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„Nosferatu“ (1922) ist weit mehr als ein Klassiker des Horrorfilms. Friedrich Wilhelm Murnaus Stummfilm verdichtet die Erfahrungen einer Epoche, die von Krieg, Pandemie und tiefgreifenden gesellschaftlichen Umbrüchen geprägt war, und macht zugleich jene Sehnsüchte sichtbar, die bis heute nachwirken: das Verlangen nach Grenzüberschreitung, nach Liebe, Erlösung und Unsterblichkeit.
Im Gespräch erkunden Kristina Jaspers und Thomas Macho den Vampir als Schlüsselfigur der Moderne. Zwischen Eros und Thanatos, Begehren und Vernichtung, Trauma und Unsterblichkeitsfantasie fragen sie nach der anhaltenden Faszination des Nosferatu – und danach, was der Untote über unsere Vorstellungen von Leben, Tod und menschlichem Begehren verrät.
Die Veranstaltung in der Kunsthalle beginnt am Freitag den 17. Juli 2026, um 19 Uhr im Neubau der Kunsthalle „Talstrasse. Bei gutem Wetter: Open-Air im Innenhof der Kunsthalle
Eintritt Abendveranstaltung: 15,- € inkl. Ausstellungsbesuch
ermäßigt: 12,- € (Vereinsmitglieder, Schüler & Studenten)
Studierende des Instituts für Kunstgeschichte der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg sowie der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle erhalten freien Eintritt. Wir bitten in diesem Fall um eine Anmeldung bis zum 16. Juli 2026 unter info@kunstverein-talstrasse.de.