Aktuelle Ausstellung: "TRAUM UND TRAUMA. Expressionismus in Kunst und Film" gestartet ~~~~Sonntagskonzerte - Vorbestellung Tickets bereits möglich unter: info@kunstverein-talstrasse.de~~~~ "TRAUM UND TRAUMA. Expressionismus in Kunst und Film" gestartet ~~~~Programm für Jugendliche: "Fü(h)r mich!"-Selbst als Kunstvermittler*in agieren: vermittlung@kunstverein-talstrasse.de, Anmeldung bis 10. Mai 2026 ~~~~~

Rückblick

Filmvorführung: ERASERHEAD David Lynch, OmU

Kinokooperation anlässlich der Ausstellung mit dem Luchskino Halle (Saale)

Eine Kooperation anlässlich der Ausstellung „Traum und Trauma. Expressionismus in Kunst und Film“. Wir laden zu Filmabenden in ausgewählten Programmkinos ein. 

Mit Eraserhead (1977) schuf David Lynch ein verstörendes wie faszinierendes Debüt zwischen Albtraum und Kunstfilm. In einer düsteren, industriell geprägten Welt folgt der Film einem jungen Mann, dessen Realität zunehmend ins Surreale kippt. In seiner radikalen Bildsprache und den expressiven Hell-Dunkel-Kontrasten knüpft Eraserhead an die Tradition des filmischen Expressionismus an: Räume, Klang und Körper werden zu Projektionsflächen innerer Zustände wie Angst, Isolation und Entfremdung.
Mit seinem eindringlichen Sounddesign und der traumartigen Erzählweise gilt der Film als Meilenstein des experimentellen Kinos – und als Schlüsselwerk zum Verständnis von Lynchs einzigartigem Universum.

Karten und weitere Informationen finden Sie unter: Luchskino Halle (Saale) – Kooperation mit „Traum und Trauma. Expressionismus in Kunst und Film“ 

Museumsnacht

Halle & Leipzig

Die gemeinsame Museumsnacht der Städte Halle (Saale) und Leipzig bildet einen kulturellen Höhepunkt beider Städte im heurigen Jahr.
Auch die Kunsthalle hat geöffnet und freut sich auf Ihren Besuch. Sie können die aktuelle Ausstellung „Traum und Trauma. Expressionismus in Kunst und Film“ besuchen. Die Ausstellung präsentiert in einer Schau Malerei, Grafik und gegenübergestellt das Medium Film. Der frühe deutsche Film der Weimarer Zeit war von expressionistischer Geisteshaltung durchdrungen, nicht nur formal, auch inhaltlich übte die Strömung Einfluss auf das künstlerische Gedankengut aus.

https://www.museumsnacht-halle-leipzig.de/

 

 

Feierabendführung

anlässlich der Ausstellung

Vernissage: Traum und Trauma.

Expressionismus in Kunst und Film

Die Vernissage findet Dienstag, 28. April 2026, 19 Uhr statt.

Als im Jahr 1920 ganz Berlin mit expressionistischen Filmplakaten geschmückt war, auf denen die kryptische Aufforderung „Du musst Caligari werden“ zu lesen war, wurden Kunst und Leben tatsächlich vereint und mit dem Film Das Kabinett des Dr. Caligari ein expressionistisches Gesamtkunstwerk erschaffen. Der Deutsche Filmexpressionismus der 1920er Jahre hat also letztlich das eingelöst, was die expressionistischen Malerinnen und Maler fünfzehn Jahre zuvor begonnen hatten.

Die Stadt Halle und insbesondere das heutige Kunstmuseum Moritzburg Halle (Saale), damals unter der Leitung von Max Sauerlandt, spielte eine bedeutende Rolle in der frühen Auseinandersetzung mit dem Expressionismus. 1924 vermittelte Sauerlandt, der bereits nach Hamburg gewechselt war, der Moritzburg 24 expressionistische Werke aus der Sammlung von Ludwig und Rosy Fischer. Ab Frühjahr 1925 waren diese Werke im Kuppelsaal des Museums zu sehen. Damit rückten Halle und die Moritzburg in die erste Reihe der deutschen Kunstmuseen der Moderne. Der Expressionismus als kulturrevolutionäre Bewegung wollte Kunst und Leben vereinen, die Trennung der Künste aufheben und das Ideal des Gesamtkunstwerks verwirklichen. So ist es ist naheliegend, beide Kunstformen gegenüberzustellen und die engen Beziehungen und Verknüpfungen zu beleuchten.

