Neue Öffnungszeiten zur Ausstellung "Wieder·Sehen. Berliner Künstlerinnen und Künstler treffen Helga Paris": Mittwoch-Freitag 13-18 Uhr, Samstag, Sonntag, Feiertage 13-17 Uhr / am 13.10. 19 Uhr DEFA-Filmabend "heute abend und morgen früh" nach Erzählungen von Helga Schubert

Ronald Paris

  • 1933 Am 12. August als Sohn des Theaterschauspielers Rupprecht Paris und dessen Frau Henny in Sondershausen geboren · Neffe des Schweriner Landschaftsmalers Wilhelm Facklam (1883–1972) und Bildhauers Roland Paris (1894–1945) 
  • 1948 Besuch der Volksschule in Weimar · Beginn einer Lehre als Kunstglaser und Glasmaler in Weimar 
  • 1950–1953 Besuch der Arbeiter-und-Bauern-Fakultät in Jena, Hochschulreife · Restauratorenlehrgang (Volontariat) im Schlossmuseum Gotha 
  • 1953–1958 Studium der Wandmalerei an der Hochschule für bildende und angewandte Kunst Berlin-Weißensee bei Kurt Robbel, Arno Mohr, Bert Heller, Gabriele Mucchi und Toni Mau 
  • 1959 Beginn der freischaffenden Tätigkeit · erste Reise in die Sowjetunion 
  • 1960–1961 Aufenthalt in einer landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaft (LPG) in Wartenberg, Wartenberg-Tryptichon
  • 1961 Heirat mit der Fotografin Helga Steffens, aus der Ehe sind zwei Kinder (*1962 und *1964) hervorgegangen (geschieden 1975) · Mitglied im Verband Bildender Künstler Deutschlands (VBKD) 
  • 1963–1966 Meisterschüler bei Otto Nagel an der Deutschen Akademie der Künste in Berlin (Ost), enge Kontakte zu Fritz Cremer, Begegnung mit Hanns Eisler, Ernst Busch
  • 1965 Mitbegründer der Triennale Intergrafik (später deren Vorsitzender) 
  • 1969 Entstehung von zwei Porträts für die Grafikmappe Künstler sehen Künstler von Sänger und Schauspieler Ernst Busch
  • 1969–1970 Wandmalerei zu den Lobgedichten von Bertolt Brecht im Hauptamt für Statistik Berlin ­Alexanderplatz
  • 1971 Gesamtausstattung zu König Hirsch von Carlo Gozzi, Volksbühne Berlin
  • 1972 Gesamtausstattung zu Carmina Burana von Carl Orff, Opernhaus Sofia, Bulgarien
  • 1973–1974 Wandbild Solidarität im Palast der ­Republik, Berlin
  • 1975 Umzug nach Rostock · Wandbild Von der Verantwortung des Menschen in Rostock-Evershagen
  • 1976 Nationalpreis der DDR II. Klasse
  • 1978 Gemälde für das Gewandhaus Leipzig und Wandteppiche für Kloster Unser Lieben Frauen, Magdeburg
  • 1978–1982 Wandbild für das Theaterfoyer Schwedt/Oder
  • 1985–1991 Vorsitzender des VBK Berlin für Malerei 
  • 1985 Heirat mit Isolde Hanke, aus der Beziehung ist eine Tochter (*1976) hervorgegangen · Umzug nach Rangsdorf bei Berlin 
  • 1987–1990 Vier Wandteppiche Vier Jahreszeiten zu Joseph Haydn für die Komische Oper Berlin
  • 1993–1998 Professur für Malerei an der Kunsthochschule Burg Giebichenstein Halle (Saale)
  • 2004 Flügelaltar der Trinitatiskirche Sondershausen
  • 2008 Retrospektive Schwerin, Sondershausen, ­Potsdam
  • 2013 Ehrenpreis des Ministerpräsidenten des ­Landes Brandenburg
  • 2020 Ausstellung im Schloss Biesdorf Berlin
  • 2021 Letzte Ausstellung Barnsdorf- Wustrow · Am 17. September stirbt Ronald Paris in ­Rangsdorf