Nächste Veranstaltung: Völker hört die Signale – Vortrag über Karl Völker von Dr. Sabine Meinel am Donnerstag, 09.07.2026, 19 Uhr in der Kunsthalle - Tickets hier erhältlich ~~~~Nächstes Sonntagskonzert: "Florian Sievers - Das Paradies" am 12.07.2026, 15.30 Uhr - Tickets hier erhältlich ~~~~"TRAUM & TRAUMA. Expressionismus in Kunst und Film": Ausstellung bis 9. August 2026 ~~~~ Völker hört die Signale – Vortrag über Karl Völker von Dr. Sabine Meinel am Donnerstag, 09.07.2026, 19 Uhr in der Kunsthalle - Tickets hier erhältlich!~~~~Nächstes Sonntagskonzert: "Florian Sievers - Das Paradies" am 12.07.2026, 15.30 Uhr - Tickets hier erhältlich! ~~~~"TRAUM UND TRAUMA. Expressionismus in Kunst und Film" bis 9. August 2026~~~~Völker hört die Signale – Vortrag über Karl Völker von Dr. Sabine Meinel am Donnerstag, 09.07.2026, 19 Uhr in der Kunsthalle - Tickets hier erhältlich!~~~~

Vorschau

Parallel zu den Ausstellungen finden regelmäßig Führungen, Lesungen, Konzerte, Podiumsgespräche und Feste statt, die das Programm der Kunsthalle ergänzen.

Völker hört die Signale – Vortrag über Karl Völker

Dr. Sabine Meinel

Die Ausstellung Traum & Trauma. Expressionismus in Kunst und Film wirft auch einen Blick auf regional herausragende Künstler persönlich so auch auf Karl Völker (1889-1962). Der in Mitteldeutschland wirkende Künstler war Maler, Grafiker und Architekt – eine Mehrfachrolle, die steht symptomatisch für die Durchlässigkeit der Künste in der Weimarer Zeit.
Zudem war Völker hervorragend vernetzt – unter anderem war er Mitglied der Novembergruppe. Seine frühen Arbeiten stehen dem Expressionismus nahe: vereinfachte Baukörper, rhythmisch gegliederte Fassaden und eine deutliche Betonung der Flächenstruktur prägen seine Bildräume. Zugleich weist Völkers Werk über den reinen Expressionismus hinaus. Seine Hinwendung zu klareren, konstruktiven Formen deutet auf jene Entwicklung, die auch im Film zu beobachten ist – vom radikal verzerrten Raum des frühen Expressionismus hin zu architektonisch durchkomponierten Bildwelten, wie sie unter anderem auch bei Fritz Lang (Metropolis / Dr. Mabuse) sichtbar werden.

2008 legte Sabine Meinel mit ihrer Dissertation an der Martin- Luther Universität Halle-Wittenberg die erste komplexe Darstellung zu Leben und Werk des halleschen Künstlers und Architekten vor.

Die Veranstaltung beginnt am 09.07.2026 um 19 Uhr im Neubau der Kunsthalle „Talstrasse“

Eintritt: 15,- € inkl. Ausstellungsbesuch
ermäßigt: 12,- € (Vereinsmitglieder, Schüler& Studenten) 

Studierende des Instituts für Kunstgeschichte der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg sowie der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle erhalten freien Eintritt. Wir bitten in diesem Fall um eine Anmeldung bis zum 8. Juli 2026 unter info@kunstverein-talstrasse.de.

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Mit dem Erwerb des Tickets ist keine Garantie für einen Sitzplatz verbunden!

Florian Sievers – Das Paradies

Sonntagskonzerte

Die Musik von Sievers oszilliert zwischen Poesie und Essay. In Songs wie „DER SPUK DER UNS VERBINDET“ oder „AN EINEM KIRSCHBAUM IN EINEM SOMMER“ blitzen Indie-Referenzen à la Blumfeld oder Lassie Singers auf, ohne je zur bloßen Reminiszenz zu werden. Zeilen wirken wie Claims, wie Portale – dahinter öffnen sich ganze Gedankenräume. Für die Tour erschafft er eine vielschichtige Klangwelt aus Schlagzeug, Vibraphon, Gitarren und Synthesizern, aus Hallfahnen und Feedbackschleifen – eine Umarmung und ein Schütteln zugleich.