In einer gemeinsamen Präsentation von Malerei, Grafik und Film zeigt die Ausstellung, wie tief der frühe deutsche Film der Weimarer Zeit von der expressionistischen Geisteshaltung durchdrungen war, insbesondere in seiner inhaltlichen Einflussnahme. Entlang zentraler Themen wie Aufbruch und Bruch, Traum und Trauma sowie Form und Deformation werden die künstlerischen Fragestellungen gegenübergestellt. 110 Werke, darunter Gemälde, Zeichnungen, Grafiken, Skulpturen von 45 bildenden Künstlerinnen und Künstlern, wie auch Filmstills und -sequenzen bedeutender filmischer Werke des Expressionismus, erschaffen ein Kaleidoskop des bis heute uns bewegenden Expressionismus in Kunst und Film.


Programm:

Die Begrüßung erfolgt durch Matthias Rataiczyk, Leiter der Kunsthalle „Talstrasse“.
Grußworte sprechen Rainer Robra, Staatsminister und Minister für Kultur des Landes Sachsen-Anhalt, sowie Dr. Alexander Vogt, Oberbürgermeister der Stadt Halle (Saale).

Die Einführung in die Ausstellung gibt Maximilian Letze, Leiter des Instituts für Kulturaustausch in Tübingen.

Den musikalischen Rahmen bilden Stücke von Alban Berg op. 5 (1913) , gespielt von Anja Stark (Klarinette) und Dirk Fischbeck (Flügel).


Eintritt inklusive Ausstellungsbesuch 8,- € / ermäßigt 6,- € (für Jugendliche und Studenten)  Frei für Mitglieder des Kunstvereins “Talstrasse” e.V. und Studierende der BURG und des Instituts für Kunstgeschichte der MLU

Auf Grund der begrenzten Platzkapazität wird um Anmeldung bis zum 24. April 2026 an info@kunstverein-talstrasse.de gebeten

Wir senden Ihnen hierbei eine Rechnung als PDF zu und verschicken die Karten nach Zahlungseingang per Post (zzgl. 1 € Versand der Karten)
Bitte vergessen Sie nicht, uns Ihre Adresse mitzuteilen.

Workshop: Zeichnen mit Licht: Fotogramm & Cyanotypie

Vermittlung: Offenes Atelier Talstrasse

Die „Lichtgrafiken“ aus der Serie Ossians Gesänge (1972 – 1975) von Kurt Wendlandt zeigen,
wie Bilder ohne Kamera und Pinsel entstehen können, allein durch Licht und Schatten. Die geheimnisvollen Bildwelten in Wendlandts Arbeiten sind von den sagenhaften Geschichten um den Kriegsbarden Ossian inspiriert, die im 18. Jahrhundert durch den schottischen Schriftsteller James Macpherson bekannt wurden und zahlreiche Künstler*innen beeinflusst haben. Der Workshop greift das „Zeichnen mit Licht“ auf und läd dazu ein, das experimentelle fotografische Verfahren des Fotogramms kennenzulernen. Flache Gegenstände werden auf lichtempfindliches Papier gelegt und dem Sonnenlicht ausgesetzt. So entstehen einzigartige Bildkompositionen aus Silhouetten, Schatten und Abstufungen von Transparenz.
Die Teilnehmenden können gern kleine Gegenstände mitbringen, deren Formen und Strukturen sind im Belichtungsprozess abzeichnen werden.

Kinder, Jugendliche und Erwachsene sind herzlich eingeladen!

Anmeldung unter: vermittlung@kunstverein-talstrasse.de

Ort: Im Felsengarten der Kunsthalle “Talstrasse“
Talstraße 23
06120 Halle (Saale)

Workshop FROTTAGE

Offenes Atelier Talstrasse

begleitend zur Ausstellung „ECHO DES UNBEKANNTEN. Vom Umgang mit Tod und Vergänglichkeit.“

Kinder, Jugendliche und Erwachsene sind herzlich eingeladen

Mit dem Offenen Atelier “Talstrasse“ startet die Kunsthalle ein neues Begleitformat zur jeweiligen Ausstellung.
Auftakt bilden Workshops zur Technik der Frottage. In der aktuellen Ausstellung werden in diesem Zusammenhang Grabplatten-Abriebe aus der größten Sammlung dieser Art im deutschsprachigen Raum der Zentralen Kustodie der MLU gezeigt. Die Technik erlebte im 19. Jahrhundert in England eine besondere Blüte. Der Workshop lädt dazu ein, diese historische Methode selbst praktisch auszuprobieren.

