Vorschau
Parallel zu den Ausstellungen finden regelmäßig Führungen, Lesungen, Konzerte, Podiumsgespräche und Feste statt, die das Programm der Kunsthalle ergänzen.
Parallel zu den Ausstellungen finden regelmäßig Führungen, Lesungen, Konzerte, Podiumsgespräche und Feste statt, die das Programm der Kunsthalle ergänzen.
Straßenfest in der Talstraße
Am 21. Juni verwandelt sich die Talstraße wieder zu einem Ort des großen Straßenmusikfestivals „Fête de la Musique“ in Halle. Einmal im Jahr sind dazu in der ganzen Stadt besondere Bands und Musiker*innen zu erleben. Die „Talstrasse“ wird dabei ein lebendiger Ort der Begegnung.
In der Talstraße können Sie ab 17.30 Uhr folgende Künstler*innen live erleben:
• 17.30 Uhr – Nachtbus (Indie Rock)
Wir sind Nachtbus! Seit letztem Jahr machen wir in Halle zusammen Musik, die sich irgendwo zwischen Indie-Rock, Pop und Singer-Songwriter bewegt. Bei unseren Songs sind einige ideal zum Feuerzeug-Anzünden und andere perfekt zum Tanzen und (gerne laut!) Mitsingen. Dazu gibt’s ausgewählte Covers, die wir auf unsere Weise neu interpretieren. Musik für laue Nächte, volle Plätze und offene Ohren.

• 19 Uhr – Lotta (alternative synthie pop)
LOTTA ist ein introspektives Pop-Projekt zwischen Glanz und Zerbrechlichkeit, irgendwo zwischen Synthpop und Stillleben. In Zusammenarbeit mit MaxWave entstehen Soundlandschaften, in denen sich Melancholie und gesellschaftliche Selbstbeobachtung verbinden.

• 20.15 Uhr – Manon Laure (French Pop)
Manon Laure bringt französischen Pop auf die Bühne – emotional, nahbar und direkt aus dem Leben erzählt. In ihren Songs geht es um Liebe, Erwachsenwerden, Zweifel und Hoffnung: um all die Themen, die viele junge Menschen der Generation Z begleiten. Mit ihrer ausdrucksstarken Stimme und emotionalen Balladen schafft Manon eine warme Atmosphäre, in der Zuhören und Mitfühlen im Mittelpunkt stehen. Live entfalten ihre Songs eine besondere Intensität und verbinden Menschen über Sprache und Grenzen hinweg.

• 21.30 Uhr – SilentFilmDj (Downbeat Elektronisch Ambient Beatz Stummfilm + Live DJ Soundtrack)
SilentFilmDj D’dread ermöglicht mittels zeitgenössischer Klänge, Melodien und Rhythmen neue Lesarten für historische Filmbilder zu entdecken. Er setzt Akzente undKontrapunkte und führt anhand von Leitmotiven. Die Zuhörer*innen schweben zwischen dem hypnotischem Sog alter Filmbilder und den treibenden Klängen neuer Töne. Ein Klangkonzept ist das Ergebnis von rund 50 Stunden Vorbereitung am Dj-Pult. Oft liegen rund 100 Jahre zwischen Bild und Ton. Seine Stummfilm Dj-Sets überbrücken diese mit Leichtigkeit und einem gekonnten Genre-Mix. Beatmatching ist nicht das Ziel, er passt die Tracks der Dynamik des Films an, setzt minutiös Ton auf und gegen Bild.