Eintritt 20,- € / 16,- €  ermäßigt & für Mitglieder des Kunstvereins “Talstrasse” e.V.

für Kinder unter 12 Jahren ist der Eintritt frei.

Der Eintritt gilt inklusive Ausstellungsbesuch!

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Mit freundlicher Unterstützung von:

Filmvorführung: Der Golem, wie er in die Welt kam

Kinokooperation anlässlich der Ausstellung mit dem Luchskino Halle (Saale)

Eine Kooperation anlässlich der Ausstellung „Traum und Trauma. Expressionismus in Kunst und Film“. Wir laden zu Filmabenden in ausgewählten Programmkinos ein. 

Der Golem, wie er in die Welt kam
(1920) von Paul Wegener

Der Golem, wie er in die Welt kam ist ein expressionistischer deutscher Film von Paul Wegener und Carl Boese aus dem Jahr 1920. Er ist nach Der Golem (1915) und Der Golem und die Tänzerin (1917) Wegeners dritte Bearbeitung des Golem-Motivs und gilt als Klassiker des deutschen Stummfilms.

am 13.07.2026 um 20.00 Uhr im Luchskino

Karten und weitere Informationen finden Sie unter: Luchskino Halle (Saale) – Kooperation mit „Traum und Trauma. Expressionismus in Kunst und Film“ 

Feierabendführung

anlässlich der Ausstellung

Zwischen Eros und Thanatos: Nosferatu und die Sehnsucht nach Unsterblichkeit

Kuratorin Dr. Kristina Jaspers, Deutsche Kinemathek Berlin & Kulturwissenschaftler Prof. Dr. Thomas Macho im Gespräch

„Nosferatu“ (1922) ist weit mehr als ein Klassiker des Horrorfilms. Friedrich Wilhelm Murnaus Stummfilm verdichtet die Erfahrungen einer Epoche, die von Krieg, Pandemie und tiefgreifenden gesellschaftlichen Umbrüchen geprägt war, und macht zugleich jene Sehnsüchte sichtbar, die bis heute nachwirken: das Verlangen nach Grenzüberschreitung, nach Liebe, Erlösung und Unsterblichkeit.

Im Gespräch erkunden Kristina Jaspers und Thomas Macho den Vampir als Schlüsselfigur der Moderne. Zwischen Eros und Thanatos, Begehren und Vernichtung, Trauma und Unsterblichkeitsfantasie fragen sie nach der anhaltenden Faszination des Nosferatu – und danach, was der Untote über unsere Vorstellungen von Leben, Tod und menschlichem Begehren verrät.

 

Die Veranstaltung in der Kunsthalle beginnt am Freitag den 17. Juli 2026, um 19 Uhr im Neubau der Kunsthalle „Talstrasse. Bei gutem Wetter: Open-Air im Innenhof der Kunsthalle

Eintritt Abendveranstaltung: 15,- € inkl. Ausstellungsbesuch
ermäßigt: 12,- € (Vereinsmitglieder, Schüler & Studenten) 

Studierende des Instituts für Kunstgeschichte der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg sowie der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle erhalten freien Eintritt. Wir bitten in diesem Fall um eine Anmeldung bis zum 16. Juli 2026 unter info@kunstverein-talstrasse.de.

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Mit dem Erwerb des Tickets ist keine Garantie für einen Sitzplatz verbunden.

