Die Kunsthalle hat über die Osterfeiertage geöffnet (Karfreitag bis einschl. Ostermontag) von 11- 17 Uhr. ~~~~~Nächste Veranstaltung: 06. April 2026, 19 Uhr : Finissage ECHO DES UNBEKANNTEN & "Tod. Unsere Verabredung mit der Unendlichkeit" mit Cornelia Heyse und Matthias Brenner ~~~~~Ab 24.05.2026 : Sonntagskonzerte - Vorbestellung Tickets bereits möglich unter: info@kunstverein-talstrasse.de~~~~~Programm für Jugendliche: "Fü(h)r mich!"-Selbst als Kunstvermittler*in agieren: vermittlung@kunstverein-talstrasse.de, Anmeldung bis 10. Mai 2026 ~~~~~

Rückblick

Workshop: Zeichnen mit Licht: Fotogramm & Cyanotypie

Vermittlung: Offenes Atelier Talstrasse

Die „Lichtgrafiken“ aus der Serie Ossians Gesänge (1972 – 1975) von Kurt Wendlandt zeigen,
wie Bilder ohne Kamera und Pinsel entstehen können, allein durch Licht und Schatten. Die geheimnisvollen Bildwelten in Wendlandts Arbeiten sind von den sagenhaften Geschichten um den Kriegsbarden Ossian inspiriert, die im 18. Jahrhundert durch den schottischen Schriftsteller James Macpherson bekannt wurden und zahlreiche Künstler*innen beeinflusst haben. Der Workshop greift das „Zeichnen mit Licht“ auf und läd dazu ein, das experimentelle fotografische Verfahren des Fotogramms kennenzulernen. Flache Gegenstände werden auf lichtempfindliches Papier gelegt und dem Sonnenlicht ausgesetzt. So entstehen einzigartige Bildkompositionen aus Silhouetten, Schatten und Abstufungen von Transparenz.
Die Teilnehmenden können gern kleine Gegenstände mitbringen, deren Formen und Strukturen sind im Belichtungsprozess abzeichnen werden.

Kinder, Jugendliche und Erwachsene sind herzlich eingeladen!

Anmeldung unter: vermittlung@kunstverein-talstrasse.de

Ort: Im Felsengarten der Kunsthalle “Talstrasse“
Talstraße 23
06120 Halle (Saale)

Workshop FROTTAGE

Offenes Atelier Talstrasse

begleitend zur Ausstellung „ECHO DES UNBEKANNTEN. Vom Umgang mit Tod und Vergänglichkeit.“

Kinder, Jugendliche und Erwachsene sind herzlich eingeladen

Mit dem Offenen Atelier “Talstrasse“ startet die Kunsthalle ein neues Begleitformat zur jeweiligen Ausstellung.
Auftakt bilden Workshops zur Technik der Frottage. In der aktuellen Ausstellung werden in diesem Zusammenhang Grabplatten-Abriebe aus der größten Sammlung dieser Art im deutschsprachigen Raum der Zentralen Kustodie der MLU gezeigt. Die Technik erlebte im 19. Jahrhundert in England eine besondere Blüte. Der Workshop lädt dazu ein, diese historische Methode selbst praktisch auszuprobieren.

Teilnahme: kostenfrei
Workshop mit: Runa Viera Sandig

Eine Anmeldung wird erbeten unter vermittlung@kunstverein-talstrasse.de.

Video Beitrag mit den Künstlern Reinhard J. Lamp und Kevin Herring

Weitere Informationen : Zentrale Kustodie der MLU 

Beitragsbild: Kunsthalle „Talstrasse“

Buchmesse Leipzig 2026

Vom 19. bis 22. März 2026 sind wir auch dieses Jahr auf der Buchmesse in Leipzig  vertreten.
An unserem Stand stellen wir unsere Publikationen zu aktuellen und vergangenen Ausstellungen vor und erhalten Einblicke in unsere kuratorische und publizistische Arbeit.

