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Ein hallescher Kosmos auf Einheitsformat

Bilder aus Halle der Nachkriegsjahre mit Werken von Hermann Bachmann, Kurt Bunge, Herbert Kitzel, Ulrich Knispel, Otto Möhwald, Werner Rataiczyk, Tom Reichelt, Fritz Rübert, Jochen Seidel, Willi Sitte

Zur Ausstellung erschien ein Katalog

„(…) Die hallesche Malerei der Nachkriegsjahre nach 1945 profitierte von einem offenen geistig-kulturellem Klima, in dem die Gründung einer privaten Galerie noch möglich war. Bereits 1947 gründete Eduard Hennig seine Galerie in Halle. In wechselnden Ausstellungen zeigte er internationale und – nach hohen Qualitätsmaßstäben ausgewählte – regionale Kunst. […] Der Galerist Hennig zeichnete sich aber nicht nur durch ein feines Gespür für künstlerische Qualität aus; er besaß ebenso ein außerordentliches Talent bei der Beschaffung künstlerischer Arbeitsmaterialien, die gerade in den Nachkriegsjahren rar und teuer waren. […] In der Ausstellung werden nun erstmals Arbeiten von Hermann Bachmann, Kurt Bunge, Herbert Kitzel, Ulrich Knispel, Otto Möhwald, Werner Rataiczyk, Tom Reichelt, Fritz Rübbert, Jochen Seidel und Willi Sitte zu sehen sein, die bislang in Verborgenheit blieben und in besonderer Weise einen in Vergessenheit geratenen Kosmos der halleschen Maltradition neu aufleben und entdecken lassen (…)“

Deutschlandradio Kultur/ dradio.de, 06. Dezember 2007