Sonntagskonzert
HINWEIS: Unser heutiges Sonntagskonzert muss leider aufgrund der Wetterlage und einer Unwetterwarnung für unsere Region abgesagt werden.
In Absprache mit den Künstlerinnen haben wir das Konzert auf den 9. August um 15:30 Uhr verschoben.
Die Karten behalten ihre Gültigkeit. Gerne können Sie aber auch eines unserer anderen Konzerte besuchen. Geben Sie uns dazu eine kurze Info damit wir Ihre Karten umbuchen können.
Sollten Sie aber den Kartenpreis lieber erstattet bekommen, bitten wir um Ihre Bankverbindung, wir senden Ihnen den Ticketpreis umgehend zurück.
“Ich hab es schon von meinem Schlaf- in meinen Wachanzug geschafft.”
Die Künstlerinnen Annelie Weißel und Sophia Günst alias Görda vereinen introvertierten Indie-Pop mit tanzbaren Grooves. Ihre klugen Texte erzeugen atmosphärischer Tiefe. Bei ihren multi-instrumentalen Live-Auftritten verweben die beiden Musikerinnen Vocals, E Bass, Flöte, Synthesizer, Cello und Beats zu einem intensiven Zusammenspiel. Poetisch und gewitzt erzählen ihre Geschichten von Alltag und Utopie, Tagtraum und Ekstase. 2025 wurde das Duo durch die Initiative Musik gefördert, bereits 2022 gewann Görda mehrere Preise im Local Heroes Bundesfinale. Am 31. Mai 2026 sind die beiden Künstlerinnen im Felsengarten zu Gast.
Youtube: Live Session: Innen Ist Dicht >
Eintritt 20,- € / 16,- € ermäßigt & für Mitglieder des Kunstvereins “Talstrasse” e.V. / Abendkasse: zzgl. 2,- €
für Kinder unter 12 Jahren ist der Eintritt frei.
Der Eintritt gilt inklusive Ausstellungsbesuch!
Mit freundlicher Unterstützung von:


Kinokooperation anlässlich der Ausstellung mit dem Luchskino Halle (Saale)
Eine Kooperation anlässlich der Ausstellung „Traum und Trauma. Expressionismus in Kunst und Film“. Wir laden zu Filmabenden in ausgewählten Programmkinos ein.
Mit Eraserhead (1977) schuf David Lynch ein verstörendes wie faszinierendes Debüt zwischen Albtraum und Kunstfilm. In einer düsteren, industriell geprägten Welt folgt der Film einem jungen Mann, dessen Realität zunehmend ins Surreale kippt. In seiner radikalen Bildsprache und den expressiven Hell-Dunkel-Kontrasten knüpft Eraserhead an die Tradition des filmischen Expressionismus an: Räume, Klang und Körper werden zu Projektionsflächen innerer Zustände wie Angst, Isolation und Entfremdung.
Mit seinem eindringlichen Sounddesign und der traumartigen Erzählweise gilt der Film als Meilenstein des experimentellen Kinos – und als Schlüsselwerk zum Verständnis von Lynchs einzigartigem Universum.
Karten und weitere Informationen finden Sie unter: Luchskino Halle (Saale) – Kooperation mit „Traum und Trauma. Expressionismus in Kunst und Film“

Kinokooperation anlässlich der Ausstellung mit den Passagekinos in Leipzig
Eine Kooperation anlässlich der Ausstellung „Traum und Trauma. Expressionismus in Kunst und Film“. Wir laden zu Filmabenden in ausgewählten Programmkinos ein.
Fritz Lang – Doppel
IN KOOPERATION MIT DEN PASSAGE KINOS
ZUR AUSSTELLUNG „TRAUM UND TRAUMA – EXPRESSIONISMUS IN KUNST UND FILM“ 29.04. – 09.08. in der Kunsthalle „Talstrasse“ in Halle (Saale)
Am 02. August jährt sich der Todestag von Fritz Lang zum 50. Mal. Dazu zeigt die Schaubühne Lindenfels in Kooperation mit den Passage Kinos zwei seiner bedeutendsten Filme. Lang gehört neben Friedrich Wilhelm Murnau, G. W. Pabst und Ernst Lubitsch zu den Großen des Weimarer Kinos. Er gilt in vielerlei Hinsicht als Schlüsselfigur des deutschen Films und hat Filme geschaffen, die in ihrer Zeit künstlerisch und technisch neue Standards gesetzt haben. Nach der nationalsozialistischen Machtübernahme setzte er sein Schaffen in den USA fort.
METROPOLIS ist wohl der bekannteste deutsche Kinofilm aller Zeiten. Fritz Langs monumentaler Stummfilmklassiker gilt als der Prototyp des dystopischen Science-Fiction-Films und ist sowohl auf inhaltlicher als auch ästhetischer Ebene bis heute Vorbild für zahlreiche Genrefilme.
