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Vortrag „Zu Fuß bis zum Brocken“

mit Heidi Ritter und Eva Scherf, Halle (Saale)

Um 1800 wandern die Studenten aus Halle, Jena oder Göttingen besonders gern in den Harz und entdecken ihn dabei als romantische Landschaft. Später in ihrem Leben werden einige von ihnen Texte verfassen, die diese Welt als Sehnsuchtsorte beschreiben. Novalis, der eigentlich Friedrich von Hardenberg heißt und aus Weißenfels kommt, spricht dabei von einem literarischen Verfahren: Die Welt müsse romantisiert werden.

Heidi Ritter ist 1945 in Quedlinburg, Eva Scherf ein Jahr später in Bernburg geboren. Beide haben Germanistik und Romanistik in Halle studiert und arbeiten noch heute dort: Heidi Ritter als Literaturhistorikerin an der Universität Halle, Eva Scherf als Deutschlehrerin und Medienpädagogin. Nach getrennten wissenschaftlichen Veröffentlichungen auf ihren jeweiligen Fachgebieten haben sie 2006 ihr erstes gemeinsames Buch geschrieben Die Weltseele durchlebt alles. Die vergessene Geschichte der mitteldeutschen Romantik (erschienen im Projekte-Verlag) und 2007 beim Mitteldeutschen Verlag Joseph von Eichendorff: Halle, Harz und Heidelberg. Autobiografisches herausgegeben.

Lassen Sie sich entführen in die Zeit vor 200 Jahren und erhalten Sie neue Impulse bei der Betrachtung der Harzlandschaften von Carl Hasenpflug, Georg Heinrich Crola  und Ernst Helbig.

Eintritt 12,- € / ermäßigt & für Mitglieder des Kunstvereins “Talstrasse” e.V. 10,- € inkl. Ausstellungsbesuch