Aktuelle Ausstellung: "TRAUM UND TRAUMA. Expressionismus in Kunst und Film" ~~~~Sonntagskonzerte - ab 24. Mai 2026 - mit: Hotel Rimini (Kleine Besetzung)- Tickets hier erhältlich ~~~ "TRAUM UND TRAUMA. Expressionismus in Kunst und Film" gestartet ~~~~Programm für Jugendliche: "Fü(h)r mich!"-Selbst als Kunstvermittler*in agieren: vermittlung@kunstverein-talstrasse.de, Anmeldung bis 14. Mai 2026 ~~~~~Sonntagskonzerte - ab 24. Mai 2026 - mit: Hotel Rimini (Kleine Besetzung)- Tickets hier erhältlich

Oskar Nerlinger

*  23. März 1893 in Schwann bei Pforzheim | †  25. April 1969 in Ost-Berlin

 

1908–1912 Studium an der Kunstgewerbeschule Straßburg • 1912–1915 Schüler an der Unterrichtsanstalt des Kunstgewerbemuseums Berlin u. a. bei Emil Orlik • 1914–1918 Soldat im Ersten Weltkrieg • seit 1919 freischaffender Künstler • ab 1925 Kopf der Gruppe Die Abstrakten •  1928 Mitglied der KPD • 1933 Ausstellungsverbot durch die Nationalsozialisten, Arbeit für das Kulturmagazin Der Querschnitt • 1937 wird seine Druckgrafik Demonstration aus dem Besitz der Stadt Berlin im Rahmen der Aktion „Entartete Kunst“ beschlagnahmt • 1945 Professor an der Hochschule für Bildende Künste Berlin • 1947–1949 Herausgabe der Zeitschrift Bildende Kunst gemeinsam mit Karl Hofer, enge Verbindungen zu kommunistischen Kollegen in der DDR • nachdem er an Ausstellungen in der sowjetischen Besatzungszone bzw. der DDR teilgenommen hat, wird er als roter Professor angegriffen • 1951 Entlassung aus dem Lehramt auf Grund seiner marxistischen Weltanschauung • 1955–1959 Professor an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee und Umzug nach Ost-Berlin • bis zu seinem Tod ebenda freischaffend tätig