Teilnahme: kostenfrei
Workshop mit: Runa Viera Sandig

Eine Anmeldung wird erbeten unter vermittlung@kunstverein-talstrasse.de.

Video Beitrag mit den Künstlern Reinhard J. Lamp und Kevin Herring

Weitere Informationen : Zentrale Kustodie der MLU 

Beitragsbild: Kunsthalle „Talstrasse“

Buchmesse Leipzig 2026

Vom 19. bis 22. März 2026 sind wir auch dieses Jahr auf der Buchmesse in Leipzig  vertreten.
An unserem Stand stellen wir unsere Publikationen zu aktuellen und vergangenen Ausstellungen vor und erhalten Einblicke in unsere kuratorische und publizistische Arbeit.

Sie finden uns in der Halle 5 am Stand F 401 – Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Weitere Informationen unter:  Startseite | Leipziger Buchmesse

Workshop FROTTAGE

Offenes Atelier Talstrasse

begleitend zur Ausstellung „ECHO DES UNBEKANNTEN. Vom Umgang mit Tod und Vergänglichkeit.“

Kinder, Jugendliche und Erwachsene sind herzlich eingeladen

Mit dem Offenen Atelier “Talstrasse“ startet die Kunsthalle ein neues Begleitformat zur jeweiligen Ausstellung.
Auftakt bilden Workshops zur Technik der Frottage. In der aktuellen Ausstellung werden in diesem Zusammenhang Grabplatten-Abriebe aus der größten Sammlung dieser Art im deutschsprachigen Raum der Zentralen Kustodie der MLU gezeigt. Die Technik erlebte im 19. Jahrhundert in England eine besondere Blüte. Der Workshop lädt dazu ein, diese historische Methode selbst praktisch auszuprobieren.

Teilnahme: kostenfrei
Workshop mit: Runa Viera Sandig

Eine Anmeldung wird erbeten unter vermittlung@kunstverein-talstrasse.de.

Weitere Termine: 25. März 2026, 17:00 Uhr

Video Beitrag mit den Künstlern Reinhard J. Lamp und Kevin Herring

Weitere Informationen : Zentrale Kustodie der MLU 

Beitragsbild: Kunsthalle „Talstrasse“

Workshop FROTTAGE

Offenes Atelier Talstrasse

begleitend zur Ausstellung „ECHO DES UNBEKANNTEN. Vom Umgang mit Tod und Vergänglichkeit.“

Kinder, Jugendliche und Erwachsene sind herzlich eingeladen

Mit dem Offenen Atelier “Talstrasse“ startet die Kunsthalle ein neues Begleitformat zur jeweiligen Ausstellung.
Auftakt bilden Workshops zur Technik der Frottage. In der aktuellen Ausstellung werden in diesem Zusammenhang Grabplatten-Abriebe aus der größten Sammlung dieser Art im deutschsprachigen Raum der Zentralen Kustodie der MLU gezeigt. Die Technik erlebte im 19. Jahrhundert in England eine besondere Blüte. Der Workshop lädt dazu ein, diese historische Methode selbst praktisch auszuprobieren.

Teilnahme: kostenfrei
Workshop mit: Runa Viera Sandig

Eine Anmeldung wird erbeten unter vermittlung@kunstverein-talstrasse.de.
Anmeldung bitte bis zum 10. Februar 2026

 

Weitere Termine:

11. März 2026, 17:00 Uhr
25. März 2026, 17:00 Uhr

Video Beitrag mit den Künstlern Reinhard J. Lamp und Kevin Herring

Weitere Informationen : Zentrale Kustodie der MLU 

Beitragsbild: Kunsthalle „Talstrasse“

Workshop FROTTAGE

Offenes Atelier Talstrasse

begleitend zur Ausstellung „ECHO DES UNBEKANNTEN. Vom Umgang mit Tod und Vergänglichkeit.“

Kinder, Jugendliche und Erwachsene sind herzlich eingeladen

Mit dem Offenen Atelier “Talstrasse“ startet die Kunsthalle ein neues Begleitformat zur jeweiligen Ausstellung.
Auftakt bilden Workshops zur Technik der Frottage. In der aktuellen Ausstellung werden in diesem Zusammenhang Grabplatten-Abriebe aus der größten Sammlung dieser Art im deutschsprachigen Raum der Zentralen Kustodie der MLU gezeigt. Die Technik erlebte im 19. Jahrhundert in England eine besondere Blüte. Der Workshop lädt dazu ein, diese historische Methode selbst praktisch auszuprobieren.