Christoph Letkowski & borlinghaus

Sonntagskonzerte

Opening Act:

borlinghaus

“Lieber Tränen als ein taubes Herz”, singt borlinghaus auf ihrer aktuellen EP – und trifft damit genau den wunden Punkt, der ihre Musik ausmacht: Den schweren und schmerzhaften Gefühlen einen Raum geben und dankbar sein, sie spüren zu können.
Die Angst davor, innerlich leer und kalt zu werden, erscheint der Musikerin größer als die Dunkelheit selbst. Deshalb stellt sie sich mutig dieser Gefühlswelt und schafft so einen intimen safe space, der für alle offen steht. Sanften Dark Pop mit deutschen und tiefgründigen Lyrics kombiniert sie mit warmen Gitarren, verzerrten Drums und tiefen Bässen. Mit ihrer ruhigen Stimme balanciert sie zwischen träumerischen Melodien und düsteren Soundexperimenten.

Foto by Amélie Siegmund
youtube.com/@borlinghaus
Instagram

Letkowski

Christoph Letkowski war bis 2018 vor allem als Schauspieler bekannt: Ensemblemitglied der Volksbühne Berlin, Rollen in »Feuchtgebiete«, »Tatort« und zuletzt »Nachts im Paradies«. Im Jahr 2025 veröffentlichte Christoph Letkowski sein erstes Soloalbum »#seltensogelacht« – geschrieben auf der A24 zwischen Lübeck und Berlin, irgendwo zwischen Stillstand und Aufbruch. Musikalisch verbindet Letkowski eine klare, klischeefreie Songwriter-Sprache mit atmosphärischem Indie-Rock. Mit »Provinz« folgt der wohl wichtigste Song des Albums. Eine einsame Trompete trifft auf gezupfte Akustikgitarren, während zwischen absurden und gefühlvollen Bildern von der Versachlichung einer Herzensangelegenheit erzählt wird. #seltensogelacht« ist kein distanziertes Konzeptalbum, sondern Musik aus dem Innersten: über Begegnung und Verlust, über das Ein-, Ab- und Auftauchen – und über den Versuch, im Chaos menschlich zu bleiben. Begleiten Sie uns auf dieser Fahrt mit Letkowski am 19. Juli 2026 in unserem Felsengarten.


Eintritt 24,- € / 20,- €  ermäßigt & für Mitglieder des Kunstvereins “Talstrasse” e.V. / Abendkasse: zzgl. 2,- €

für Kinder unter 12 Jahren ist der Eintritt frei.

Der Eintritt gilt inklusive Ausstellungsbesuch!

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Mit freundlicher Unterstützung von:

Filmvorführung: METROPOLIS in Leipzig

Kinokooperation anlässlich der Ausstellung mit der Schaubühne Sommerkino an der Plagwitzer Markthalle

Eine Kooperation anlässlich der Ausstellung „Traum und Trauma. Expressionismus in Kunst und Film“. Wir laden zu Filmabenden in ausgewählten Programmkinos ein. 

Fritz Lang – Doppel
IN KOOPERATION MIT DEN PASSAGE KINOS
ZUR AUSSTELLUNG „TRAUM UND TRAUMA – EXPRESSIONISMUS IN KUNST UND FILM“ 29.04. – 09.08. in der Kunsthalle „Talstrasse“ in Halle (Saale)

Am 02. August jährt sich der Todestag von Fritz Lang zum 50. Mal. Dazu zeigt die Schaubühne Lindenfels in Kooperation mit den Passage Kinos zwei seiner bedeutendsten Filme. Lang gehört neben Friedrich Wilhelm Murnau, G. W. Pabst und Ernst Lubitsch zu den Großen des Weimarer Kinos. Er gilt in vielerlei Hinsicht als Schlüsselfigur des deutschen Films und hat Filme geschaffen, die in ihrer Zeit künstlerisch und technisch neue Standards gesetzt haben. Nach der nationalsozialistischen Machtübernahme setzte er sein Schaffen in den USA fort.

METROPOLIS ist wohl der bekannteste deutsche Kinofilm aller Zeiten. Fritz Langs monumentaler Stummfilmklassiker gilt als der Prototyp des dystopischen Science-Fiction-Films und ist sowohl auf inhaltlicher als auch ästhetischer Ebene bis heute Vorbild für zahlreiche Genrefilme. Fritz Langs Science-Fiction-Film über die Rebellion der Arbeiterklasse gegen die vorherrschende Oberschicht der Zukunftsstadt Metropolis zählt zudem zu den bedeutendsten Restaurierungen der Filmgeschichte. 2001 wurde METROPOLIS als erster Film in das UNESCO-Dokumentenerbe aufgenommen.

