Die Kunsthalle ist bis auf weiteres wegen der Corona-Eindämmungsverordnung geschlossen.

Crodel-Schüler

Malerei und Grafik
Vernissage der Ausstellung
Vernissage der Ausstellung
Vernissage der Ausstellung

Ab 1927 lehrte er an der Kunstgewerbeschule Burg Giebichenstein in Halle Malerei und Grafik. Mit dem Dürer-Preis der Stadt Nürnberg und dem Villa-Romana-Preis erfuhr der Künstler Anfang der 1930er Jahre bedeutende Ehrungen. Unter den Nationalsozialisten wurde Crodel aus dem Lehramt entlassen, mehrere seiner Werke im öffentlichen Raum, wie seine ab Mitte der 1920er Jahre entstandenen Wandbilder, wurden beschlagnahmt oder zerstört.

1945 wurde Charles Crodel erneut an die Burg Giebichenstein berufen und lehrte in den Jahren 1948/49 gleichzeitig auch an der Hochschule für bildende Künste in Berlin. 1951 folgte er dem Ruf an die Akademie der Bildenden Künste in München.

Durch seine Lehrtätigkeit und über seine Schüler hinterließ Crodel einen entscheidenden Einfluss auf die Kunstentwicklung in Halle. Die Ausstellung zeigte Werke von seinen Schülern parallel zurSchau in den Räumen des Kunstvereins, wo Werke Crodels zu sehen waren.