Teilnahme: kostenfrei
Workshop mit: Runa Viera Sandig

Eine Anmeldung wird erbeten unter vermittlung@kunstverein-talstrasse.de.
Anmeldung bitte bis zum 10. Februar 2026

 

Weitere Termine:

25. Februar 2026, 17:00 Uhr
11. März 2026, 17:00 Uhr
25. März 2026, 17:00 Uhr

Video Beitrag mit den Künstlern Reinhard J. Lamp und Kevin Herring

Weitere Informationen : Zentrale Kustodie der MLU 

Beitragsbild: Kunsthalle „Talstrasse“

Workshop FROTTAGE

Offenes Atelier Talstrasse

begleitend zur Ausstellung „ECHO DES UNBEKANNTEN. Vom Umgang mit Tod und Vergänglichkeit.“

Kinder, Jugendliche und Erwachsene sind herzlich eingeladen

Mit dem Offenen Atelier “Talstrasse“ startet die Kunsthalle ein neues Begleitformat zur jeweiligen Ausstellung.
Auftakt bilden Workshops zur Technik der Frottage. In der aktuellen Ausstellung werden in diesem Zusammenhang Grabplatten-Abriebe aus der größten Sammlung dieser Art im deutschsprachigen Raum der Zentralen Kustodie der MLU gezeigt. Die Technik erlebte im 19. Jahrhundert in England eine besondere Blüte. Der Workshop lädt dazu ein, diese historische Methode selbst praktisch auszuprobieren.

Die Reihe von Workshops startet am Mi., den 04. Februar 2026 um 17 Uhr.
Teilnahme: kostenfrei
Workshop mit: Runa Viera Sandig

Eine Anmeldung wird erbeten unter vermittlung@kunstverein-talstrasse.de.
Anmeldung bitte bis zum 3. Februar 2026

Weitere Termine: 
11. Februar 2026, 17:00 Uhr
25. Februar 2026, 17:00 Uhr
11. März 2026, 17:00 Uhr
25. März 2026, 17:00 Uhr

Video Beitrag mit den Künstlern Reinhard J. Lamp und Kevin Herring

Weitere Informationen : Zentrale Kustodie der MLU 

Beitragsbild: Kunsthalle „Talstrasse“

TOD-UNSERE VERABREDUNG MIT DER UNENDLICHKEIT

Ein lebendiger Abend von und mit: Cornelia Heyse und Matthias Brenner

„Wir sind dem Tod, wie der Vergänglichkeit ausgeliefert. Das Gegenteil zu behaupten, ist ausschließlich dem weiten Feld der Kunst und des Glaubens möglich. Überlassen wir uns diesem.“

Ein lebendiger Abend von und mit:

HEYSE&BRENNER AGE‘N‘SEE –

Cornelia Heyse und Matthias Brenner arbeiten seit Jahren zusammen. Gemeinsam treten sie als Heyse & Brenner – AGE’N’SEE auf, in der sich Schauspiel, Text und Erfahrung gegenseitig schärfen. Brenner, prägend als Intendant des neuen theaters in Halle, und Heyse, als Schauspielerin und Autorin zwischen institutionellen Bühnen und freien Formaten.
Am 6. April 2026, 19 Uhr sind sie mit dieser Formation in der Kunsthalle “Talstrasse“ zu Gast. Ein Abend, in dem Heyse & Brenner den Tod ins Zentrum rücken, ohne ihn als Ende zu lesen.

Eintritt inklusive Ausstellungsbesuch 19,- € / ermäßigt & für Mitglieder des Kunstvereins “Talstrasse” e.V. 15,- €

Karten sind erhältlich unter:  info@kunstverein-talstrasse.de oder telefonisch: 0345 – 55 07 510

 

Vortrag – Das Kreuz mit dem Kreuz

von dem Theologen Matthias Marx

Ausgehend von Heinz Planks Ölbild „Kreuzerscheinung – fernab“ (2006) geht es im Vortrag um das Unbequeme, Skandalöse des Todes Jesu.

Ein Musterbeispiel dafür, dass alle unsere Sicherheiten durchkreuzt werden….
Es geht um die Schnittstelle zwischen Leben und Tod – eine Schnittstelle zum Jenseits?