Fritz Langs Science-Fiction-Film über die Rebellion der Arbeiterklasse gegen die vorherrschende Oberschicht der Zukunftsstadt Metropolis zählt zudem zu den bedeutendsten Restaurierungen der Filmgeschichte. 2001 wurde METROPOLIS als erster Film in das UNESCO-Dokumentenerbe aufgenommen.
Deutschland 1927 von Fritz Lang, 149 min., Stummfilm mit eingespielter Originalmusik von Gottfried Huppertz (Neuedition: Frank Strobel), deutsche Originalfassung, FSK 6
Darsteller:innen: Brigitte Helm, Alfred Abel, Gustav Fröhlich
Karten und weitere Informationen finden Sie unter: Passagekinos in Leipzig – Kooperation mit „Traum und Trauma. Expressionismus in Kunst und Film“

Sonntagskonzert
In kleiner, besonderer Besetzung holen wir die in aller Munde befindliche Band Hotel Rimini aus Leipzig in den Felsengarten. Mit Frontmann Julius Forster, präsentieren Hotel Rimini in einer intimen Formation pointierte deutsche Texte und widmen sich den „Krokodilstränen“ unserer städtischen Wohlstandsproblematiker – so nennen sie augenzwinkernd das Spannungsfeld zwischen Selbstoptimierung, Alltagsfrust und gesellschaftlicher Überforderung. Die Lieder sind Vergangenheitsbewältigung im öffentlichen Nahverkehr, Beobachtungen zwischen Haltestelle und Hinterhof oder das musikalische Protokoll vom Scheitern an der kleinen Alltagsbrutalität. Wir freuen uns sehr, dass wir nach dem bewegendem Konzert im Schauspielhaus Leipzig Julius und seinen Musikerkolleg*innen im Felsengarten lauschen dürfen.
Youtube: Bekannte von früher >
Eintritt 24,- € / 20,- € ermäßigt & für Mitglieder des Kunstvereins “Talstrasse” e.V. / Abendkasse: zzgl. 2,- €
für Kinder unter 12 Jahren ist der Eintritt frei.
Der Eintritt gilt inklusive Ausstellungsbesuch!
Mit freundlicher Unterstützung von:


und weiteren Sponsoren: Kröllwitz-Apotheke
Vermittlung
Wir suchen junge Kunstfreund*innen | Du bist mindestens 14 Jahre alt und interessierst Dich für Kunst? Du willst selbst sprechen, gestalten, diskutieren? In der Kunsthalle “Talstrasse“ kannst Du eigene Führungen durch die aktuelle Ausstellung entwickeln und Kunst auf Deine ganz persönliche Art vermitteln.
–> Setze Dich intensiv mit Kunstwerken auseinander.
–> Entdecke neue Blickwinkel auf Kunst und auf Dich selbst.
–> Finde Deine eigene Stimme und lerne, sie einzusetzen.
–> Gestalte Führungen und trete sicher vor Gruppen auf.
–> Arbeite im Austausch mit anderen und übernimm
Verantwortung als Kunstvermittler*in.
Für wen? Kunstinteressierte Jugendliche ab 14 Jahren, keine Vorerfah-
rung nötig. Die Teilnahme ist kostenlos. |
Und wie? In vier Workshops, jeweils samstags, wirst Du professionell begleitet. Am Ende bietest
Du deine eigene Führung in der Kunsthalle an. Für jede durchgeführte
Führung erhältst Du eine Aufwandsentschädigung von 15 €.
Zeitplan:
Phase 1: Workshops
–> 16.05.2026 Einführung und Kennenlernen
–> 23.05.2026 Atelierbesuch bei einem Künstler
–> 30.05.2026 Workshop mit der Schauspielerin Nicoline Schubert für Stimme und Auftreten und erlernen rhetorischer Grundlagen.
–> 06.06.2026 Wir entwickeln Dein Führungskonzept, so dass Du sicher Deine erste Führung bestreiten kannst.
Phase 2: Führungen
Wir unterstützen Euch bei der Weiterentwicklung und sprechen über
Fragen und Unsicherheiten. Ihr erhaltet ein Zertifikat nach Abschluss
des Kurses. Am Ende seid ihr junge Kunstvermittler*innen, und könnt
einmal im Monat Besucher*innen durch die aktuelle Ausstellung führen.
Anmeldung per E-Mail bitte bis zum 10. Mai 2026 unter:
vermittlung@kunstverein-talstrasse.de
Das Programm findet zu folgender Ausstellung statt: | Traum & Trauma. Expressionismus in Kunst und Film
29.4.—9.08.2026 | In gemeinsamer Präsentation von Kunst und Film zeigt die Ausstellung die Zerrissenheit einer Epoche und wie stark der frühe deutsche Film von der expressionistischen Geisteshaltung durchdrungen war.
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Vermittlungsprogramm mit Runa Viera Sandig
Kinokooperation anlässlich der Ausstellung mit dem Luchskino Halle (Saale)
Hinweis: Veranstaltung beginnt 18:45 Uhr
Eine Kooperation anlässlich der Ausstellung „Traum und Trauma. Expressionismus in Kunst und Film“. Wir laden zu Filmabenden in ausgewählten Programmkinos ein.
