22. April 2026
Katharina Heise
* 3. Mai 1891 in Groß Salze | † 5. Oktober 1964 in Halle (Saale)
Nach einer Ausbildung für Buchführung, Schreibmaschine und Stenografie Besuch der Kunstgewerbeschule in Magdeburg • im Anschluss daran Fortsetzung des Studiums in Dresden bei Ferdinand Dorsch, wo sie Conrad Felixmüller kennenlernt und Kontakt zur Künstlergemeinschaft Brücke bekommt • 1913/14 Studienreise mit ihrer Schwester Annemarie, ebenfalls Malerin, nach Paris, wo beide die Académie de la Grande Chaumiére sowie die Académie Ranson besuchen • fortan intensive künstlerische Zusammenarbeit mit ihrer Schwester • bis 1931 Benutzung des männlichen Pseudonyms Karl Luis Heinrich-Salze • Mitglied im Frauenkunstverein Berlin, Kontakte zur Novembergruppe und zur Gewerkschaftsbewegung • die Nationalsozialisten diffamieren ihr Werk als „entartet“ • 1933 Rückzug aus dem öffentlichen Leben • 1942 Verlust ihrer Berliner Wohnung und Rückzug in das elterliche Wohnhaus nach Schönebeck (Elbe), wo sie ihr Schaffen vor allem mit Kleinplastiken bis an ihr Lebensende fortsetzt