22. April 2026
Karl Völker
* 17. Oktober 1889 in Giebichenstein bei Halle (Saale) | † 28. Dezember 1962 in Weimar
1904–1910 Ausbildung zum Dekorationsmaler im Betrieb seines Vaters • 1910–1913 Tätigkeit in Leipzig • 1912–1913 Besuch der Dresdner Kunstgewerbeschule im Meisteratelier für Wandmalerei bei Richard Guhr • 1913 Rückkehr nach Halle (Saale) und freiberufliche Tätigkeit • 1918 Mitglied der Novembergruppe • 1919 Gründung der Halleschen Künstlergruppe gemeinsam u.a. mit Richard Horn und Martin Knauthe • 1921 Tod des Vaters und Übernahme der Malerwerkstatt • 1923–1925 Holzschnitte für die Wochenzeitung Das Wort, Beteiligung an der Mappe Hunger der Internationalen Arbeiterhilfe, Industriebilder, Teilnahme an der 1. Allgemeinen Deutschen Kunstausstellung in Moskau, Saratow und Leningrad • 1928–1932 Tätigkeit im Architekturbüro von Otto Haesler in Celle • 1937 Entfernung von Werken aus Museen im Rahmen der nationalsozialistischen Aktion „Entartete Kunst“ • 1944 Einberufung zum Volkssturm • 1945 Kriegsgefangenschaft in einem amerikanischen Internierungslager, anschließend Rückkehr nach Halle (Saale) und Eintritt in die SPD • 1950–1952 Planung des Wiederaufbaus des Zeughauses Berlin zusammen mit Otto Haesler • 1953 Formierung der genossenschaftlichen Halleschen Malerbrigade u. a. mit Karl-Erich Müller und Willi Sitte