Mit Nosferatu – Eine Symphonie des Grauens (1922) von F. W. Murnau zeigen wir im Luchskino Halle (Saale) einen zentralen Film des frühen Kinos und des filmischen Expressionismus.
Der Film erzählt die Geschichte des jungen Maklers Hutter, der in die Karpaten reist, um ein Haus an den geheimnisvollen Grafen Orlok zu vermitteln. Bald stellt sich heraus, dass Orlok ein Vampir ist, der eine tödliche Bedrohung in Hutters Heimatstadt bringt. Während sich die Ereignisse zuspitzen, versucht Hutter gemeinsam mit seiner Frau Ellen, der Ausbreitung der Gefahr entgegenzuwirken.
Die Vorführung wird live am Flügel von Tamara Moser begleitet. Die Musik wird dabei direkt zur Filmprojektion gespielt und ergänzt die stille Filmerzählung um eine zeitgenössische musikalische Ebene.
Karten und weitere Informationen finden Sie unter: Luchskino Halle (Saale) – Kooperation mit „Traum und Trauma. Expressionismus in Kunst und Film“

Kinokooperation anlässlich der Ausstellung mit der Schaubühne Lindenfels
Eine Kooperation anlässlich der Ausstellung „Traum und Trauma. Expressionismus in Kunst und Film“. Wir laden zu Filmabenden in ausgewählten Programmkinos ein.
Fritz Lang – Doppel
IN KOOPERATION MIT DEN PASSAGE KINOS
ZUR AUSSTELLUNG „TRAUM UND TRAUMA – EXPRESSIONISMUS IN KUNST UND FILM“ 29.04. – 09.08. in der Kunsthalle „Talstrasse“ in Halle (Saale)
Am 02. August jährt sich der Todestag von Fritz Lang zum 50. Mal. Dazu zeigt die Schaubühne Lindenfels in Kooperation mit den Passage Kinos zwei seiner bedeutendsten Filme. Lang gehört neben Friedrich Wilhelm Murnau, G. W. Pabst und Ernst Lubitsch zu den Großen des Weimarer Kinos. Er gilt in vielerlei Hinsicht als Schlüsselfigur des deutschen Films und hat Filme geschaffen, die in ihrer Zeit künstlerisch und technisch neue Standards gesetzt haben. Nach der nationalsozialistischen Machtübernahme setzte er sein Schaffen in den USA fort.
MABUSE, DER SPIELER – ERSTER TEIL: DER GROSSE SPIELER. EIN BILD DER ZEIT
Dr. Mabuse ist Wahnsinniger und Superverbrecher zugleich. Seine Wandlungsfähigkeit macht ihn zum unfassbaren „Mann mit den 1.000 Gesichtern“, seine hypnotischen Fähigkeiten machen ihm seine Gegenüber gefügig. Er strebt nichts Geringeres als die Weltherrschaft an. Dafür manipuliert er die Börse, druckt Falschgeld und hypnotisiert in illegalen Kasinos seine Mitspieler. Doch das Gesetz ist dem Verbrecher in Gestalt des Staatsanwalts von Wenk auf der Spur.
Deutschland 1922 von Fritz Lang, 155 min., Stummfilm mit eingespielter Musik von Aljoscha Zimmermann, deutsche Originalfassung, FSK 0
Darsteller:innen: Rudolf Klein-Rogge, Alfred Abedl, Bernhard Goetzke
Karten und weitere Informationen finden Sie unter: Schaubühne Lindenfels Programm – Grüner Salon

Kinokooperation anlässlich der Ausstellung mit dem Luchskino Halle (Saale)
Eine Kooperation anlässlich der Ausstellung „Traum und Trauma. Expressionismus in Kunst und Film“. Wir laden zu Filmabenden in ausgewählten Programmkinos ein.
Mit Eraserhead (1977) schuf David Lynch ein verstörendes wie faszinierendes Debüt zwischen Albtraum und Kunstfilm. In einer düsteren, industriell geprägten Welt folgt der Film einem jungen Mann, dessen Realität zunehmend ins Surreale kippt. In seiner radikalen Bildsprache und den expressiven Hell-Dunkel-Kontrasten knüpft Eraserhead an die Tradition des filmischen Expressionismus an: Räume, Klang und Körper werden zu Projektionsflächen innerer Zustände wie Angst, Isolation und Entfremdung.
Mit seinem eindringlichen Sounddesign und der traumartigen Erzählweise gilt der Film als Meilenstein des experimentellen Kinos – und als Schlüsselwerk zum Verständnis von Lynchs einzigartigem Universum.
Karten und weitere Informationen finden Sie unter: Luchskino Halle (Saale) – Kooperation mit „Traum und Trauma. Expressionismus in Kunst und Film“

Halle & Leipzig
Die gemeinsame Museumsnacht der Städte Halle (Saale) und Leipzig bildet einen kulturellen Höhepunkt beider Städte im heurigen Jahr.