Deutschland 1927 von Fritz Lang, 149 min., Stummfilm mit eingespielter Originalmusik von Gottfried Huppertz (Neuedition: Frank Strobel), deutsche Originalfassung, FSK 6
Darsteller:innen: Brigitte Helm, Alfred Abel, Gustav Fröhlich

 

Karten und weitere Informationen finden Sie unter: Schaubühne Sommerkino an der Plagwitzer Markthalle – Kooperation mit „Traum und Trauma. Expressionismus in Kunst und Film“ 

Geheimnisse einer Seele

Kooperation mit dem Puschkino anlässlich der aktuellen Ausstellung

Eine Kooperation anlässlich der Ausstellung „Traum und Trauma. Expressionismus in Kunst und Film“. Wir laden zu Filmabenden in ausgewählten Programmkinos ein. 

Das Puschkino zeigt am 05.08. um 21 Uhr im Sommerkino GEHEIMNISSE EINER SEELE (1925), als Teil der Reihe „Stummfilm-Revolutionen“ – mit musikalischer Livebegleitung (Raef Badrakhan, Gitarre)

Das Sommerkino im WUK Theater Quartier ist eine Kooperation zwischen WUK und Puschkino.
Dier Reihe Stummfilm-Revolutionen wird unterstützt von der Stadt Halle.

Geheimnisse einer Seele (1926) zählt zu den ersten Filmen, die sich mit den Erkenntnissen der Psychoanalyse auseinandersetzen. Mit seinen eindrucksvollen Traumsequenzen und der expressionistischen Bildsprache macht er unbewusste Ängste und seelische Konflikte sichtbar und gilt als wegweisendes Werk des psychologischen Films sowie des deutschen expressionistischen Kinos.
Der Film erzählt die Geschichte eines angesehenen Chemieprofessors, der nach einem verstörenden Traum und der Angst, seine Frau verletzen zu können, in eine tiefe psychische Krise gerät. Mithilfe der damals noch jungen Psychoanalyse gelingt es ihm, die Ursachen seiner Ängste und verdrängten Konflikte aufzudecken. Schließlich überwindet er seine inneren Zwänge und findet zu einem ausgeglichenen Leben zurück.

Karten und weitere Informationen finden Sie unter: Kinoprogramm – Puschkino, das Kino in Halles Innenstadt

GÖRDA

Sonntagskonzert

Neuer Termin vom verschobenen Konzerttermin vom Mai – bereits erworbene Tickets behalten ihre Gültigkeit

“Ich hab es schon von meinem Schlaf- in meinen Wachanzug geschafft.”

Die Künstlerinnen Annelie Weißel und Sophia Günst alias Görda vereinen introvertierten Indie-Pop mit tanzbaren Grooves. Ihre klugen Texte erzeugen atmosphärischer Tiefe. Bei ihren multi-instrumentalen Live-Auftritten verweben die beiden Musikerinnen Vocals, E Bass, Flöte, Synthesizer, Cello und Beats zu einem intensiven Zusammenspiel. Poetisch und gewitzt erzählen ihre Geschichten von Alltag und Utopie, Tagtraum und Ekstase. 2025 wurde das Duo durch die Initiative Musik gefördert, bereits 2022 gewann Görda mehrere Preise im Local Heroes Bundesfinale. Am 09. August 2026 sind die beiden Künstlerinnen im Felsengarten zu Gast.

Youtube: Live Session: Innen Ist Dicht >


Eintritt 20,- € / 16,- €  ermäßigt & für Mitglieder des Kunstvereins “Talstrasse” e.V.

für Kinder unter 12 Jahren ist der Eintritt frei.

Der Eintritt gilt inklusive Ausstellungsbesuch!

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