Sie finden uns in der Halle 5 am Stand F 401 – Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Weitere Informationen unter:  Startseite | Leipziger Buchmesse

Workshop FROTTAGE

Offenes Atelier Talstrasse

begleitend zur Ausstellung „ECHO DES UNBEKANNTEN. Vom Umgang mit Tod und Vergänglichkeit.“

Kinder, Jugendliche und Erwachsene sind herzlich eingeladen

Mit dem Offenen Atelier “Talstrasse“ startet die Kunsthalle ein neues Begleitformat zur jeweiligen Ausstellung.
Auftakt bilden Workshops zur Technik der Frottage. In der aktuellen Ausstellung werden in diesem Zusammenhang Grabplatten-Abriebe aus der größten Sammlung dieser Art im deutschsprachigen Raum der Zentralen Kustodie der MLU gezeigt. Die Technik erlebte im 19. Jahrhundert in England eine besondere Blüte. Der Workshop lädt dazu ein, diese historische Methode selbst praktisch auszuprobieren.

Teilnahme: kostenfrei
Workshop mit: Runa Viera Sandig

Eine Anmeldung wird erbeten unter vermittlung@kunstverein-talstrasse.de.

Weitere Termine: 25. März 2026, 17:00 Uhr

Video Beitrag mit den Künstlern Reinhard J. Lamp und Kevin Herring

Weitere Informationen : Zentrale Kustodie der MLU 

Beitragsbild: Kunsthalle „Talstrasse“

Workshop FROTTAGE

Offenes Atelier Talstrasse

begleitend zur Ausstellung „ECHO DES UNBEKANNTEN. Vom Umgang mit Tod und Vergänglichkeit.“

Kinder, Jugendliche und Erwachsene sind herzlich eingeladen

Mit dem Offenen Atelier “Talstrasse“ startet die Kunsthalle ein neues Begleitformat zur jeweiligen Ausstellung.
Auftakt bilden Workshops zur Technik der Frottage. In der aktuellen Ausstellung werden in diesem Zusammenhang Grabplatten-Abriebe aus der größten Sammlung dieser Art im deutschsprachigen Raum der Zentralen Kustodie der MLU gezeigt. Die Technik erlebte im 19. Jahrhundert in England eine besondere Blüte. Der Workshop lädt dazu ein, diese historische Methode selbst praktisch auszuprobieren.

Teilnahme: kostenfrei
Workshop mit: Runa Viera Sandig

Eine Anmeldung wird erbeten unter vermittlung@kunstverein-talstrasse.de.
Anmeldung bitte bis zum 10. Februar 2026

 

Weitere Termine:

11. März 2026, 17:00 Uhr
25. März 2026, 17:00 Uhr

Video Beitrag mit den Künstlern Reinhard J. Lamp und Kevin Herring

Weitere Informationen : Zentrale Kustodie der MLU 

Beitragsbild: Kunsthalle „Talstrasse“

Workshop FROTTAGE

Offenes Atelier Talstrasse

begleitend zur Ausstellung „ECHO DES UNBEKANNTEN. Vom Umgang mit Tod und Vergänglichkeit.“

Kinder, Jugendliche und Erwachsene sind herzlich eingeladen

Mit dem Offenen Atelier “Talstrasse“ startet die Kunsthalle ein neues Begleitformat zur jeweiligen Ausstellung.
Auftakt bilden Workshops zur Technik der Frottage. In der aktuellen Ausstellung werden in diesem Zusammenhang Grabplatten-Abriebe aus der größten Sammlung dieser Art im deutschsprachigen Raum der Zentralen Kustodie der MLU gezeigt. Die Technik erlebte im 19. Jahrhundert in England eine besondere Blüte. Der Workshop lädt dazu ein, diese historische Methode selbst praktisch auszuprobieren.