Was lässt sich aus christlicher Sicht überhaupt zum sogenannten Jenseits sagen, ohne sich damit lächerlich zu machen?

Matthias Marx, 1954 in Saarbrücken geboren, wurde nach dem Studium der Theologie in Trier und Regensburg 1980 zum Priester des Bistums Trier geweiht. 1993 bis 2018 war Marx Pfarrer von St. Sebastian in Eppelborn/Saar. Er ist Stifter der Paul-Ludwig-Stiftung – Jean Luçart (2000) und Leiter des Jean Lurçat-Museums in Eppelborn. Marx ist leidenschaftlicher Italien- und Frankreichfreund und Herausgeber von Chesterton-Büchern. Seit 01.11.2022 befindet sich Marx im Ruhestand und lebt in Saarbrücken.

 

Feierabendführung

Lassen Sie sich durch die aktuelle Ausstellung “Echo des Unbekannten. Vom Umgang mit Tod und Vergänglichkeit” führen.
Die Führung dauert ca. eine halbe Stunde.

Eintritt 8,- € / ermäßigt 6,- €, frei für Mitglieder des Kunstvereins “Talstrasse” e.V.zzgl. 2,- €  Führungsgebühr

VORTRAG und KONZERT – Mahlers „Kindertotenlieder“ und Zemlinskys „Maeterlink-Gesänge“ begleiten Dr. Andreas Ströbls Vortrag zur Kapuziner Gruft in Palermo

Marlen Bieber (Gesang) und Daniel Heide (Klavier) begleiten Dr. Andreas Ströbls Vortrag

Kulturwissenschaftler Dr. Andreas Ströbl wird in seinem Vortrag über die Bedeutung von Katakomben und Grüften in der europäischen Erinnerungskultur sprechen und dabei einen Fokus auf Kinderbestattungen legen – wobei „Rosalia“ die berührende Kindermumie aus Palermo eine besondere Rolle spielen wird. So wird ein Schwerpunkt des Vortrages auf der Kapuziner-Gruft in Palermo liegen, deren Geschichte und Symbolik bis heute nachwirken.
Den musikalischen Rahmen des Abends bilden Gustav Mahlers Kindertotenlieder und Alexander von Zemlinskys Maeterlinck-Gesänge op. 13 vorgetragen von Marlen Bieber (Mezzosopranistin, Oper Chemnitz) und begleitet von Daniel Heide (Klavier, Weimar).

Der Kulturwissenschaftler Dr. Andreas Ströbl, geb. 1964, studierte Germanistik, Kunstgeschichte und Ur- und Frühgeschichte in Göttingen. Er ist seit 1986 in der Archäologie tätig und war langjähriger Mitarbeiter der Stadtarchäologie Göttingen und der „Gesellschaft für archäologische Denkmalpflege“ in Berlin. Sein Forschungsschwerpunkt seit dem Jahr 2000 ist die neuzeitliche Bestattungskultur. Die neuzeitliche Bestattungskultur war auch thematischer Schwerpunkt von Lehrtätigkeiten an den Universitäten Göttingen, Hamburg und Hildesheim. 2014 publizierte er seine Dissertation über die Entwicklung des Holzsarges von der Hochrenaissance zum Historismus.

Foto: © Falk Wenzel

Kuratorenführung

mit Prof. Dr. Andreas Kühne und dem Kurator Matthias Rataiczyk

Lassen Sie sich durch die aktuelle Ausstellung “Echo des Unbekannten. Über Tod und Vergänglichkeit” führen.
Dauer: ca. eine Stunde.

Eintritt 8,- € / ermäßigt 6,- €, frei für Mitglieder des Kunstvereins “Talstrasse” e.V., zzgl. 2,- €  Führungsgebühr

 

 

 

Filmabend

Rendezvous mit Joe Black

Filmabend: Rendezvous mit Joe Black (1998) – Vorführung des US-amerikanischen Spielfilms mit Brad Pitt.

Eintritt zur Ausstellung 8,- €, ermäßigt 6,- €, frei für Mitglieder des Kunstvereins “Talstrasse” e.V. zzgl. 2,- € technische Gebühr / 

 

Feierabendführung

Lassen Sie sich durch die aktuelle Ausstellung “Echo des Unbekannten. Vom Umgang mit Tod und Vergänglichkeit” führen.
Die Führung dauert ca. eine halbe Stunde.