Auch die Kunsthalle hat geöffnet und freut sich auf Ihren Besuch. Sie können die aktuelle Ausstellung „Traum und Trauma. Expressionismus in Kunst und Film“ besuchen. Die Ausstellung präsentiert in einer Schau Malerei, Grafik und gegenübergestellt das Medium Film. Der frühe deutsche Film der Weimarer Zeit war von expressionistischer Geisteshaltung durchdrungen, nicht nur formal, auch inhaltlich übte die Strömung Einfluss auf das künstlerische Gedankengut aus.
https://www.museumsnacht-halle-leipzig.de/
anlässlich der Ausstellung
Expressionismus in Kunst und Film
Die Vernissage findet Dienstag, 28. April 2026, 19 Uhr statt.
Als im Jahr 1920 ganz Berlin mit expressionistischen Filmplakaten geschmückt war, auf denen die kryptische Aufforderung „Du musst Caligari werden“ zu lesen war, wurden Kunst und Leben tatsächlich vereint und mit dem Film Das Kabinett des Dr. Caligari ein expressionistisches Gesamtkunstwerk erschaffen. Der Deutsche Filmexpressionismus der 1920er Jahre hat also letztlich das eingelöst, was die expressionistischen Malerinnen und Maler fünfzehn Jahre zuvor begonnen hatten.
Die Stadt Halle und insbesondere das heutige Kunstmuseum Moritzburg Halle (Saale), damals unter der Leitung von Max Sauerlandt, spielte eine bedeutende Rolle in der frühen Auseinandersetzung mit dem Expressionismus. 1924 vermittelte Sauerlandt, der bereits nach Hamburg gewechselt war, der Moritzburg 24 expressionistische Werke aus der Sammlung von Ludwig und Rosy Fischer. Ab Frühjahr 1925 waren diese Werke im Kuppelsaal des Museums zu sehen. Damit rückten Halle und die Moritzburg in die erste Reihe der deutschen Kunstmuseen der Moderne. Der Expressionismus als kulturrevolutionäre Bewegung wollte Kunst und Leben vereinen, die Trennung der Künste aufheben und das Ideal des Gesamtkunstwerks verwirklichen. So ist es ist naheliegend, beide Kunstformen gegenüberzustellen und die engen Beziehungen und Verknüpfungen zu beleuchten.
In einer gemeinsamen Präsentation von Malerei, Grafik und Film zeigt die Ausstellung, wie tief der frühe deutsche Film der Weimarer Zeit von der expressionistischen Geisteshaltung durchdrungen war, insbesondere in seiner inhaltlichen Einflussnahme. Entlang zentraler Themen wie Aufbruch und Bruch, Traum und Trauma sowie Form und Deformation werden die künstlerischen Fragestellungen gegenübergestellt. 110 Werke, darunter Gemälde, Zeichnungen, Grafiken, Skulpturen von 45 bildenden Künstlerinnen und Künstlern, wie auch Filmstills und -sequenzen bedeutender filmischer Werke des Expressionismus, erschaffen ein Kaleidoskop des bis heute uns bewegenden Expressionismus in Kunst und Film.
Programm:
Die Begrüßung erfolgt durch Matthias Rataiczyk, Leiter der Kunsthalle „Talstrasse“.
Grußworte sprechen Rainer Robra, Staatsminister und Minister für Kultur des Landes Sachsen-Anhalt, sowie Dr. Alexander Vogt, Oberbürgermeister der Stadt Halle (Saale).
Die Einführung in die Ausstellung gibt Maximilian Letze, Leiter des Instituts für Kulturaustausch in Tübingen.
Den musikalischen Rahmen bilden Stücke von Alban Berg op. 5 (1913) , gespielt von Anja Stark (Klarinette) und Dirk Fischbeck (Flügel).
Eintritt inklusive Ausstellungsbesuch 8,- € / ermäßigt 6,- € (für Jugendliche und Studenten) Frei für Mitglieder des Kunstvereins “Talstrasse” e.V. und Studierende der BURG und des Instituts für Kunstgeschichte der MLU
Auf Grund der begrenzten Platzkapazität wird um Anmeldung bis zum 24. April 2026 an info@kunstverein-talstrasse.de gebeten
Wir senden Ihnen hierbei eine Rechnung als PDF zu und verschicken die Karten nach Zahlungseingang per Post (zzgl. 1 € Versand der Karten)
Bitte vergessen Sie nicht, uns Ihre Adresse mitzuteilen.
"Tod. Unsere Verabredung mit der Unendlichkeit" mit Cornelia Heyse und Matthias Brenner
Vermittlung: Offenes Atelier Talstrasse
Die „Lichtgrafiken“ aus der Serie Ossians Gesänge (1972 – 1975) von Kurt Wendlandt zeigen,
wie Bilder ohne Kamera und Pinsel entstehen können, allein durch Licht und Schatten. Die geheimnisvollen Bildwelten in Wendlandts Arbeiten sind von den sagenhaften Geschichten um den Kriegsbarden Ossian inspiriert, die im 18. Jahrhundert durch den schottischen Schriftsteller James Macpherson bekannt wurden und zahlreiche Künstler*innen beeinflusst haben. Der Workshop greift das „Zeichnen mit Licht“ auf und läd dazu ein, das experimentelle fotografische Verfahren des Fotogramms kennenzulernen. Flache Gegenstände werden auf lichtempfindliches Papier gelegt und dem Sonnenlicht ausgesetzt. So entstehen einzigartige Bildkompositionen aus Silhouetten, Schatten und Abstufungen von Transparenz.
Die Teilnehmenden können gern kleine Gegenstände mitbringen, deren Formen und Strukturen sind im Belichtungsprozess abzeichnen werden.
Kinder, Jugendliche und Erwachsene sind herzlich eingeladen!
Anmeldung unter: vermittlung@kunstverein-talstrasse.de
Ort: Im Felsengarten der Kunsthalle “Talstrasse“
Talstraße 23
06120 Halle (Saale)
Vortrag mit Dr. phil. Regula Tschumi
Offenes Atelier Talstrasse
begleitend zur Ausstellung „ECHO DES UNBEKANNTEN. Vom Umgang mit Tod und Vergänglichkeit.“
Kinder, Jugendliche und Erwachsene sind herzlich eingeladen
Mit dem Offenen Atelier “Talstrasse“ startet die Kunsthalle ein neues Begleitformat zur jeweiligen Ausstellung.
Auftakt bilden Workshops zur Technik der Frottage. In der aktuellen Ausstellung werden in diesem Zusammenhang Grabplatten-Abriebe aus der größten Sammlung dieser Art im deutschsprachigen Raum der Zentralen Kustodie der MLU gezeigt. Die Technik erlebte im 19. Jahrhundert in England eine besondere Blüte. Der Workshop lädt dazu ein, diese historische Methode selbst praktisch auszuprobieren.
Teilnahme: kostenfrei
Workshop mit: Runa Viera Sandig
Eine Anmeldung wird erbeten unter vermittlung@kunstverein-talstrasse.de.
Video Beitrag mit den Künstlern Reinhard J. Lamp und Kevin Herring
Weitere Informationen : Zentrale Kustodie der MLU
Beitragsbild: Kunsthalle „Talstrasse“
Vom 19. bis 22. März 2026 sind wir auch dieses Jahr auf der Buchmesse in Leipzig vertreten.
An unserem Stand stellen wir unsere Publikationen zu aktuellen und vergangenen Ausstellungen vor und erhalten Einblicke in unsere kuratorische und publizistische Arbeit.
Sie finden uns in der Halle 5 am Stand F 401 – Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Weitere Informationen unter: Startseite | Leipziger Buchmesse
Offenes Atelier Talstrasse
begleitend zur Ausstellung „ECHO DES UNBEKANNTEN. Vom Umgang mit Tod und Vergänglichkeit.“
Kinder, Jugendliche und Erwachsene sind herzlich eingeladen
Mit dem Offenen Atelier “Talstrasse“ startet die Kunsthalle ein neues Begleitformat zur jeweiligen Ausstellung.
Auftakt bilden Workshops zur Technik der Frottage. In der aktuellen Ausstellung werden in diesem Zusammenhang Grabplatten-Abriebe aus der größten Sammlung dieser Art im deutschsprachigen Raum der Zentralen Kustodie der MLU gezeigt. Die Technik erlebte im 19. Jahrhundert in England eine besondere Blüte. Der Workshop lädt dazu ein, diese historische Methode selbst praktisch auszuprobieren.
Teilnahme: kostenfrei
Workshop mit: Runa Viera Sandig
Eine Anmeldung wird erbeten unter vermittlung@kunstverein-talstrasse.de.
Weitere Termine: 25. März 2026, 17:00 Uhr
Video Beitrag mit den Künstlern Reinhard J. Lamp und Kevin Herring
Weitere Informationen : Zentrale Kustodie der MLU
Beitragsbild: Kunsthalle „Talstrasse“
Offenes Atelier Talstrasse
begleitend zur Ausstellung „ECHO DES UNBEKANNTEN. Vom Umgang mit Tod und Vergänglichkeit.“
Kinder, Jugendliche und Erwachsene sind herzlich eingeladen
Mit dem Offenen Atelier “Talstrasse“ startet die Kunsthalle ein neues Begleitformat zur jeweiligen Ausstellung.
Auftakt bilden Workshops zur Technik der Frottage. In der aktuellen Ausstellung werden in diesem Zusammenhang Grabplatten-Abriebe aus der größten Sammlung dieser Art im deutschsprachigen Raum der Zentralen Kustodie der MLU gezeigt. Die Technik erlebte im 19. Jahrhundert in England eine besondere Blüte. Der Workshop lädt dazu ein, diese historische Methode selbst praktisch auszuprobieren.
Teilnahme: kostenfrei
Workshop mit: Runa Viera Sandig
Eine Anmeldung wird erbeten unter vermittlung@kunstverein-talstrasse.de.
