Neue Öffnungszeiten zur Ausstellung "Wieder·Sehen. Berliner Künstlerinnen und Künstler treffen Helga Paris": Mittwoch-Freitag 13-18 Uhr, Samstag, Sonntag, Feiertage 13-17 Uhr / am 13.10. 19 Uhr DEFA-Filmabend "heute abend und morgen früh" nach Erzählungen von Helga Schubert

Charlotte E. Pauly

  • 1886 Am 6. Dezember als zweites von vier Kindern des Großlandwirtes Adolf Pauly und dessen Frau Marie in Stampen (Landkreis Oels) in Schlesien geboren · nach Privatunterricht Besuch eines privaten Mädcheninternats in Bolkenhain (Bolków) 
  • 1904–1908 Besuch des Realgymnasiums in Breslau (Wrocław) 
  • 1909–1915 Verworfenes Studium der Zoologie in ­Breslau · Studium der Kunstgeschichte, klassischen Archäologie, Literaturgeschichte und Philosophie in Heidelberg, Berlin und Freiburg 
  • 1913/14 Reisen durch Italien in Vorbereitung der Dissertation zum Thema Der venezianische Lustgarten. Seine Entwicklung und seine Beziehungen zur venezianischen Malerei (1916 im Heitz Verlag, Straßburg publiziert) 
  • 1915 Promotion in Würzburg 
  • 1915/16 Neun Monate Arbeit als freiwillige Kranken­pflegerin im Lazarett in Oels (Oleśnica) 
  • 1917 Reisen nach Westfalen · Studium an der Kunstgewerbeschule Stuttgart 
  • 1918/19 Rückkehr nach Schlesien · gemeinsames Zeichnen mit Friedrich Iwan · Aufenthalte im Schwarzwald 
  • 1922–1924 Besuch einer privaten Zeichenschule in München, unterbrochen von mehreren Schlesienaufenthalten 
  • 1925–1926 Reise durch Spanien · Malerelevin bei Daniel Vázquez Díaz in Madrid 
  • 1927/28 Aufenthalt in Krummhübel (Karpacz) · Arbeit am Spanienbuch Die glückliche Halbinsel (erscheint 1928 ebenfalls im Heitz Verlag, Straßburg) 
  • 1928/29 Reise nach Spanien · Rückkehr ins Atelier von Daniel Vázquez Díaz 
  • 1929 Aufenthalte in Andalusien und Spanisch-Marokko · Reise nach Portugal · Aufenthalte in Lissabon und Nazaré 
  • 1930–1931 Aufenthalt in Paris · Zeichenunterricht an der Académie de la Grande Chaumière · Heimfahrt nach Schlesien · gemeinsam mit Erwin Merz Ausstellung in der Künstlerbundhalle Breslau · erneuter Parisaufenthalt · Ausstellung bei Bernheim-Jeune · Arbeit am Roman Die Station (unveröffentlicht) · Rückkehr nach Nazaré
  • 1932 Reise über Griechenland und die Türkei in den Libanon, den Nahen Osten, Palästina, Vorderasien, Persien und den Süden der Sowjetunion 
  • 1933 Ausstellung im Museum der Bildenden Künste in Breslau · Denunzierung als „Zigeunermalerin“ und Arbeitsbeschränkung 
  • 1935 Umzug nach Agnetendorf (Jagniatków) 
  • 1937 Reise nach England 
  • 1938–1944 Reise nach Bad Pyrmont · Aufnahme als Mitglied der Religiösen Gesellschaft der Freunde (Quäker) · Arbeit am Roman Der Tiger und die Harfe (erscheint 1944 bei Goverts, Hamburg) · Freundschaft mit Gerhart Hauptmann 
  • 1946 Mit dem Leichenkondukt Hauptmanns Ausreise aus Schlesien · Neubeginn in Berlin 
  • 1946–1981 Ansässig in Berlin-Friedrichshagen · Mitglied im Schutzverband Bildender Künstler (später Verband Bildender Künstler) und im Kulturbund der DDR · zahlreiche Reisen nach Westdeutschland, ins Tessin, nach Ungarn und Bulgarien 
  • 1957/58 Hinwendung zur Grafik und Entfaltung des Spätwerks 
  • 1974 Erhalt eines Ateliers · wachsende Anerkennung · zahlreiche Personalausstellungen 
  • 1981 Am 24. März stirbt Charlotte E. Pauly in Berlin