Der Eintritt ist kostenfrei!
Cornelia Heyse und Matthias Brenner als HEYSE & BRENNER AGE'N'SEE
Begleitend zur Veranstaltung in der Kunsthalle „Talstrasse“ wird der Film „Der Golem, wie er in die Welt kam“ im Juli in ganzer Länge im Luchskino gezeigt. Karten hierfür sind ausschließlich über das Luchskino erhältlich.
Der genaue Termin des Filmabends wird in Kürze bekannt gegeben.
Die Veranstaltung in der Kunsthalle beginnt am Donnerstag dem 25. Juni 2026, um 19 Uhr im Neubau der Kunsthalle „Talstrasse. Cornelia Heyse und Matthias Brenner als „HEYSE & BRENNER AGE´N´SEE“ widmen sich an diesem Abend Regisseur Paul Wegener.
Der Golem, wie er in die Welt war einer der künstlerisch wie geschäftlich größten Erfolge der deutschen Stummfilmproduktion, dessen außergewöhnliche, von Jugendstil und Expressionismus bestimmte Bild- und Dekorgestaltung hat bis heute nichts von ihrer suggestiven Wirkung eingebüßt hat. Paul Wegner schuf im Jahr 1920 mit diesem Film einen Klassiker des deutschen Films. Wegner 1874 geboren war 1906 er Teil einer Schauspieltruppe unter der Leitung von Max Reinhardt (1873-1943). 1912 interessierte sich Wegener selbst für das Medium Film und suchte nach Rollen als Filmschauspieler. 1913 hörte Wegener von einer alten jüdischen Legende über den Golem. Er wollte die Legende verfilmen und begann, zusammen mit Henrik Galeen (1881-1949) ein Drehbuch zu schreiben. Ihr Drehbuch wurde für den Film „Der Golem“ (1915) adaptiert, wobei Wegener und Galeen die beiden Co-Regisseure waren. Der Film war ein Erfolg und etablierte Wegener als berühmte Figur des deutschen Kinos. Noch zwei Mal kehrte Wegner zur Verfilmung der Golem-Legende zurück, indem er 1917 für einen Parodiefilm und 1920 für „Der Golem: Wie er in die Welt kam“ (1920) Regie führte.
Cornelia Heyse und Matthias Brenner haben sich intensiv mit dem Regisseur Paul Wegner auseinandergesetzt.
Eintritt Abendveranstaltung: 15,- € inkl. Ausstellungsbesuch
ermäßigt: 12,- € (Schüler, Studenten, Vereinsmitglieder)
Für Kinder unter 12 Jahre kostenfrei.
Mit dem Erwerb des Tickets ist keine Garantie für einen Sitzplatz verbunden!
Sonntagskonzert
Der Magdeburger Songwriter Simon Becker begibt sich mit seiner Musik auf eine Reise durchs Leben. Es sind Momente und Fundstücke, die er klanglich einfängt. Auf dieser Reise werden wie er es beschreibt die „Gestrandeten und Gelandeten, die Wiederaufsteher und Chaotinnen, die Geliebten und Verliebten“ mit seinen Texten bedacht. Es sind wie kleine Rettungsanker die seine Musik auswerfen. Simon Becker setzt dieses Jahr erneut seinen musikalischen Anker in der Kunsthalle. Begleiten Sie seine musikalische Reise in unserem Felsengarten am 28. Juni 2026.
Eintritt 20,- € / 16,- € ermäßigt & für Mitglieder des Kunstvereins “Talstrasse” e.V. / Abendkasse: zzgl. 2,- €
für Kinder unter 12 Jahren ist der Eintritt frei.
Der Eintritt gilt inklusive Ausstellungsbesuch!
Mit freundlicher Unterstützung von:

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Sonntagskonzert
Mit viel Gefühl und einem feinen Gespür für Stimmungen kommt Jakob Schoch zu uns. Der junge Singer-Songwriter bringt ein folkiges Set aus Covers und eigenen Songs auf die Bühne – mal auf Deutsch, mal auf Englisch, immer mit einer ehrlichen Portion Herz. Im zweiten Teil des Abends steht Jakob gemeinsam mit seinem Bruder Michael als Teil der Band blue error auf der Bühne. Die Ursprünge von blue error liegen in der Jugend der beiden, die ihre Liebe zu Folk und britischem Indie-Sound früh in eigene Songs verwandelten. Mit ihrem Debütalbum „The Great Malaise“ hat die nun vierköpfige Band ihren vielschichtigen Sound gefunden: melancholischer Indie-Rock, der an die frühen 2000er erinnert. In ihren eindrücklichen Songs stellen sie Fragen nach Identität in einer modernen Welt und suchen den ehrlichen Moment im Schönen wie im Unvollkommenen. Live öffnet blue error atmosphärische Welten, in denen sich viele Referenzen an britische Indie-Vorgänger finden lassen.
Youtube: Home Live Session: Lovesong >
Eintritt 20,- € / 16,- € ermäßigt & für Mitglieder des Kunstvereins “Talstrasse” e.V. / Abendkasse: zzgl. 2,- €
für Kinder unter 12 Jahren ist der Eintritt frei.
Der Eintritt gilt inklusive Ausstellungsbesuch!
Mit freundlicher Unterstützung von:


Dr. Sabine Meinel
Die Ausstellung Traum & Trauma. Expressionismus in Kunst und Film wirft auch einen Blick auf regional herausragende Künstler persönlich so auch auf Karl Völker (1889-1963). Der in Mitteldeutschland wirkende Künstler war Maler, Grafiker und Architekt – eine Mehrfachrolle, die steht symptomatisch für die Durchlässigkeit der Künste in der Weimarer Zeit.
Zudem war Völker hervorragend vernetzt – unter anderem war er Mitglied der Novembergruppe. Seine frühen Arbeiten stehen dem Expressionismus nahe: vereinfachte Baukörper, rhythmisch gegliederte Fassaden und eine deutliche Betonung der Flächenstruktur prägen seine Bildräume. Zugleich weist Völkers Werk über den reinen Expressionismus hinaus. Seine Hinwendung zu klareren, konstruktiven Formen deutet auf jene Entwicklung, die auch im Film zu beobachten ist – vom radikal verzerrten Raum des frühen Expressionismus hin zu architektonisch durchkomponierten Bildwelten, wie sie unter anderem auch bei Fritz Lang (Metropolis / Dr. Mabuse) sichtbar werden.
2008 legte Sabine Meinel mit ihrer Dissertation an der Martin- Luther Universität Halle-Wittenberg die erste komplexe Darstellung zu Leben und Werk des halleschen Künstlers und Architekten vor.
Die Veranstaltung beginnt am 09.07.2026 um 19 Uhr im Neubau der Kunsthalle „Talstrasse“
Eintritt: 15,- € inkl. Ausstellungsbesuch
ermäßigt: 12,- € (Schüler, Studenten, Vereinsmitglieder)
Für Kinder unter 12 Jahre kostenfrei.
Mit dem Erwerb des Tickets ist keine Garantie für einen Sitzplatz verbunden!
Sonntagskonzerte
Die Musik von Sievers oszilliert zwischen Poesie und Essay. In Songs wie „DER SPUK DER UNS VERBINDET“ oder „AN EINEM KIRSCHBAUM IN EINEM SOMMER“ blitzen Indie-Referenzen à la Blumfeld oder Lassie Singers auf, ohne je zur bloßen Reminiszenz zu werden. Zeilen wirken wie Claims, wie Portale – dahinter öffnen sich ganze Gedankenräume. Für die Tour erschafft er eine vielschichtige Klangwelt aus Schlagzeug, Vibraphon, Gitarren und Synthesizern, aus Hallfahnen und Feedbackschleifen – eine Umarmung und ein Schütteln zugleich.
Eintritt 20,- € / 16,- € ermäßigt & für Mitglieder des Kunstvereins “Talstrasse” e.V. / Abendkasse: zzgl. 2,- €
für Kinder unter 12 Jahren ist der Eintritt frei.
Der Eintritt gilt inklusive Ausstellungsbesuch!
Mit freundlicher Unterstützung von:
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anlässlich der Ausstellung
Dr. Kristina Jaspers, Deutsche Kinemathek & Kulturwissenschaftler Prof. Dr. Thomas Macho im Gespräch
Sonntagskonzerte
Opening Act:
borlinghaus
“Lieber Tränen als ein taubes Herz”, singt borlinghaus auf ihrer aktuellen EP – und trifft damit genau den wunden Punkt, der ihre Musik ausmacht: Den schweren und schmerzhaften Gefühlen einen Raum geben und dankbar sein, sie spüren zu können.
Die Angst davor, innerlich leer und kalt zu werden, erscheint der Musikerin größer als die Dunkelheit selbst. Deshalb stellt sie sich mutig dieser Gefühlswelt und schafft so einen intimen safe space, der für alle offen steht. Sanften Dark Pop mit deutschen und tiefgründigen Lyrics kombiniert sie mit warmen Gitarren, verzerrten Drums und tiefen Bässen. Mit ihrer ruhigen Stimme balanciert sie zwischen träumerischen Melodien und düsteren Soundexperimenten.
Foto by Amélie Siegmund
youtube.com/@borlinghaus
Instagram
Lettkowski:
Christoph Letkowski war bis 2018 vor allem als Schauspieler bekannt: Ensemblemitglied der Volksbühne Berlin, Rollen in »Feuchtgebiete«, »Tatort« und zuletzt »Nachts im Paradies«. Im Jahr 2025 veröffentlichte Christoph Letkowski sein erstes Soloalbum »#seltensogelacht« – geschrieben auf der A24 zwischen Lübeck und Berlin, irgendwo zwischen Stillstand und Aufbruch. Musikalisch verbindet Letkowski eine klare, klischeefreie Songwriter-Sprache mit atmosphärischem Indie-Rock. Mit »Provinz« folgt der wohl wichtigste Song des Albums. Eine einsame Trompete trifft auf gezupfte Akustikgitarren, während zwischen absurden und gefühlvollen Bildern von der Versachlichung einer Herzensangelegenheit erzählt wird. #seltensogelacht« ist kein distanziertes Konzeptalbum, sondern Musik aus dem Innersten: über Begegnung und Verlust, über das Ein-, Ab- und Auftauchen – und über den Versuch, im Chaos menschlich zu bleiben. Begleiten Sie uns auf dieser Fahrt mit Letkowski am 19. Juli 2026 in unserem Felsengarten.
Eintritt 24,- € / 20,- € ermäßigt & für Mitglieder des Kunstvereins “Talstrasse” e.V. / Abendkasse: zzgl. 2,- €
für Kinder unter 12 Jahren ist der Eintritt frei.
Der Eintritt gilt inklusive Ausstellungsbesuch!
Mit freundlicher Unterstützung von:


Kinokooperation anlässlich der Ausstellung mit der Schaubühne Sommerkino an der Plagwitzer Markthalle
Eine Kooperation anlässlich der Ausstellung „Traum und Trauma. Expressionismus in Kunst und Film“. Wir laden zu Filmabenden in ausgewählten Programmkinos ein.
Fritz Lang – Doppel
IN KOOPERATION MIT DEN PASSAGE KINOS
ZUR AUSSTELLUNG „TRAUM UND TRAUMA – EXPRESSIONISMUS IN KUNST UND FILM“ 29.04. – 09.08. in der Kunsthalle „Talstrasse“ in Halle (Saale)
Am 02. August jährt sich der Todestag von Fritz Lang zum 50. Mal. Dazu zeigt die Schaubühne Lindenfels in Kooperation mit den Passage Kinos zwei seiner bedeutendsten Filme. Lang gehört neben Friedrich Wilhelm Murnau, G. W. Pabst und Ernst Lubitsch zu den Großen des Weimarer Kinos. Er gilt in vielerlei Hinsicht als Schlüsselfigur des deutschen Films und hat Filme geschaffen, die in ihrer Zeit künstlerisch und technisch neue Standards gesetzt haben. Nach der nationalsozialistischen Machtübernahme setzte er sein Schaffen in den USA fort.
METROPOLIS ist wohl der bekannteste deutsche Kinofilm aller Zeiten. Fritz Langs monumentaler Stummfilmklassiker gilt als der Prototyp des dystopischen Science-Fiction-Films und ist sowohl auf inhaltlicher als auch ästhetischer Ebene bis heute Vorbild für zahlreiche Genrefilme. Fritz Langs Science-Fiction-Film über die Rebellion der Arbeiterklasse gegen die vorherrschende Oberschicht der Zukunftsstadt Metropolis zählt zudem zu den bedeutendsten Restaurierungen der Filmgeschichte. 2001 wurde METROPOLIS als erster Film in das UNESCO-Dokumentenerbe aufgenommen.
Deutschland 1927 von Fritz Lang, 149 min., Stummfilm mit eingespielter Originalmusik von Gottfried Huppertz (Neuedition: Frank Strobel), deutsche Originalfassung, FSK 6
Darsteller:innen: Brigitte Helm, Alfred Abel, Gustav Fröhlich
Karten und weitere Informationen finden Sie unter: Schaubühne Sommerkino an der Plagwitzer Markthalle – Kooperation mit „Traum und Trauma. Expressionismus in Kunst und Film“
Sonntagskonzert
“Ich hab es schon von meinem Schlaf- in meinen Wachanzug geschafft.”
Die Künstlerinnen Annelie Weißel und Sophia Günst alias Görda vereinen introvertierten Indie-Pop mit tanzbaren Grooves. Ihre klugen Texte erzeugen atmosphärischer Tiefe. Bei ihren multi-instrumentalen Live-Auftritten verweben die beiden Musikerinnen Vocals, E Bass, Flöte, Synthesizer, Cello und Beats zu einem intensiven Zusammenspiel. Poetisch und gewitzt erzählen ihre Geschichten von Alltag und Utopie, Tagtraum und Ekstase. 2025 wurde das Duo durch die Initiative Musik gefördert, bereits 2022 gewann Görda mehrere Preise im Local Heroes Bundesfinale. Am 31. Mai 2026 sind die beiden Künstlerinnen im Felsengarten zu Gast.
Youtube: Live Session: Innen Ist Dicht >
Eintritt 20,- € / 16,- € ermäßigt & für Mitglieder des Kunstvereins “Talstrasse” e.V. / Abendkasse: zzgl. 2,- €
für Kinder unter 12 Jahren ist der Eintritt frei.
Der Eintritt gilt inklusive Ausstellungsbesuch!
Mit freundlicher Unterstützung von:

