tickets hier vorbestellen

Mit dem Erwerb des Tickets ist keine Garantie für einen Sitzplatz verbunden!