Teilnahme: kostenfrei
Workshop mit: Runa Viera Sandig

Eine Anmeldung wird erbeten unter vermittlung@kunstverein-talstrasse.de.
Anmeldung bitte bis zum 10. Februar 2026

 

Weitere Termine:

25. Februar 2026, 17:00 Uhr
11. März 2026, 17:00 Uhr
25. März 2026, 17:00 Uhr

Video Beitrag mit den Künstlern Reinhard J. Lamp und Kevin Herring

Weitere Informationen : Zentrale Kustodie der MLU 

Beitragsbild: Kunsthalle „Talstrasse“

Workshop FROTTAGE

Offenes Atelier Talstrasse

begleitend zur Ausstellung „ECHO DES UNBEKANNTEN. Vom Umgang mit Tod und Vergänglichkeit.“

Kinder, Jugendliche und Erwachsene sind herzlich eingeladen

Mit dem Offenen Atelier “Talstrasse“ startet die Kunsthalle ein neues Begleitformat zur jeweiligen Ausstellung.
Auftakt bilden Workshops zur Technik der Frottage. In der aktuellen Ausstellung werden in diesem Zusammenhang Grabplatten-Abriebe aus der größten Sammlung dieser Art im deutschsprachigen Raum der Zentralen Kustodie der MLU gezeigt. Die Technik erlebte im 19. Jahrhundert in England eine besondere Blüte. Der Workshop lädt dazu ein, diese historische Methode selbst praktisch auszuprobieren.

Die Reihe von Workshops startet am Mi., den 04. Februar 2026 um 17 Uhr.
Teilnahme: kostenfrei
Workshop mit: Runa Viera Sandig

Eine Anmeldung wird erbeten unter vermittlung@kunstverein-talstrasse.de.
Anmeldung bitte bis zum 3. Februar 2026

Weitere Termine: 
11. Februar 2026, 17:00 Uhr
25. Februar 2026, 17:00 Uhr
11. März 2026, 17:00 Uhr
25. März 2026, 17:00 Uhr

Video Beitrag mit den Künstlern Reinhard J. Lamp und Kevin Herring

Weitere Informationen : Zentrale Kustodie der MLU 

Beitragsbild: Kunsthalle „Talstrasse“

TOD-UNSERE VERABREDUNG MIT DER UNENDLICHKEIT

Ein lebendiger Abend von und mit: Cornelia Heyse und Matthias Brenner

„Wir sind dem Tod, wie der Vergänglichkeit ausgeliefert. Das Gegenteil zu behaupten, ist ausschließlich dem weiten Feld der Kunst und des Glaubens möglich. Überlassen wir uns diesem.“

Ein lebendiger Abend von und mit:

HEYSE&BRENNER AGE‘N‘SEE –

Cornelia Heyse und Matthias Brenner arbeiten seit Jahren zusammen. Gemeinsam treten sie als Heyse & Brenner – AGE’N’SEE auf, in der sich Schauspiel, Text und Erfahrung gegenseitig schärfen. Brenner, prägend als Intendant des neuen theaters in Halle, und Heyse, als Schauspielerin und Autorin zwischen institutionellen Bühnen und freien Formaten.
Am 6. April 2026, 19 Uhr sind sie mit dieser Formation in der Kunsthalle “Talstrasse“ zu Gast. Ein Abend, in dem Heyse & Brenner den Tod ins Zentrum rücken, ohne ihn als Ende zu lesen.

Eintritt inklusive Ausstellungsbesuch 19,- € / ermäßigt & für Mitglieder des Kunstvereins “Talstrasse” e.V. 15,- €

Karten sind erhältlich unter:  info@kunstverein-talstrasse.de oder telefonisch: 0345 – 55 07 510

 

Vortrag – Das Kreuz mit dem Kreuz

von dem Theologen Matthias Marx

Ausgehend von Heinz Planks Ölbild „Kreuzerscheinung – fernab“ (2006) geht es im Vortrag um das Unbequeme, Skandalöse des Todes Jesu.

Ein Musterbeispiel dafür, dass alle unsere Sicherheiten durchkreuzt werden….
Es geht um die Schnittstelle zwischen Leben und Tod – eine Schnittstelle zum Jenseits?

Was lässt sich aus christlicher Sicht überhaupt zum sogenannten Jenseits sagen, ohne sich damit lächerlich zu machen?

Matthias Marx, 1954 in Saarbrücken geboren, wurde nach dem Studium der Theologie in Trier und Regensburg 1980 zum Priester des Bistums Trier geweiht. 1993 bis 2018 war Marx Pfarrer von St. Sebastian in Eppelborn/Saar. Er ist Stifter der Paul-Ludwig-Stiftung – Jean Luçart (2000) und Leiter des Jean Lurçat-Museums in Eppelborn. Marx ist leidenschaftlicher Italien- und Frankreichfreund und Herausgeber von Chesterton-Büchern. Seit 01.11.2022 befindet sich Marx im Ruhestand und lebt in Saarbrücken.

 

Feierabendführung

Lassen Sie sich durch die aktuelle Ausstellung “Echo des Unbekannten. Vom Umgang mit Tod und Vergänglichkeit” führen.
Die Führung dauert ca. eine halbe Stunde.

Eintritt 8,- € / ermäßigt 6,- €, frei für Mitglieder des Kunstvereins “Talstrasse” e.V.zzgl. 2,- €  Führungsgebühr

VORTRAG und KONZERT – Mahlers „Kindertotenlieder“ und Zemlinskys „Maeterlink-Gesänge“ begleiten Dr. Andreas Ströbls Vortrag zur Kapuziner Gruft in Palermo

Marlen Bieber (Gesang) und Daniel Heide (Klavier) begleiten Dr. Andreas Ströbls Vortrag

Kulturwissenschaftler Dr. Andreas Ströbl wird in seinem Vortrag über die Bedeutung von Katakomben und Grüften in der europäischen Erinnerungskultur sprechen und dabei einen Fokus auf Kinderbestattungen legen – wobei „Rosalia“ die berührende Kindermumie aus Palermo eine besondere Rolle spielen wird. So wird ein Schwerpunkt des Vortrages auf der Kapuziner-Gruft in Palermo liegen, deren Geschichte und Symbolik bis heute nachwirken.
Den musikalischen Rahmen des Abends bilden Gustav Mahlers Kindertotenlieder und Alexander von Zemlinskys Maeterlinck-Gesänge op. 13 vorgetragen von Marlen Bieber (Mezzosopranistin, Oper Chemnitz) und begleitet von Daniel Heide (Klavier, Weimar).

Der Kulturwissenschaftler Dr. Andreas Ströbl, geb. 1964, studierte Germanistik, Kunstgeschichte und Ur- und Frühgeschichte in Göttingen. Er ist seit 1986 in der Archäologie tätig und war langjähriger Mitarbeiter der Stadtarchäologie Göttingen und der „Gesellschaft für archäologische Denkmalpflege“ in Berlin. Sein Forschungsschwerpunkt seit dem Jahr 2000 ist die neuzeitliche Bestattungskultur. Die neuzeitliche Bestattungskultur war auch thematischer Schwerpunkt von Lehrtätigkeiten an den Universitäten Göttingen, Hamburg und Hildesheim. 2014 publizierte er seine Dissertation über die Entwicklung des Holzsarges von der Hochrenaissance zum Historismus.

Foto: © Falk Wenzel

Kuratorenführung

mit Prof. Dr. Andreas Kühne und dem Kurator Matthias Rataiczyk

Lassen Sie sich durch die aktuelle Ausstellung “Echo des Unbekannten. Über Tod und Vergänglichkeit” führen.
Dauer: ca. eine Stunde.

Eintritt 8,- € / ermäßigt 6,- €, frei für Mitglieder des Kunstvereins “Talstrasse” e.V., zzgl. 2,- €  Führungsgebühr

 

 

 

Filmabend

Rendezvous mit Joe Black

Filmabend: Rendezvous mit Joe Black (1998) – Vorführung des US-amerikanischen Spielfilms mit Brad Pitt.

Eintritt zur Ausstellung 8,- €, ermäßigt 6,- €, frei für Mitglieder des Kunstvereins “Talstrasse” e.V. zzgl. 2,- € technische Gebühr / 

 

Feierabendführung

Lassen Sie sich durch die aktuelle Ausstellung “Echo des Unbekannten. Vom Umgang mit Tod und Vergänglichkeit” führen.
Die Führung dauert ca. eine halbe Stunde.

Eintritt 8,- € / ermäßigt 6,- €, frei für Mitglieder des Kunstvereins “Talstrasse” e.V., zzgl. 2,- €  Führungsgebühr

Vernissage: „Echo des Unbekannten“

Vom Umgang mit Tod und Vergänglichkeit

 

Die Ausstellung „Echo des Unbekannten. Vom Umgang mit Tod und Vergänglichkeit“ zeigt, wie der Tod in unterschiedlichen Kulturen künstlerisch gestaltet und gedeutet wird. Sie verbindet historische und zeitgenössische Perspektiven und schafft Raum für Reflexion. Der Bogen reicht von kunstvollen Särgen aus Ghana bis zu aktuellen Positionen aus Mitteldeutschland.

Eine Einführung in das Thema geben:
PD Dr. Thorsten Benkel – „Das Drama, leben und sterben zu müssen“ und
Prof. Armin Willingmann “ Tu quoque, Brute – Über Vergänglichkeit und Politik“

Begrüßung: Dr. Alexander Vogt und Dr. Sebastian Putz

Musikalische Umrahmung: Gustav Mahler „Kindertotenlieder“ mit
Sopranistin Marlen Bieber (Oper Chemnitz) und Pianistin Ine Kang (Hochschule für Musik Dresden)

Wir bitten um Anmeldung :  info@kunstverein-talstrasse.de

 


Vorschau kommende Veranstaltungen:

23.10.2025, 18:00 Uhr: Feierabendführung

06.11.2025, 19:00 Uhr: Filmabend

13.11.2025, 19:00 Uhr: Führung mit Prof. Dr. Andreas Kühne und Matthias Rataiczyk

29.11.2025, 19:00 Uhr: Vortrag und Konzert: Dr. Ströbl spricht über Katakomben und Grüfte

11.12.2025, 18:00 Uhr: Feierabendführung

08.01.2026, 19:00 Uhr: Vortrag von Matthias Marx: Das Kreuz mit dem Kreuz

17.01.2026, 19:00 Uhr: Literarisch musikalischer Abend mit Matthias Brenner

29.01.2026, 19:00 Uhr: Vortrag mit Kunsthistorikerin und Ethnologin Dr. phil. Regula Tschumi

 

 

 

A(U)KTION ARCHE NOAH XXX

Ein Abend mit Hartwig Ebersbach, Matthias Brenner und Cornelia Heyse

Abschied in Einzelteilen

Jedes Kunstwerk hat seine Geschichte. Es beginnt mit einer Idee, nimmt Form an, findet einen ersten Abschluss. Spätestens in der Öffentlichkeit – in Ausstellung, Rezeption und Deutung – beginnt das Werk ein Eigenleben. Es begegnet Menschen, wird besprochen, übersehen, erinnert.

Und irgendwann stellt sich die Frage: Hat das Werk seine Zeit gehabt?

Im Fall der Arche Noah lautet die Antwort für Hartwig Ebersbach: Ja. Die großformatige, mehrteilige Skulptur von 1995 ist an einem Punkt angekommen, an dem Fortsetzung nur noch in Auflösung denkbar ist. Künstler und Werk haben sich gemeinsam entschieden: Es ist Zeit, loszulassen – als Akt bewusster Übergabe.

Die Arche Noah wird in ihre Einzelteile zerlegt. Diese Fragmente kommen zur Auktion.

Einige werden neue Kontexte finden – als Träger künstlerischer Gedanken, als Zeugnisse einer vergangenen Epoche. Andere werden unbeachtet bleiben, vergehen, der Transformation durch Zeit, Natur oder menschlichen Eingriff überlassen. Auch das ist Rezeption. Denn der Abschied, der sich in dieser Aktion vollzieht, gehört zur Retrospektive. Es geht nicht nur um Rückschau – sondern um Konsequenz.

