Bis zum 16. Februar 2020 verlängert: "Das Frauenbild der 1920er Jahre. Zwischen Femme fatale und Broterwerb" // "Die Frankfurter Küche. Margarete Schütte-Lihotzky"

Guy Bourdin – Untouched

Fotografie

In seiner mehr als 50-jährigen Schaffenszeit hat Bourdin für fast alle führenden Modehäuser und -magazine gearbeitet. Mit dem Blick eines Malers schuf er komplexe Bilder, die in unglaublichen Kompositionen faszinierende Geschichten in Schwarz-Weiß und Farbe erzählen.
Er war einer der ersten Fotografen, der in Werbe- und Modefotografien anstelle eines Produkts eine Erzählung zum Bildinhalt erhob. Mit dem Medium der Modefotografie vermittelte er seine Botschaft und erforschte die zwischen dem Erhabenen und dem Absurden changierenden Bereiche.
 Bourdin wurde berühmt durch seine narrativen Bildinhalte und seine surreale Bildsprache, die Verbindung einfacher Objekte mit mehrdeutigen, oft rätselhaften Subtexten, brach Bourdin radikal mit allen Konventionen der Mode- und Werbefotografie.

Frühzeitig arbeitete er für die Vogue sowie für Marken wie Chanel, Ungaro und Charles Jourdan. Heute sind seine Arbeiten in den renommiertesten Museen der Welt ausgestellt – im Londoner Victoria & Albert Museum, im Pariser Jeu de Paume, im National Art Museum von China in Peking, im Tokyo Metropolitan Museum of Photography und im Moskow House of Photography. 
Das MoMA  in New York, das Getty Museum in Los Angeles, das SFMOMA in San Francisco und das Victoria & Albert Museum haben zudem eine beachtliche Zahl seiner Arbeiten im Archiv.

Als Begleitprogramm sind Filme, Lesungen, Vorträge und Ausstellungsführungen angedacht.

(c) The Guy Bourdin Estate, 2019 / courtesy Art and Commerce