Eintritt 8,- € / ermäßigt 6,- €, frei für Mitglieder des Kunstvereins “Talstrasse” e.V., zzgl. 2,- €  Führungsgebühr

Vernissage: „Echo des Unbekannten“

Vom Umgang mit Tod und Vergänglichkeit

 

Die Ausstellung „Echo des Unbekannten. Vom Umgang mit Tod und Vergänglichkeit“ zeigt, wie der Tod in unterschiedlichen Kulturen künstlerisch gestaltet und gedeutet wird. Sie verbindet historische und zeitgenössische Perspektiven und schafft Raum für Reflexion. Der Bogen reicht von kunstvollen Särgen aus Ghana bis zu aktuellen Positionen aus Mitteldeutschland.

Eine Einführung in das Thema geben:
PD Dr. Thorsten Benkel – „Das Drama, leben und sterben zu müssen“ und
Prof. Armin Willingmann “ Tu quoque, Brute – Über Vergänglichkeit und Politik“

Begrüßung: Dr. Alexander Vogt und Dr. Sebastian Putz

Musikalische Umrahmung: Gustav Mahler „Kindertotenlieder“ mit
Sopranistin Marlen Bieber (Oper Chemnitz) und Pianistin Ine Kang (Hochschule für Musik Dresden)

Wir bitten um Anmeldung :  info@kunstverein-talstrasse.de

 


Vorschau kommende Veranstaltungen:

23.10.2025, 18:00 Uhr: Feierabendführung

06.11.2025, 19:00 Uhr: Filmabend

13.11.2025, 19:00 Uhr: Führung mit Prof. Dr. Andreas Kühne und Matthias Rataiczyk

29.11.2025, 19:00 Uhr: Vortrag und Konzert: Dr. Ströbl spricht über Katakomben und Grüfte

11.12.2025, 18:00 Uhr: Feierabendführung

08.01.2026, 19:00 Uhr: Vortrag von Matthias Marx: Das Kreuz mit dem Kreuz

17.01.2026, 19:00 Uhr: Literarisch musikalischer Abend mit Matthias Brenner

29.01.2026, 19:00 Uhr: Vortrag mit Kunsthistorikerin und Ethnologin Dr. phil. Regula Tschumi

 

 

 

A(U)KTION ARCHE NOAH XXX

Ein Abend mit Hartwig Ebersbach, Matthias Brenner und Cornelia Heyse

Abschied in Einzelteilen

Jedes Kunstwerk hat seine Geschichte. Es beginnt mit einer Idee, nimmt Form an, findet einen ersten Abschluss. Spätestens in der Öffentlichkeit – in Ausstellung, Rezeption und Deutung – beginnt das Werk ein Eigenleben. Es begegnet Menschen, wird besprochen, übersehen, erinnert.

Und irgendwann stellt sich die Frage: Hat das Werk seine Zeit gehabt?

Im Fall der Arche Noah lautet die Antwort für Hartwig Ebersbach: Ja. Die großformatige, mehrteilige Skulptur von 1995 ist an einem Punkt angekommen, an dem Fortsetzung nur noch in Auflösung denkbar ist. Künstler und Werk haben sich gemeinsam entschieden: Es ist Zeit, loszulassen – als Akt bewusster Übergabe.

Die Arche Noah wird in ihre Einzelteile zerlegt. Diese Fragmente kommen zur Auktion.

Einige werden neue Kontexte finden – als Träger künstlerischer Gedanken, als Zeugnisse einer vergangenen Epoche. Andere werden unbeachtet bleiben, vergehen, der Transformation durch Zeit, Natur oder menschlichen Eingriff überlassen. Auch das ist Rezeption. Denn der Abschied, der sich in dieser Aktion vollzieht, gehört zur Retrospektive. Es geht nicht nur um Rückschau – sondern um Konsequenz.

Die A(U)KTION ARCHE NOAH XXX – Abschied in Einzelteilen macht diesen Entschluss sichtbar. Ein freier Platz entsteht.
Und Hartwig Ebersbach wird diese Leerstelle willkommen heißen.