Anmeldung bitte bis zum 10. Februar 2026
Weitere Termine:
11. März 2026, 17:00 Uhr
25. März 2026, 17:00 Uhr
Video Beitrag mit den Künstlern Reinhard J. Lamp und Kevin Herring
Weitere Informationen : Zentrale Kustodie der MLU
Beitragsbild: Kunsthalle „Talstrasse“
Offenes Atelier Talstrasse
begleitend zur Ausstellung „ECHO DES UNBEKANNTEN. Vom Umgang mit Tod und Vergänglichkeit.“
Kinder, Jugendliche und Erwachsene sind herzlich eingeladen
Mit dem Offenen Atelier “Talstrasse“ startet die Kunsthalle ein neues Begleitformat zur jeweiligen Ausstellung.
Auftakt bilden Workshops zur Technik der Frottage. In der aktuellen Ausstellung werden in diesem Zusammenhang Grabplatten-Abriebe aus der größten Sammlung dieser Art im deutschsprachigen Raum der Zentralen Kustodie der MLU gezeigt. Die Technik erlebte im 19. Jahrhundert in England eine besondere Blüte. Der Workshop lädt dazu ein, diese historische Methode selbst praktisch auszuprobieren.
Teilnahme: kostenfrei
Workshop mit: Runa Viera Sandig
Eine Anmeldung wird erbeten unter vermittlung@kunstverein-talstrasse.de.
Anmeldung bitte bis zum 10. Februar 2026
Weitere Termine:
25. Februar 2026, 17:00 Uhr
11. März 2026, 17:00 Uhr
25. März 2026, 17:00 Uhr
Video Beitrag mit den Künstlern Reinhard J. Lamp und Kevin Herring
Weitere Informationen : Zentrale Kustodie der MLU
Beitragsbild: Kunsthalle „Talstrasse“
Offenes Atelier Talstrasse
begleitend zur Ausstellung „ECHO DES UNBEKANNTEN. Vom Umgang mit Tod und Vergänglichkeit.“
Kinder, Jugendliche und Erwachsene sind herzlich eingeladen
Mit dem Offenen Atelier “Talstrasse“ startet die Kunsthalle ein neues Begleitformat zur jeweiligen Ausstellung.
Auftakt bilden Workshops zur Technik der Frottage. In der aktuellen Ausstellung werden in diesem Zusammenhang Grabplatten-Abriebe aus der größten Sammlung dieser Art im deutschsprachigen Raum der Zentralen Kustodie der MLU gezeigt. Die Technik erlebte im 19. Jahrhundert in England eine besondere Blüte. Der Workshop lädt dazu ein, diese historische Methode selbst praktisch auszuprobieren.
Die Reihe von Workshops startet am Mi., den 04. Februar 2026 um 17 Uhr.
Teilnahme: kostenfrei
Workshop mit: Runa Viera Sandig
Eine Anmeldung wird erbeten unter vermittlung@kunstverein-talstrasse.de.
Anmeldung bitte bis zum 3. Februar 2026
Weitere Termine:
11. Februar 2026, 17:00 Uhr
25. Februar 2026, 17:00 Uhr
11. März 2026, 17:00 Uhr
25. März 2026, 17:00 Uhr
Video Beitrag mit den Künstlern Reinhard J. Lamp und Kevin Herring
Weitere Informationen : Zentrale Kustodie der MLU
Beitragsbild: Kunsthalle „Talstrasse“
Ein lebendiger Abend von und mit: Cornelia Heyse und Matthias Brenner
„Wir sind dem Tod, wie der Vergänglichkeit ausgeliefert. Das Gegenteil zu behaupten, ist ausschließlich dem weiten Feld der Kunst und des Glaubens möglich. Überlassen wir uns diesem.“
Ein lebendiger Abend von und mit:
HEYSE&BRENNER AGE‘N‘SEE –
Cornelia Heyse und Matthias Brenner arbeiten seit Jahren zusammen. Gemeinsam treten sie als Heyse & Brenner – AGE’N’SEE auf, in der sich Schauspiel, Text und Erfahrung gegenseitig schärfen. Brenner, prägend als Intendant des neuen theaters in Halle, und Heyse, als Schauspielerin und Autorin zwischen institutionellen Bühnen und freien Formaten.
Am 6. April 2026, 19 Uhr sind sie mit dieser Formation in der Kunsthalle “Talstrasse“ zu Gast. Ein Abend, in dem Heyse & Brenner den Tod ins Zentrum rücken, ohne ihn als Ende zu lesen.
Eintritt inklusive Ausstellungsbesuch 19,- € / ermäßigt & für Mitglieder des Kunstvereins “Talstrasse” e.V. 15,- €
Karten sind erhältlich unter: info@kunstverein-talstrasse.de oder telefonisch: 0345 – 55 07 510
von dem Theologen Matthias Marx
Ausgehend von Heinz Planks Ölbild „Kreuzerscheinung – fernab“ (2006) geht es im Vortrag um das Unbequeme, Skandalöse des Todes Jesu.
Ein Musterbeispiel dafür, dass alle unsere Sicherheiten durchkreuzt werden….
Es geht um die Schnittstelle zwischen Leben und Tod – eine Schnittstelle zum Jenseits?
Was lässt sich aus christlicher Sicht überhaupt zum sogenannten Jenseits sagen, ohne sich damit lächerlich zu machen?
Matthias Marx, 1954 in Saarbrücken geboren, wurde nach dem Studium der Theologie in Trier und Regensburg 1980 zum Priester des Bistums Trier geweiht. 1993 bis 2018 war Marx Pfarrer von St. Sebastian in Eppelborn/Saar. Er ist Stifter der Paul-Ludwig-Stiftung – Jean Luçart (2000) und Leiter des Jean Lurçat-Museums in Eppelborn. Marx ist leidenschaftlicher Italien- und Frankreichfreund und Herausgeber von Chesterton-Büchern. Seit 01.11.2022 befindet sich Marx im Ruhestand und lebt in Saarbrücken.
Lassen Sie sich durch die aktuelle Ausstellung “Echo des Unbekannten. Vom Umgang mit Tod und Vergänglichkeit” führen.
Die Führung dauert ca. eine halbe Stunde.
Eintritt 8,- € / ermäßigt 6,- €, frei für Mitglieder des Kunstvereins “Talstrasse” e.V.zzgl. 2,- € Führungsgebühr
Marlen Bieber (Gesang) und Daniel Heide (Klavier) begleiten Dr. Andreas Ströbls Vortrag
Kulturwissenschaftler Dr. Andreas Ströbl wird in seinem Vortrag über die Bedeutung von Katakomben und Grüften in der europäischen Erinnerungskultur sprechen und dabei einen Fokus auf Kinderbestattungen legen – wobei „Rosalia“ die berührende Kindermumie aus Palermo eine besondere Rolle spielen wird. So wird ein Schwerpunkt des Vortrages auf der Kapuziner-Gruft in Palermo liegen, deren Geschichte und Symbolik bis heute nachwirken.
Den musikalischen Rahmen des Abends bilden Gustav Mahlers Kindertotenlieder und Alexander von Zemlinskys Maeterlinck-Gesänge op. 13 vorgetragen von Marlen Bieber (Mezzosopranistin, Oper Chemnitz) und begleitet von Daniel Heide (Klavier, Weimar).
Der Kulturwissenschaftler Dr. Andreas Ströbl, geb. 1964, studierte Germanistik, Kunstgeschichte und Ur- und Frühgeschichte in Göttingen. Er ist seit 1986 in der Archäologie tätig und war langjähriger Mitarbeiter der Stadtarchäologie Göttingen und der „Gesellschaft für archäologische Denkmalpflege“ in Berlin. Sein Forschungsschwerpunkt seit dem Jahr 2000 ist die neuzeitliche Bestattungskultur. Die neuzeitliche Bestattungskultur war auch thematischer Schwerpunkt von Lehrtätigkeiten an den Universitäten Göttingen, Hamburg und Hildesheim. 2014 publizierte er seine Dissertation über die Entwicklung des Holzsarges von der Hochrenaissance zum Historismus.
Foto: © Falk Wenzel
mit Prof. Dr. Andreas Kühne und dem Kurator Matthias Rataiczyk
Lassen Sie sich durch die aktuelle Ausstellung “Echo des Unbekannten. Über Tod und Vergänglichkeit” führen.
Dauer: ca. eine Stunde.
Eintritt 8,- € / ermäßigt 6,- €, frei für Mitglieder des Kunstvereins “Talstrasse” e.V., zzgl. 2,- € Führungsgebühr
Rendezvous mit Joe Black
Filmabend: Rendezvous mit Joe Black (1998) – Vorführung des US-amerikanischen Spielfilms mit Brad Pitt.
Eintritt zur Ausstellung 8,- €, ermäßigt 6,- €, frei für Mitglieder des Kunstvereins “Talstrasse” e.V. zzgl. 2,- € technische Gebühr /
Lassen Sie sich durch die aktuelle Ausstellung “Echo des Unbekannten. Vom Umgang mit Tod und Vergänglichkeit” führen.
Die Führung dauert ca. eine halbe Stunde.
Eintritt 8,- € / ermäßigt 6,- €, frei für Mitglieder des Kunstvereins “Talstrasse” e.V., zzgl. 2,- € Führungsgebühr
Vom Umgang mit Tod und Vergänglichkeit
Die Ausstellung „Echo des Unbekannten. Vom Umgang mit Tod und Vergänglichkeit“ zeigt, wie der Tod in unterschiedlichen Kulturen künstlerisch gestaltet und gedeutet wird. Sie verbindet historische und zeitgenössische Perspektiven und schafft Raum für Reflexion. Der Bogen reicht von kunstvollen Särgen aus Ghana bis zu aktuellen Positionen aus Mitteldeutschland.
Eine Einführung in das Thema geben:
PD Dr. Thorsten Benkel – „Das Drama, leben und sterben zu müssen“ und
Prof. Armin Willingmann “ Tu quoque, Brute – Über Vergänglichkeit und Politik“
Begrüßung: Dr. Alexander Vogt und Dr. Sebastian Putz
Musikalische Umrahmung: Gustav Mahler „Kindertotenlieder“ mit
Sopranistin Marlen Bieber (Oper Chemnitz) und Pianistin Ine Kang (Hochschule für Musik Dresden)
Wir bitten um Anmeldung : info@kunstverein-talstrasse.de
Vorschau kommende Veranstaltungen:
23.10.2025, 18:00 Uhr: Feierabendführung
06.11.2025, 19:00 Uhr: Filmabend
13.11.2025, 19:00 Uhr: Führung mit Prof. Dr. Andreas Kühne und Matthias Rataiczyk
29.11.2025, 19:00 Uhr: Vortrag und Konzert: Dr. Ströbl spricht über Katakomben und Grüfte
11.12.2025, 18:00 Uhr: Feierabendführung
08.01.2026, 19:00 Uhr: Vortrag von Matthias Marx: Das Kreuz mit dem Kreuz
17.01.2026, 19:00 Uhr: Literarisch musikalischer Abend mit Matthias Brenner
29.01.2026, 19:00 Uhr: Vortrag mit Kunsthistorikerin und Ethnologin Dr. phil. Regula Tschumi
Ein Abend mit Hartwig Ebersbach, Matthias Brenner und Cornelia Heyse
Abschied in Einzelteilen
Jedes Kunstwerk hat seine Geschichte. Es beginnt mit einer Idee, nimmt Form an, findet einen ersten Abschluss. Spätestens in der Öffentlichkeit – in Ausstellung, Rezeption und Deutung – beginnt das Werk ein Eigenleben. Es begegnet Menschen, wird besprochen, übersehen, erinnert.
Und irgendwann stellt sich die Frage: Hat das Werk seine Zeit gehabt?
Im Fall der Arche Noah lautet die Antwort für Hartwig Ebersbach: Ja. Die großformatige, mehrteilige Skulptur von 1995 ist an einem Punkt angekommen, an dem Fortsetzung nur noch in Auflösung denkbar ist. Künstler und Werk haben sich gemeinsam entschieden: Es ist Zeit, loszulassen – als Akt bewusster Übergabe.
Die Arche Noah wird in ihre Einzelteile zerlegt. Diese Fragmente kommen zur Auktion.
Einige werden neue Kontexte finden – als Träger künstlerischer Gedanken, als Zeugnisse einer vergangenen Epoche. Andere werden unbeachtet bleiben, vergehen, der Transformation durch Zeit, Natur oder menschlichen Eingriff überlassen. Auch das ist Rezeption. Denn der Abschied, der sich in dieser Aktion vollzieht, gehört zur Retrospektive. Es geht nicht nur um Rückschau – sondern um Konsequenz.
Die A(U)KTION ARCHE NOAH XXX – Abschied in Einzelteilen macht diesen Entschluss sichtbar. Ein freier Platz entsteht.
Und Hartwig Ebersbach wird diese Leerstelle willkommen heißen.
MDR-Kultur berichtete
Hartwig Ebersbach mit Norbert Wartig
Was geschieht mit Bildern, die es nicht in die Ausstellung schaffen? Was erzählen Skizzen, Versuche, Pausen? Neues und Unbekanntes aus der Werkstatt Ebersbach lädt ein zu einem Gespräch mit dem Künstler über das Nicht-Ausgestellte, das Noch-Unfertige, das Wiederholte. Gezeigt und besprochen werden Zwischenstadien, abgebrochene Projekte und neue Einsichten, die sich erst im Rückblick und im Gesamtüberblick auf parallele Ausstellungen offenbaren. Wie hat sich das Zeigen verändert? Was wurde früher in den Mittelpunkt von Ausstellungen gerückt – und was wird heute bewusst zurückgenommen? Was wurde besprochen, warum bleibt ein Echo mitunter aus? Eine Gelegenheit, gemeinsam in das Hartwig Ebersbach Archiv zu schauen und zu erfahren, was sonst verborgen bleibt.
„Ich habe angefangen – aber das Bild war schneller fertig als ich.“
… ist eine fiktive Aussage der Kunstfigur Kaspar im Werk von Hartwig Ebersbach. Es lässt sich auf viele Weisen lesen: Entweder a priori über das Eigenleben eines Werkes – der Künstler beginnt, doch die Schöpfung geht unerwartet eigene Wege. Oder als einen Kommentar zur Zeit – das Werk scheint abgeschlossen, aber der Künstler selbst ist noch unterwegs.
Mit dem Blick in die Werkstatt und auf die laufende Retrospektive soll der Versuch unternommen werden, Fragen an eine Prospektive – an das Unbekannte – zu stellen. Moderation von Norbert Wartig.