"Die schaffende Galatea. Frauen sehen Frauen" Von Paula Modersohn-Becker bis Cornelia Schleime - 27. Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts.

Vorschau

Parallel zu den Ausstellungen finden regelmäßig Führungen, Lesungen, Konzerte, Podiumsgespräche und Feste statt, die das Programm der Kunsthalle ergänzen.

Kleiner Salon

Diskussionsrunde zu Geschlechterrollen und Rollenmuster in den neuen Medien

Vertreter*in der MaLisa Stiftung, Eva von Angern (Vorsitzende Landesfrauenrat), Jutta Jahn (Kunsthistorikerin, Vorstand Dornrosa e.V.) und Yvonne Most (Fotografin, Empowerment Coach für Mädchen und junge Frauen) diskutieren über Geschlechterrollen und Rollenmuster in den neuen Medien.

Wie ist der Zusammenhang zwischen Kunst von damals und heute und den neuen Medien. Wie sehen und präsentieren sich Frauen/ Mädchen selbst? Welche Rollenmuster werden transportiert? Soziale Medien versprechen die ultimative Freiheit. Auf Plattformen wie Instagram oder YouTube hat jede*r die Möglichkeit, die eigene Identität darzustellen, das eigene Leben mit der Welt zu teilen – ganz so, wie er oder sie es will. Soweit zumindest das Versprechen. In der Praxis wirken aber ganz eigene Kräfte, wenn es um die (Selbst-)Darstellung in sozialen Netzwerken geht. Wo eigentlich Individualität gefeiert werden könnte, sehen wir oft nur normierten Einheitsbrei – und Geschlechterbilder aus den 50er Jahren.

Beitragsfoto: Dorothea Maetzel-Johannsen, Der rote Mond, um 1920, 32 x 40 cm, Oel auf Holz © Sammlung Tobeler, Hamburg

Kleiner Salon

Diskussionsrunde zum Frauenbild im Spannungsfeld zwischen Kunst und Werbung

Vertreter*in von Pinkstinks, Eva von Angern (Vorsitzende Landesfrauenrat), Jutta Jahn (Kunsthistorikerin, Vorstand Dornrosa e.V.) diskutieren über das Frauenbild im Spannungsfeld zwischen Kunst und Werbung.

Frühe Werbebilder haben viel Ähnlichkeit mit der Malerei. Welche Frauenbilder werden gezeigt? Wo liegt der schmale Grat zwischen Erotik und Sexismus? Hierzu gibt es viele Überschneidungen zu aktuellen politischen Diskussion. So gibt es in Deutschland erste Städte, die sexistische Werbung komplett verbieten. Auch in Halle gab es eine Diskussion über ein Wandgemälde an einer Schule.

Beitragsfoto: Heribert Fischer-Geising, Damenportrait, 1929, 96 x 62 cm, Öl auf Leinwand, Sammlung Frank Brabant, Wiesbaden