 

MDR-Kultur berichtete

Künstlergespräch: Neues und Unbekanntes aus der Werkstatt Ebersbach

Hartwig Ebersbach mit Norbert Wartig

Was geschieht mit Bildern, die es nicht in die Ausstellung schaffen? Was erzählen Skizzen, Versuche, Pausen? Neues und Unbekanntes aus der Werkstatt Ebersbach lädt ein zu einem Gespräch mit dem Künstler über das Nicht-Ausgestellte, das Noch-Unfertige, das Wiederholte. Gezeigt und besprochen werden Zwischenstadien, abgebrochene Projekte und neue Einsichten, die sich erst im Rückblick und im Gesamtüberblick auf parallele Ausstellungen offenbaren. Wie hat sich das Zeigen verändert? Was wurde früher in den Mittelpunkt von Ausstellungen gerückt – und was wird heute bewusst zurückgenommen? Was wurde besprochen, warum bleibt ein Echo mitunter aus? Eine Gelegenheit, gemeinsam in das Hartwig Ebersbach Archiv zu schauen und zu erfahren, was sonst verborgen bleibt.

Ich habe angefangen – aber das Bild war schneller fertig als ich.

… ist eine fiktive Aussage der Kunstfigur Kaspar im Werk von Hartwig Ebersbach. Es lässt sich auf viele Weisen lesen: Entweder a priori über das Eigenleben eines Werkes – der Künstler beginnt, doch die Schöpfung geht unerwartet eigene Wege. Oder als einen Kommentar zur Zeit – das Werk scheint abgeschlossen, aber der Künstler selbst ist noch unterwegs.

Mit dem Blick in die Werkstatt und auf die laufende Retrospektive soll der Versuch unternommen werden, Fragen an eine Prospektive – an das Unbekannte – zu stellen. Moderation von Norbert Wartig.

Monsieur Pompadour

Gipsy Swing aus Berlin

Im Sommer 2014 verschlug es den französischen Bohéme Monsieur Pompadour nach Berlin. Zu dem illustren Kreis seiner rauschenden Feste gehörten ein belgischer Sänger, ein ungarischer Geiger, ein äußerst schweigsamer Bassist und ein adeliger Gitarrenvirtuose. Sie gründeten eine Band und überzeugen seither mit einer ganz speziellen Mischung aus heiterem Swing, ambitionierter Wildheit und einer Prise Melancholie. Lieder, Chansons und Songs über das Leben und die Liebe, vierstimmig gesungen und interpretiert im Stil ihrer Idole Django Reinhardt und Stephane Grappelli. Zum Einstand verlieh ihnen Monsieur Pompadour die Ehre seines wohl klingenden Namens und verschwand dann als blinder Passagier auf einem Luxusdampfer.

Eintritt inklusive Ausstellungsbesuch 23,- € / ermäßigt & für Mitglieder des Kunstvereins “Talstrasse” e.V. 15,- €

 

Mit freundlicher Unterstützung von:

Duo Que Pasa

Latin-Folk-Music aus Leipzig

Technische Perfektion und eine facettenreiche Stimme mit viel Gefühl für leidenschaftliche Songpoesie u.a. aus Argentinien, Mexiko, Brasilien, Kuba, Chile treffen aufeinander und schaffen ein Konzerterlebnis der besonderen Art. Spannende Rhythmen von Tango, Bossa Nova, Vals, Milonga, Chacarera und Zamba stehen neben einfühlsamen freudvollen und auch melancholischen Melodien im Mittelpunkt.

Eintritt inklusive Ausstellungsbesuch 18,- € / ermäßigt  14,- € / für Mitglieder des Kunstvereins “Talstrasse” e.V. kostenfrei

 

Mit freundlicher Unterstützung von:

     

Auch Indianer trinken Tee

Herlmut Brade im Gespräch mit Martin Möhwald und Clemens Meyer

Gipsy Fuego

Gipsy-Klänge aus Berlin

Die heißeste Gipsy Kings Cover Band Berlins

Pure Leidenschaft wird entfacht, wenn bei Gipsy Fuego spanischer Flamenco auf ungarische Roma-Tradition trifft. Atemberaubende Gitarren, treibende Grooves und eine Stimme voller Emotionen formen den unverkennbaren Sound von Gipsy Fuego – der heißesten Gipsy Kings Cover Band der Hauptstadt.

Eintritt inklusive Ausstellungsbesuch 18,- € / ermäßigt  14,- € / für Mitglieder des Kunstvereins “Talstrasse” e.V. kostenfrei

 

Mit freundlicher Unterstützung von:

Fête de la Musique

Straßenfest in der Talstraße

Am 21. Juni ist es wieder so weit:

Die Fête de la Musique verwandelt Halle jedes Jahr in ein riesiges Straßenmusikfestival.

Komm am 21. Juni vorbei, lade deine Liebsten und Freund:innen ein und erlebe mit uns einen unvergesslichen Tag voller Musik und Gemeinschaft.

Ab 15:00 Uhr spielt die junge Newcomer Band Sigitaobe. Die Band reflektiert die Verwirrung zwischen Tag und Traum, wenn die Nacht endet und der Morgen anbricht. Sigitaobe kombiniert  tänzelnde Gitarren mit modernen Rhythmen und harmonischen Stimmen, die eine träumerisch sehnsüchtige und leicht melancholische Atmosphäre erzeugen.

Ab 19:00 Uhr spielt Josefin Rabehl sie stammt gebürtig aus Sangerhausen und schreibt seit ihrem 14. Lebensjahr eigene Songs. Sie ist Musikerin, Singer/Songwriterin und unterrichtet Klavier. Mit der Autorin Caroline Vongries ist sie häufig auf Bühne für historisch/politische Lesungen mit Musik, unter anderem zur Leipziger Buchmesse oder in Nordrhein-Westfalen. Mittlerweile gibt es zwei Singles von ihr auf Spotify, ein Album ist im Entstehungsprozess und soll noch dieses Jahr erscheinen. Ihre Songs sind gesellschaftskritisch, politisch, verliebt oder enttäuscht, erregt oder tief traurig. Ab und zu schleicht sich auch ein englischer Song in ihren Schaffensprozess ein. Sie lebt in Halle/Saale.

Im Anschluss ab ca. 21:00 Uhr wird DJ ZeroSound für eine tanzbare elektronische Abendstimmung sorgen.

Gemischtes Direktoren-Doppel

Im Gespräch mit den halleschen Museumsdirektor*innen

Von jeher sind Direktoren-Führungen besondere Museumserlebnisse. Hier werden sie jetzt sogar doppelt interessant: Beim »Gemischten Direktoren-Doppel« können Besuchende fachkundige Museumsleitende auf Exkurse in ein jeweils anderes Museum begleiten. Die Veranstaltungsreihe des Museumsnetzwerks Halle möchte eine frische Perspektive auf das Prinzip der Direktoren-Führungen bieten und auch die enge Zusammenarbeit zwischen den halleschen Museen dokumentieren. Und so wurden die angebotenen Doppel nicht einfach ausverhandelt, sondern komplett per Losverfahren ermittelt.

Die Zentrale Kustodie der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (Dirk Schaal) wurde zusammen mit der Kunsthalle “Talstrasse” (Matthias Rataiczyk) ausgelost. Eine Voranmeldung über die Kunsthalle wird empfohlen.

Das »Gemischte Direktoren-Doppel« ist ein exklusiver Beitrag zum stadtweiten kulturellen Themenjahr 2024 »Komm raus zum Spielen!« und ist kostenfrei.

 

Leiter Zentrale Kustodie der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg Dirk Schaal

Light Cap

Alternative Folk/Country aus Halle (Saale)

Der Charakter Henry Lightcap tritt auf, flucht, erschießt seinen Kühlschrank (warum auch nicht), beginnt eine Fahrt in die Wälder seiner Vergangenheit, preist die wärmende Morgensonne, die ewige Schönheit der endlosen Wüste und droht dabei dem Wahnsinn zu erliegen.
Was man an Edward Abbeys Protagonist Henry Lightcap sehen kann? Dass alles Mühselige,
Schmerzende, Depressive immer auch erst das Schöne erschafft. Musik soll diesen Zwiespalt überwinden, das Schwermütige und Schöne zusammenführen.

Wenn sich die Musiker von Lightcap treffen, spielen sie ihre melancholisch folkigen Lieder und verbinden die Ernsthaftigkeit mit einem ironischen Blick auf die eigene glorifizierte Existenz. Ihre Musik ist inspiriert von allem, was in den 60ern mit Bob Dylan, Neil Young und The Band begann, und von aktuellen Künstlern wie Fleet Foxes, Father John Misty oder Bonnie ‘Prince’ Billy weitergeführt wird.

Die Band um Singer-/Songwriter Eric Kröber (Gesang/Westerngitarre/Banjo) wird begleitet und verstärkt mit Lap Steel- und E-Gitarre, Orgel und Klavier, Bass und Schlagzeug.

Eintritt inklusive Ausstellungsbesuch 18,- € / ermäßigt  14,- € / für Mitglieder des Kunstvereins “Talstrasse” e.V. kostenfrei

 

Mit freundlicher Unterstützung von: