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„Metamorphosen – Informel und Abstraktion aus der Sammlung Bergmeier“

Malerei und Grafik
Blick in die Ausstellung
Blick in die Ausstellung

Die Ausstellung gab einen Einblick in die Strömungen des Informel und der Abstraktion der 1960er und 1970er Jahre in Deutschland aus der Sammlung Bergmeier.

Namen wir Rupprecht Geiger, Karl Otto Götz, Gotthard Graubner, Gerhard Hoehme, Georg Karl Pfahler, Bernard Schultze, Emil Schumacher, Günther Uecker u. a. prägten diese Stilrichtungen des 20. Jahrhunderts wir keine anderen.

Als eine Strömung lehnt das Informel jeglichen geordneten Bildaufbau ab. Stattdessen tritt der Malprozess in den Vordergrund, der eng mit dem spontanen Ausdruck psychischer Spannung und emotionaler Befindlichkeit verbunden ist. Die Entstehung des Informel kann bis in die Mitte der 1940er Jahre zurückverfolgt werden. Unmittelbar nach dem zweiten Weltkrieg bedeutete diese Stilrichtung zum einen die Möglichkeit, die wieder gewonnene Freiheit und die schockierenden Ereignisse des Krieges zu verarbeiten, andererseits in eine radikale künstlerische Sprache umzusetzen und dies gänzlich unabhängig vom Abstrakten Expressionismus und dem Action Painting in den U.S.A..

In einer Auswahl an Vertretern des Informel und der Abstrakten Malerei zeigt die Ausstellung an Beispielen aus der Sammlung Bergmeier die Besonderheiten dieser beiden Stilrichtungen auf und setzt damit seine Auseinandersetzung fort, den Einflüssen der klassischen Moderne auf die zeitgenössische Kunst auf den Grund zu gehen.

 

„Man kann mit Farbe Bilder malen, aber das muss noch lange nicht Malerei sein.“
(Zitat: Gotthard Graubner)