Die KUNSTHALLE ist bis zum 18.11.2018 wegen Ausstellungsumbau geschlossen.

Vernissage „In Between. TraumWelten. Vom Träumen und Leben“

Grete Stern, Illusionslose Liebe, aus: Los Sueños (Träume), 1950 © The Grete Stern Foundation. Courtesy of Galería Jorge Mara - La Ruche, Buenos Aires
Grete Stern, Illusionslose Liebe, aus: Los Sueños (Träume), 1950 © The Grete Stern Foundation. Courtesy of Galería Jorge Mara - La Ruche, Buenos Aires
Matthias Langer, ohne Worte VI aus: „Das Gegenteil von wach“, 2006 © Matthias Langer
Helga Paris, aus: Friedrichshain, Berlin, 1993 © Helga Paris
Sascha Weidner, Grounded II, 2007 © The Estate of Sascha Weidner
Viktor Kolár, aus: Ostrava, 1975 © Viktor Kolár

Vernissage der Ausstellung:

In Between. TraumWelten. Vom Träumen und Leben

am Freitag, dem 22. Juni 2018 in der KUNSTHALLE „Talstrasse“

Foto, Video, Sound, Malerei und Grafik – Werke von Sibylle Bergemann, Christian Borchert, Carlfriedrich Claus, Sven Johne, Jens Klein, Abbas Kiarostami, Viktor Kolář, Matthias Langer, Pedro Moreira, Floris Neusüss, Peter Ojstersek, Helga Paris, Hanna Schygulla, Wenke Seemann, Grete Stern, Wenzel Storch, Gabriele Stötzer, Miroslav Tichý, Arthur Tress, Jerry Uelsmann, Sascha Weidner

Die Ausstellung blickt anhand ausgewählter Künstlerpositionen der 1950er Jahre bis hin zur Gegenwart auf das Thema der Träume in ihrer Vielschichtigkeit. Sie beleuchtet die Verbindung von Traum und Wirklichkeit, wobei auch Fragen nach dem Wechselverhältnis von Imagination und Realität betrachtet werden. Wie reagieren insbesondere Fotografen auf die Erlebniswelt des Traums und auf das Traumwissen ihrer Zeit? Nicht zuletzt entstehen in der Durchdringung bzw. Aufhebung von realen Orten und inneren Zwischenräumen neue Konstellationen, Vorstellungen und Bilder.

In Form eines thematischen Bogens skizziert die Schau unterschiedliche Gedankenräume und beleuchtet das Thema von verschiedenen Seiten. Ausgehend von Traumnotaten in Form von Texten und Videoarbeiten über surreal anmutende, imaginär-fotografische Traumbilder bis hin zu Traumwirklichkeiten – den alltäglichen Verwunderungen und Begegnungen im Leben – sind auch Fotoarbeiten zu sehen, die sich vermeintlichen oder selbst konstruierten Traumorten bzw. -welten widmen. Zudem sind es auch die Träumenden und Schlafenden selbst, denen die Ausstellung Platz einräumt und die durch ihre Verletzlichkeit einen weiteren Aspekt in die Betrachtung des Themas einbringen.

Die Ausstellung wurde kuratiert von Franziska Schmidt, Berlin

Foto: Helga Paris, Erinnerungen an Z., 1994 © Helga-Paris