Die A(U)KTION ARCHE NOAH XXX – Abschied in Einzelteilen macht diesen Entschluss sichtbar. Ein freier Platz entsteht.
Und Hartwig Ebersbach wird diese Leerstelle willkommen heißen.

 

MDR-Kultur berichtete

Künstlergespräch: Neues und Unbekanntes aus der Werkstatt Ebersbach

Hartwig Ebersbach mit Norbert Wartig

Was geschieht mit Bildern, die es nicht in die Ausstellung schaffen? Was erzählen Skizzen, Versuche, Pausen? Neues und Unbekanntes aus der Werkstatt Ebersbach lädt ein zu einem Gespräch mit dem Künstler über das Nicht-Ausgestellte, das Noch-Unfertige, das Wiederholte. Gezeigt und besprochen werden Zwischenstadien, abgebrochene Projekte und neue Einsichten, die sich erst im Rückblick und im Gesamtüberblick auf parallele Ausstellungen offenbaren. Wie hat sich das Zeigen verändert? Was wurde früher in den Mittelpunkt von Ausstellungen gerückt – und was wird heute bewusst zurückgenommen? Was wurde besprochen, warum bleibt ein Echo mitunter aus? Eine Gelegenheit, gemeinsam in das Hartwig Ebersbach Archiv zu schauen und zu erfahren, was sonst verborgen bleibt.

Ich habe angefangen – aber das Bild war schneller fertig als ich.

… ist eine fiktive Aussage der Kunstfigur Kaspar im Werk von Hartwig Ebersbach. Es lässt sich auf viele Weisen lesen: Entweder a priori über das Eigenleben eines Werkes – der Künstler beginnt, doch die Schöpfung geht unerwartet eigene Wege. Oder als einen Kommentar zur Zeit – das Werk scheint abgeschlossen, aber der Künstler selbst ist noch unterwegs.

Mit dem Blick in die Werkstatt und auf die laufende Retrospektive soll der Versuch unternommen werden, Fragen an eine Prospektive – an das Unbekannte – zu stellen. Moderation von Norbert Wartig.

Monsieur Pompadour

Gipsy Swing aus Berlin

Im Sommer 2014 verschlug es den französischen Bohéme Monsieur Pompadour nach Berlin. Zu dem illustren Kreis seiner rauschenden Feste gehörten ein belgischer Sänger, ein ungarischer Geiger, ein äußerst schweigsamer Bassist und ein adeliger Gitarrenvirtuose. Sie gründeten eine Band und überzeugen seither mit einer ganz speziellen Mischung aus heiterem Swing, ambitionierter Wildheit und einer Prise Melancholie. Lieder, Chansons und Songs über das Leben und die Liebe, vierstimmig gesungen und interpretiert im Stil ihrer Idole Django Reinhardt und Stephane Grappelli. Zum Einstand verlieh ihnen Monsieur Pompadour die Ehre seines wohl klingenden Namens und verschwand dann als blinder Passagier auf einem Luxusdampfer.

Eintritt inklusive Ausstellungsbesuch 23,- € / ermäßigt & für Mitglieder des Kunstvereins “Talstrasse” e.V. 15,- €

 

Mit freundlicher Unterstützung von:

Duo Que Pasa

Latin-Folk-Music aus Leipzig

Technische Perfektion und eine facettenreiche Stimme mit viel Gefühl für leidenschaftliche Songpoesie u.a. aus Argentinien, Mexiko, Brasilien, Kuba, Chile treffen aufeinander und schaffen ein Konzerterlebnis der besonderen Art. Spannende Rhythmen von Tango, Bossa Nova, Vals, Milonga, Chacarera und Zamba stehen neben einfühlsamen freudvollen und auch melancholischen Melodien im Mittelpunkt.

Eintritt inklusive Ausstellungsbesuch 18,- € / ermäßigt  14,- € / für Mitglieder des Kunstvereins “Talstrasse” e.V. kostenfrei

 

Mit freundlicher Unterstützung von: