Aktuelle Ausstellung: "ZAUNKÖNIG" | Gudrun Petersdorff und Annette Schröter ~~~~ Kabinettausstellung: Zeit in der Landschaft | Claudia Berg ~~~~Aktuelle Ausstellung: "ZAUNKÖNIG" | Gudrun Petersdorff und Annette Schröter ~~~~ Kabinettausstellung: "Zeit in der Landschaft" | Claudia Berg ~~~~

Vorschau

Parallel zu den Ausstellungen finden regelmäßig Führungen, Lesungen, Konzerte, Podiumsgespräche und Feste statt, die das Programm der Kunsthalle ergänzen.

Direktorendoppel

Eine Veranstaltung im Rahmen des kulturellen Themenjahres Halle 2026

Von jeher sind Direktoren-Führungen besondere Museumserlebnisse. Hier werden sie jetzt sogar doppelt interessant: Beim »Gemischten Direktoren-Doppel« können Besuchende fachkundige Museumsleitende auf Exkurse in ein jeweils anderes Museum begleiten. Die Veranstaltungsreihe des Museumsnetzwerks Halle möchte eine frische Perspektive auf das Prinzip der Direktoren-Führungen bieten und auch die enge Zusammenarbeit zwischen den halleschen Museen dokumentieren. Bereits zum fünften Mal findet die Veranstaltungsreihe im Rahmen des Museumsnetzwerks Halle nun statt.

Das Händelhaus (Florian Amort) und das Stadtmuseum ( kommen in die Kunsthalle “Talstrasse”. Eine Voranmeldung über die Kunsthalle wird empfohlen.

Das »Gemischte Direktoren-Doppel« ist Teil des stadtweiten kulturellen Themenjahr 2026 »Stadt. Licht. Leben. Energie« und ist kostenfrei.

Zum Programm > 

 

Lesung mit Durs Grünbein | „Die Kritik der Pinie“

Lesung | anlässlich der Kabinettausstellung von Claudia Berg

Der Schriftsteller und Lyriker Durs Grünbein ist am Donnerstag, 8. Oktober 2026, um 19 Uhr zu Gast in der Kunsthalle “Talstrasse“ in Halle. Der Georg-Büchner-Preisträger liest aus dem noch unveröffentlichten Lyrikband „Die Kritik der Pinie“ und spricht über Landschaft, Natur und Wahrnehmung. Die Lesung findet im Rahmen der Kabinettausstellung „Zeit in der Landschaft“ von Claudia Berg statt. Parallel zur Kabinettausstellung in der Kunsthalle „Talstrasse“ sind in der Galerie Erik Bausmann unter dem Titel „Zeit im Raum – interni e dintorni“ Interieurarbeiten von Claudia Berg bis 15. November 2026 zu sehen.

Durs Grünbein gehört zu den bedeutenden deutschsprachigen Dichtern und Essayisten der Gegenwart. Seit seinem literarischen Debüt in den späten 1980er-Jahren hat Durs Grünbein das Bild der deutschsprachigen Gegenwartslyrik entscheidend mitgeprägt. Sein Werk umfasst Gedichte, Essays und Prosatexte, in denen sich genaue Beobachtung mit philosophischer Reflexion, naturwissenschaftlichem Denken und historischen Perspektiven verbindet. Grünbein schreibt über Körper und Städte, Antike und Gegenwart, Natur und Zivilisation – und immer wieder über die Frage, wie Wirklichkeit durch Sprache wahrgenommen und gedacht werden kann.

Die „Kritik der Pinie“ führt diese Auseinandersetzung fort und nimmt die Pinie als Ausgangspunkt für poetische und essayistische Betrachtungen. Damit berührt das Buch unmittelbar Fragen, die auch in Claudia Bergs Arbeiten eine zentrale Rolle spielen. Die Arbeiten der halleschen Künstlerin bewegen sich zwischen Sichtbarem und Unsichtbarem und verbinden konkrete Landschafts- und Raumerfahrungen mit Fragen nach Erinnerung und Wahrnehmung.

Durs Grünbein nimmt an diesem Abend Bezug auf die Arbeiten von Claudia Berg. Seine Beschäftigung mit Landschaft und Natur trifft dabei auf Bergs künstlerische Auseinandersetzung mit Landschaft, Raum und Wahrnehmung.

Durs Grünbein, 1962 in Dresden geboren, lebt und arbeitet in Berlin und Rom. Seit seinem literarischen Debüt Ende der 1980er-Jahre hat er zahlreiche Gedichtbände, Essays und Prosawerke veröffentlicht. Für sein Werk erhielt er unter anderem 1995 den Georg-Büchner-Preis. Seine Bücher wurden in zahlreiche Sprachen übersetzt.


Eintritt: 15,- € | ermäßigt: 12,-€ (Mitglieder des Kunstvereins „Talstrasse“, Studenten)

Die Karten können hier in Kürze erworben werden (ab 17.09.2026) >>


Durs Grünbein – Lesung

Donnerstag, 8. Oktober 2026, 19 Uhr

Kunsthalle “Talstrasse“ | Talstraße 23, 06120 Halle (Saale)

„Zaunkönig – Gudrun Petersdorff &Annette Schröter“  | Kabinett: Claudia Berg: Zeit in der Landschaft | bis 22. November 2026 verlängert